Haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob Rhabarber eine Obstpflanze oder ein Gemüse ist? Hier die Antwort: Diese überaus vitaminreiche Pflanze ist ein Stielgemüse und gehört zu den Stauden. Damit Sie auch in den Genuss dieser Frucht kommen können, ist es jetzt Zeit, die Wurzelstücke des Rhabarbers anzupflanzen.
Gepflanzt wird in einem Abstand von 100 x 120 cm, und zwar im Halbschatten. Der Boden muss feucht und durchlässig sein, aber Staunässe verträgt auch diese Pflanze nicht.
Rhabarber kann ab dem 2. Jahr geerntet werden und kann zwischen 6 und 10 Jahren an einem Standort bleiben. Danach kann die Pflanze geteilt und verpflanzt werden. Aber Vorsicht: Der Rhabarber ist ein Starkzehrer, weshalb der Fruchtwechsel beachtet werden sollte. Der Vorteil eines Starkzehrer ist aber, das nur wenig gedüngt werden muss (mit Kompost oder Hornspänen) und sich der Pflegeaufwand daher in Grenzen hält. Wird der Rhabarber in der Nähe des Kompost gepflanzt, kann eine Düngung sogar ganz entfallen.
Rhabarber hat aber einen hohen Wasserbedarf und seine Blütenstengel müssen regelmäßig abgeschnitten werden, damit der Wurzelstock nicht zu sehr geschwächt wird. Mindestens ein Drittel der Blätter sollten aber erhalten bleiben. Die Blattstiele, also die Teile der Rhabarberpflanze, die gegessen werden, sollten nicht abgeschnitten werden, sondern werden abgerissen.
Aufgrund seiner Säure (Oxalsäure) sollte der Rhabarber weder roh gegessen werden, noch in Metallgefäßen gelagert werden. Verwenden Sie auch überwiegend jüngere Pflanzen, da der Säuregehalt mit dem Alter der Pflanze steigt.
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