Bereits in der Antike war man davon überzeugt, dass Pfingstrosen eine heilende Wirkung besitzen. Als Heilpflanze wurde die "Rose ohne Dornen" während des Mittelalters in den Kloster- und Bauerngärten kultiviert. Bis ins 19. Jahrhundert war sie Mittel gegen Epilepsie und wurde zur Schmerzlinderung, zahnenden Kindern gegeben.
Heute ist die Pfingstrose zwar vorwiegend eine Zierpflanzen, aber das Rhizom (Wurzel) und die Blütenblätter der Pfingstrose finden noch immer noch gern therapeutische Anwendung.
Das Rhizom hat vorwiegend schmerzlindernde Funktion. Sie wird gegen Kopfschmerzen eingesetzt sowie gegen Beschwerden im Bauch- und Magenbereich. Zudem wirkt sie entzündungshemmend, soll auf die Funktionskreise der Milz und Leber wirken und wird bei hohen Blutdruck eingesetzt.
Die Blütenblätter dienen heutzutage in Form von Teemischungen zur Schonung. Sie kommen aber auch bei Haut- und Schleimhauterkrankungen, bei Hämorrhoiden, Gicht, Rheuma sowie bei Beschwerden im Bereich der Atemwege zum Einsatz.
In Arzneimittelkombinationen finden Pfingstrosenblüten unter anderem bei nervösen Beschwerden, Herzbeschwerden und Gastritis Anwendung.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Pfingstrose nicht zur Selbstmedikation geeignet ist, da die Pflanze auch Giftstoffe erhält. Nur in Teemischungen ist sie unbedenklich. Die Anwendung darf ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht erfolgen!
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