Mit Hibiskus oder Apfelbäume stehen in den heimischen Vorgärten meist traditionelle Pflanze. Doch wie wäre es mal mit einem Feigen- oder einem Zitronenbaum. Es gibt eine Reihe außergewöhnlicher Exoten, die Sie drinnen oder draußen halten können, um sich Ihre eigene Urlaubsatmosphäre zu schaffen. Im folgenden stellen wir Ihnen einige Exoten für zu Hause vor und sagen ihnen, was Sie beachten müssen.
Feigenbaum
Der Feigenbaum zählt zu den älteren Nutzpflanzen aus der Mittelmeerregion und wird den meisten, insbesondere durch die süßen Früchte ein Begriff sein. Je nachdem zu welcher Feigenart man greift, kann die Temperaturresistenz sehr hoch sein. Der Feigensorte "Brown Turkey" verträgt beispielsweise bis zu -10°C. Prinzipiell können Sie den Feigenbaum problemlos im Kübel halten. Achten Sie hierbei auf Maßnahmen zur Wintervorbereitung. Siehe: Ist Ihr Garten winterfest? Die übliche Größe von bis zu acht Metern wird er hierzulande aufgrund des Klimas eher nicht erreichen. Er ist daher eine schicke Abwechslung für die Terrasse. Sollten Sie sich dazu entschließen den Feigenbaum einzupflanzen, beachten Sie, dass er einigermaßen windgeschützt steht. Am geeignetsten sind sonnige Standorte. Der Boden sollte zudem durchlässig sein. Darüber hinaus benötigt der "Brown Turkey" keine große Pflege. Gießen Sie ihn lediglich mit kalkfreiem Wasser und düngen nicht nach August.
Zierbanane
Im Gegensatz zu den wild lebenden Bananenbäumen gibt es Sorten, die zwar nicht gigantisch, aber immerhin noch bis zu zwei Meter groß werden. Wie auch die Feige bevorzugt sie einen windgeschützten, sonnigen Platz. Sie sollten allerdings ausschließlich drinnen gehalten werden, da sie mindestens 15°C benötigt. Staunässe verträgt die Zierbanane nicht. Gießen Sie die Pflanze daher mit bedacht aber regelmäßig, da sie hohe Luftfeuchtigkeit mag. Am Besten Sie besprühen die Pflanze- ganz besonders im Winter wenn sie heizen. Flüssigdünger bekommt der Banane ebenfalls gut und sollte daher regelmäßig aufgetragen werden.
Schlafbaum
Dieser Exot erhält seinen Namen nicht von sonst wo, denn Nachts schließt der Schlafbaum seine Blätter. Während die Pflanze im ersten Jahr noch verstärkt vor Kälte geschützt werden muss, ist sie im darauffolgenden Jahr bereits winterhart. Sowohl sonnige als auch halbschattige Plätze sind dem Schlafbaum recht. Entgegen der pflegeleichten Zierbanane ist der Schlafbaum aufwendiger zu pflegen. Besonders die Wassergaben sollten regelmäßig und reichlich erfolgen. Bei zu viel Wasser kann die Pflanze allerdings auch kaputt gehen. Sofern richtig gepflegt kann der Schlafbaum bis zu acht Meter hoch werden.
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