Gartenarbeit ohne Rückenschmerzen

Harken, zupfen, mähen und umgraben - viele Menschen leiden bei der Gartenarbeit unter akuten Rückenschmerzen. Einseitige Belastungen und falsche Bewegungsabläufe sind meistens die Gründe hierfür. Aber was kann man dagegen tun?

1. Aufwärmen und dehnen. Wer im Garten richtig aktiv werden will, sollte sich wie vor dem Sport richtig aufwärmen.

2. Legen Sie ausreichende Pausen ein und richten Sie sich zwischendurch immer wieder mal auf und strecken Sie Ihre Wirbelsäule.

3. Empfehlenswert ist es auch, die Arbeiten regelmäßig zu wechseln.

4. Vermeiden Sie das Tragen von schweren Gegenständen. Wenn das nicht möglich ist, gehen Sie beim Anheben in die Knie! Der Rücken muss dabei immer gerade sein. Verwenden Sie auch zusätzliche Hilfsmittel für den Transport, wie z.B. eine Schubkarre. (Arbeiten Sie immer federnd aus den Knien und mit geradem Rücken.)


5. Bewässern Sie Ihren Garten mit einem Gartenschlauch und nicht mit einer Gießkanne.

6. Wer kann, sollte Hochbeete anlegen.

7. Wechseln Sie so häufig wie möglich Ihre Sitzposition. Gartenbänke bzw. -hocker oder auch Kniebank sind ideal dafür. Arbeiten mit dem Hocker schont zudem die Gelenken. Viele dieser Hilfsmittel bietet zudem zusätzlichen Stauraum für Ihre Gartengeräte. Lohnen sich also doppelt.

8. Achten Sie auf geeignetes Werkzeug! Ein Spaten sollte ihnen z.B. bis zur untersten Rippe reichen. Nutzen Sie außerdem Gartengeräte mit Telskoptechnik. So vermeiden Sie das Verdrehen Ihres Oberkörpers. Viele Schneidegeräte werden bereits mit zusätzlicher Technik, wie doppelter Hebelübersetzung ausgestattet, so dass Sie beim Schneiden kaum noch Kraft aufwenden müssen.

9. Wenn Sie sich drehen, dann mit dem gesamten Körper und nicht nur den Oberkörper!

10. Halten Sie Ihren Rücken bedeckt. Ein Unterkühlen kann zu Verspannungen führen.

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