Kaltkeimer

Jetzt die Winterkälte nutzen und in Töpfe mit Anzuchterde sogenannte Kaltkeimer aussäen. Diese werden so genannt, da erst Kälte und Frost die Samen aufweckt. Hierzu gehören z.B. die Christrose, Astern, Eisenhut, viele Stauden- und Rosenarten, Lilien und Herbstzeitlose. Und so bringen Sie Ihre Kaltkeimer zum Keimen:

Einige Staudensamen müssen erst eine Kältephase durchmachen, bevor sie keimen. Dazu gehören Astilbe, Christrose oder Eisenhut. Säen Sie die Samen jetzt in Aussaaterde und stellen Sie die Schalen zum Vorquellen an einen hellen, warmen Platz (15–18 °C). Nach zwei bis vier Wochen gräbt man die Gefäße an einem schattigen, windstillen Plätzchen im Garten 15 cm tief ein. Im Frühjahr beginnen die Samen dann zu keimen.
  • Samenkörner in einer Schale in Aussaaterde aussäen und 2-4 Wochen in der Wohnung quellen lassen
  • anschließend die mit einer Folie bedeckten Schale an einen schattigen Platz ins Freie oder in einen kalten Kasten stellen, der sich öffnen lässt
  • Der Vorteil des Kaltkastens ist, dass sie ihn bei Schneefall öffnen und die Schale einschneien lassen können. Das macht die Samenschale poröser und erleichtert die Keimung
  • Im Frühjahr angiessen und in ein halbwarmes Frühbeet umbetten

- keine Beschreibung -95 Seiten, mit Schwarz-Weiß-Abbildungen, Kartoniert (TB), Deutsch
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