Gestaltungsanforderungen und Arbeitsaufwand

Gartenarbeit

Im Kleingarten gibt es natürlich auch Anforderungen an die Umsetzung der Parzellengestaltung. Welche das im Einzelnen sind, erfahren Sie hier. Und nur keine Angst: Bei Sonderwünschen steht Ihnen der zuständige Gartenverein meist aufgeschlossen zur Seite.
Suchen Sie den Dialog. Vieles wird nicht ganz so ernst gesehen. An die folgenden Angaben sollte man sich in der Regel halten, aber wie gesagt: Fragen Sie besser im zuständigen Kleingartenverein nach, die Anforderungen der Gestaltung unterscheiden sich auch von Verein zu Verein. Neben diesem Thema liefern wir Ihnen zudem einen groben Überblick zum Arbeitsaufwand in einem Kleingarten.



Vorgaben der Gestaltung

Rasen pflegen

Wie bereits erwähnt, ist in einem Kleingarten vieles möglich, Sie haben in jedem Fall genügend Freiraum für eine individuelle Gestaltung. Erster Einschränkungspunkt ist jedoch die Belästigung der Nachbarparzellen oder die Behinderung der allgemeinen Gehwege. Unter diesen Punkt fällt besonders das Anpflanzen von großen Bäumen (Tannen, Fichten, Eichen, Kastanien, Buchen, Birken, Kiefern etc.). Neben der räumlichen Beeinträchtigung anderer Gärten ist auch auf die verursachte Beschattung zu achten. Deshalb ist beim Kauf eines jeden Baumes bzw. Gehölzes auf die Endgröße zu achten. Gebührender Abstand zur Parzellengrenze sollte vorausschauend einplant werden.
Der Anteil von Nadelgehölzen sollte in Ihrem Garten nicht so hoch sein. Kleingartenvereine sehen es in der Regel sehr gerne, wenn sich Ihre Parzelle gemäß den Jahreszeiten anpasst. Das bedeutet, dass Obstbäume, Gehölze und Sträucher, Blumen und Gemüse im Gesamtbild des natürlichen Jahreszeitenverlaufs ein Erblühen und Verwelken erkennen lassen. Eine Richtlinie ist es jedoch nicht. Wenn Sie eine Laube aufstellen wollen, müssen Sie folgende Dinge beachten. Die Laube (inklusive Terrasse) darf nicht mehr als 24 Quadratmeter bemessen. Das Aufstellen einer Laube ist in vielen Vereinen Pflicht (insofern noch keine Laube steht, Frist von ca. 24 Monaten). Die Höhe ist ebenfalls entscheidend, je nach Dachtyp gibt es verschiedene Maximalhöhen. Informieren Sie sich über die Bedingungen Ihres Dachtyps, in der Regel sind 4 Meter die absolute Obergrenze. Jeder Laubenbau muss vom Kleingartenverein genehmigt werden.
Die Hecken sind natürliche Grenzen zum Gehweg bzw. zu anderen Parzellen, deshalb muss man sie pflegen und in regelmäßigen Abständen zurückschneiden. Das Entfernen einer Hecke ist in der Regel nicht zulässig, da sie meistens Vereinseigentum sind. Der Garten sollte von außen gut einsehbar sein. Die Verwahrlosung der Parzelle kann Kündigungsgrund sein, deshalb sollten Sie stets auf den ordnungsgemäßen Zustand Ihres Gartens achten. Zu den übrigen Vorschriften wenden Sie sich bitte an den zuständigen Gartenverein.



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Arbeitsaufwand

Gartenarbeit

Der Arbeitsaufwand für einen Kleingarten ist keine feste Größe, er richtet sich immer danach, was Sie für Ihren Garten wollen und welche Projekte Sie in Angriff nehmen. Ein wenig Zeit und Arbeit sollten Sie sich aber in regelmäßigen Abständen nehmen, denn ein Kleingarten läuft nicht von alleine. Anbau, Pflege und Ernte nehmen einen großen Part ein. Gestaltung und Dekoration kommen gegebenenfalls hinzu.
Die Grundarbeiten müssen natürlich auch gemacht werden. Zu diesen Grundarbeiten gehören Hecken schneiden, Unkrautbeseitigung, Gießen, Rasenmähen, Pflege des Komposthaufens, Schnittarbeiten (Sträucher, Bäume und Gehölze), Laube in Schuss halten etc. Diese Arbeiten zielen darauf ab, die Ordnung im Kleingarten zu gewährleisten. Besonders im Frühling und im Herbst fallen die meisten Arbeiten im Garten an. Die zusätzlichen Dekorations- und Verschönerungsarbeiten fallen zusätzlich ins Gewicht, hier richtet sich die Arbeitszeit nach Ihren Vorstellungen. Die Aussaat, Pflege, Ernte und Einlagerung von Obst- und Gemüsepflanzen sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden.
Der übliche Arbeitsaufwand für alle genannten Kategorien beläuft sich auf ca. 5 Stunden in der Woche. Berufstätige Menschen haben nicht die Zeit, jeden Tag im Garten zu sein. Deshalb reicht es auch aus, die angefallenen Arbeiten stoßweise an ein bis zwei Tagen in der Woche zu erledigen. In den arbeitsreichen Zeiten (Frühjahr und Herbst) muss gegebenfalls ein wenig mehr Zeit investiert werden. Viele Kleingärtner nutzen das Wochenende für die Arbeit im Garten.



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