Hochbeet und Kräuterschnecken sind immer dann ideal, wenn das Gärtnern Rückschmerzen verursacht, der Gartenboden nicht ideal ist oder kaum Platz für einen vielseitigen Nutzgarten vorhanden ist. Lesen Sie auf dieser Seite, wie Sie ein Hochbeet und eine Kräuterschnecke selbst bauen können und diese bepflanzen.
Ein Hochbeet ist kastenförmig, seine Einfassung besteht aus Holz, Edelstahl oder anderen witterungsbeständigen Materialien. Für welches Sie sich entscheiden, hängt vom Geschmack ab, aber auch von dem Pflegeaufwand, den man eventuell betreiben müsste. So werden z.B. Holz-Hochbeete pflege-intensiver sein als z.B. ein Hochbeet aus Edelstahl. In jedem Fall müssen die Seitenwände des Hochbeetes stabil sein.
Auch die Höhe und Breite des Beetes hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Auf jeden Fall sollte aber ein Hochbeet so hoch und breit sein, dass Sie ohne Probleme darauf arbeiten können.
Bauanleitung
Grundfläche des Hochbeetes festlegen und eine 20 bis 30 cm tiefe Grube ausheben
Seitenwände bauen und montieren: Metallanker in den Boden betonieren und robuste Balken einschrauben (Holzbalken dürfen den Erdboden nicht berühren)
Die Seitenwände innen mit Plastikfolie auskleiden (verhindert Austrocknung und Verdunstung); den Boden mit einem engmaschigen Drahtgitter auskleiden (verhindert Wühlmäuse)
engmaschige Draht schützt zudem vor Wühlmäusen
Befüllung/Schichten:
1. Schicht: langsam verrottendes Pflanzenmaterial: Baum- und Strauchschnitt 2. Schicht: Laub und Grünabfälle 3. Schicht: Gartenerde oder Mutterboden 4. Schicht: Kompost oder Humus 5. Schicht: Blumenerde oder Muttererde
Wie hoch die einzelnen Schichten sind, hängt von der Endhöhe des Hochbeetes ab, aber durchschnittlich beträgt die Höhe einer Schicht 25 - 40 Zentimeter. Zwischen die einzelnen Schichten sollten Sie großzügig Bodenaktivator streuen, dadurch erhält das Beet viele Nährstoffe.
Bepflanzung
Da das Hochbeet in den ersten 2 Jahren die meisten Nährstoffe enthält, sollte in diesen Jahren sog. Starkzehrer wie Tomaten, Kohl, Sellerie, Lauch, Gurken und Zucchini angebaut werden. Ab dem 3. Jahr werden dann Mittel- und Schwachzehrer angebaut.
Hochbeet Material: Aluminium (Rahmen), Polycarbonat Maße aufgebaut B x T x H cm: 118 x 118 x 146,5 Pflanztröge cm: ca. 110 x 110 x 18 Arbeitshöhe cm: 72 Gewicht netto: 22,8 kg doppelwandige ...
Eigenschaften: Doppelwandige Paneele aus Polycarbonat (4 mm stark) Schützt vor Kälte, Hagel und UV-Strahlen und kontrolliert die Innentemperatur Stabiles galvanisiertes Stahluntergestell ...
Besonders bewährt hat sich die Kräuterspirale/Kräuterschnecke im Gemüsegarten, denn sie findet auch in kleinen Gärten Platz.
Bei einer Kräuterspirale wird das Kräuterbeet schneckenförmig zur Mitte hin erhöht angelegt, was ein rückenschonendes Arbeiten ermöglicht. Die Seitenwände dieser Schnecke werden durch Steine befestigt; und am Fuß des Teiches kann sich ein kleiner Teich befinden. Es sind aber auch Bausätze im Handel erhältlich.
Setzen Sie die Kräuterspirale an sonnige Standorte, denn Kräuter brauchen häufig viel Sonne und Wärme.
Form der Kräuterschnecke mit Stöcken und einer gespannten Schnur abstecken
die Kräuterspirale sollte etwa 60 cm breit sein.
diesen Grundriss heben Sie etwa 20 Zentimeter tief aus; den Teichbereich natürlich tiefer
den Aushub des Beetes mit einer ca. 10 cm dicken Kiessschicht auffüllen
jetzt werden die Mauern beginnend vom Fuß aus und von außen nach innen aufsteigend gebaut (Trockenbauweise)
Die Mitte und die Höhe gewinnt die Kräuterspirale mit Hilfe von Bauschutt
im Inneren der Kräuterspirale nun eine dicke Schicht Schotter auslegen und befüllen Sie mit Erde
Die Erde am Fuß der Kräuterspirale wird mit reifem Kompost gemischt, die für die Spitze mit Sand und Kalk; oben sollte nährstoffarmer, trockener Sandboden und unten fruchtbare Muttererde vorherrschen
Bepflanzung
Aufgrund der Bauweise und der Befüllung ergeben sich in einer Kräuterspirale verschiedene Bereiche. Nach oben hin können das u.a. sein:
Wasserbereich (Teich),
Feuchtzone,
normaler Bereich,
trockener Bereich.
Daher sollten Sie vor der Bepflanzung einen Plan machen, indem sie die unterschiedlichen Wuchshöhen, Bodenbedürfnisse und gute und schlechte Nachbarschaften zwischen den Pflanzen einplanen.