Unkraut ist wahrscheinlich das häufigsten und auch nervigste Problem, mit dem sich ein Garten- und Hausbesitzer rumplagen muss. Unkraut wächst überall dort, wo man es nicht möchte. daher verdanken auch kleine Blumen, die durchaus hübsch anzusehen sind, ihren Namen: Unkraut. Auf dieser Seite erhalten Sie von uns Praxis-Tipps, wie Sie das Problem Unkraut im Garten, auf Terrassen und Gehwegen angehen können und dieses auch vorbeugen.
Wer kennt das nicht, Unkraut auf dem Rasen? Doch woher kommt das? Rasenunkraut entsteht meistens, wenn der Rasen unterversorgt ist. Dann wachsen meistens Unkräuter wie Gänseblümchen und Klee, aber auch Moos (besonders im Herbst und Winter). Sie drängen den Rasen immer mehr zurück. Daher ist eine gute Versorgung des Rasens Grundvoraussetzung, um Unkräuter vorzubeugen.
Ursache für Unkraut und Moos im Rasen kann auch falsches Mähen sein, denn ein zu kurzer Rasen kann leicht von Moos und Unkraut überwachsen werden.
Es gibt auch Flächen, die aufgrund ihrer Standortvoraussetzungen für Rasenanlagen ungeeignet sind, und daher das Wachstum von Unkraut begünstigen. Das betrifft vor allem ständig beschattete Ecken im Garten und Stellen, an denen sich Staunässe gebildet hat. Empfehlenswert ist es, an diesen Stellen z.B. ein Staudenbeet mit schattenverträglichen Pflanzen anzulegen.
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Unkraut sollten Sie mechanisch, d.h. per Hand, entfernen - und zwar am besten noch vor der Blüte. Das verhindert ein schnelles Neuaustreiben. Einjährige und kurzlebige Unkräuter können Sie in der Regel leicht aus der Erde entfernen. Die unliebsamen Pflanzen müssen nur mit der Wurzel herausgezogen werden. Besonders leicht geht das aus feuchten Böden, also nach Regen oder nachdem Sie den Garten bewässert haben. Tiefwurzelnde Unkräuter hingegen sollten ausgegraben werden. Das trifft vor allem auf Schachtelhalme und Ackerschachtelhalme zu. Wenn sich auf Ihrem Rasen vor allem der Löwenzahn ausgebreitet hat, dann hilft leider nur noch umgraben und den Rasen neu aussäen.
Bei der Beetneuanlage ist bei starkem Befall die einfachste und effektivste Methode die Abdeckung für ca. 1 Jahr. Hierfür gibt es ein spezielles Gartenvlies gegen Unkraut. Das Vlies muss aber rundherum fest anliegen. Halten Sie den Boden an hartnäckigen Stellen immer locker, das verhindert, dass sich neue Unkräuter anpflanzen.
In Fugen/zwischen Steinen lässt sich das meiste Unkraut nach Regen leicht herausziehen. verwenden Sie dafür einfache, aber richtige Werkzeuge wie z.B. einen Unkrautstecher. Außerdem kann das Unkrautvlies auch unter Kieswege und Platten gelegt werden. Weitere Tipps zum Entfernen von Unkraut auf der Terrasse und Gewegen lesen Sie hier.
Bei der Beetneuanlage ist bei starkem Befall die einfachste und effektivste Methode die Abdeckung für ca. 1 Jahr. Hierfür gibt es ein spezielles Gartenvlies gegen Unkraut. Das Vlies muss aber rundherum fest anliegen.
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Um gegen Unkräuter auf der Rasenfläche vorzubeugen, ist ist eine ausreichende Düngung Pflicht. Regelmäßiges Kalken kann zusätzlich vor Rasenunkraut schützen. Bewährt hat sich auch das Vertikutieren im Frühjahr oder zu Sommerende.
Unkräuter in Beeten können zudem leicht unterdrückt werden, indem man dafür sorgt, dass keine offene Erde vorhanden ist:
Bodendecker pflanzen und bis zu deren Zusammenwachsen mulchen. Dieses speichert Feuchtigkeit und unterdrückt das Unkrautwachstum. Vermeiden Sie jedoch zu dichte Mulchdecken während der Vegetationsperiode. Wiederholen Sie das Mulchen lieber öfter. Ansonsten hilft nur jäten und dann Rindenmulch ausbringen.
Zwischendurch sollte immer mal wieder gehackt werden, da dies den Boden belüftet. Im Nutzgarten hat sich das Einsäen von Gründüngungspflanzen nach der Ernte bewährt, eine alte Methode zur Bodenverbesserung. Eine andere Möglichkeit ist im ersten Jahr nur Kartoffeln zu pflanzen. Durch das häufige Hacken verschwindet auch hier das Unkraut nach einiger Zeit.
Bei Kompostieren sollten sie zudem darauf achten, dass die Wurzeln von gezogenem Unkraut nicht mit auf dem Kompost landen, da diese sonst beim düngen der Beete wieder in den Boden gelangen.