Zu den im Herbst blühenden Zwiebelpflanzen gehören z.B. Herbstkrokusse und Sternbergie. Aber vor allem die Herbstzeitlosen haben jetzt Saison. Sie sind sehr beliebt in den heimischen Gärten und bereichern jeden Garten. Lesen Sie auf dieser Seite, wie Sie Ihren Garten auch im Herbst zu einem Blütentraum machen können und wie die Herbstblüher gepflanzt werden sollten.
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Pflanztiefen
Die Pflanztiefen unterscheiden sich bei den Herstblühern ebenso, wie auch bei den Zwiebel- und Knollenpflanzen aus anderen Saisons. In der nachstehenden Tabelle finden Sie eine Übersicht der Pflanztiefen beliebter Herbstblüher.
| 5-10 cm Tiefe |
10-20 cm Tiefe |
20 cm Tiefe |
| Scheeglöckchen, Anemone, Botanische Narzisse, Botanische Tulpe, Traubenhyazinthe |
Hyanzinthe, Herbstkrokusse, Herbstzeitlose |
Safrankrokusse, Kaiserkrone, Hybridtulpe, Lilienblutige Tulpe, Holländische Iris, Zierlauch |
Die herbstblühenden Zwiebeln und Knollen können Sie ab August pflanzen, da die Blüte bereits nach 6 Wochen eintritt.
Herbst-Anemone
Herbst-Anemonen sorgen dafür, dass es auch noch im Herbst bunt wird in unseren Gärten. Anemonen blühen von September bis Oktober und sind sehr robust und langlebig, sodass sich die Pflanzung im heimischen Garten wirklich lohnt. Einzig Staunässe kann dem kleinen Pflänzchen gefährlich werden. Ansonsten bevorzugt die Anemone einen nährstoffreichen Boden und einen halbschattigen Standort. Ein Tipp: Anemonen vertragen sich besonders mit anderen Alpenpflänzchen. Zu den Sorten der Herbst-Anemone gehören das Buschwindröschen und die Waldanemone.
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Gestaltung
Setzen Sie die Zwiebeln oder Knollen als Gruppen an, so wirken die kleinen Blüten wie ein farbiger Teppich. Für besonders viel Farbe im herbst sorgen die Anemonen und Dahlien. Letztere sehen vor allem in Rabatten gut aus und können dort bis zu ersten Frost ausharren. Wer sich für diese Pflanzen entscheiden und mit spät blühenden Stauden, Tulpen und Hyazinthe kombiniert, kann die Gartensaison lange hinauszögern. Ab den ersten Frost ist die winterharte Erika für den Garten geeignet, die bis in den Dezember hinein blühen kann.
Krokus-Kunde
Der Herbstkrokus blüht im Oktober, aber ohne Blätter. Diese bilden sich erst im Frühjahr. Es gibt drei Sorten Herbstkrokusse: der Goldkrokus, der Safrankrokus und der Pracht-Krokus.
Der Goldkrokus, auch Sternbergia genannt, blüht, wie der Name schon sagt goldfarben. Diese Krokusart besitzt auch im Herbst Blätter und wird zwischen August und September gesetzt.
Der Safrankrokus ist ein anspruchsvoller Krokus, da seine Kultivierung schwierig ist. Sie brauchen für die Safrankrokuszwiebeln einen sehr kargen Boden. Außerdem verträgt der Safrankrokus, wie alle Zweibelpflanzen, keine Staunässe. Der Pracht-Krokus benötigt ebenfalls einen warme und vollsonninge Standort, vorzugsweise in lockeren, gut wasserdurchlässigen Böden. Denn die Zwiebeln aller Herbstkrokusse und der Herbstzeitlose sind winterhart.
Auch die Herbstastern sollten in dieser Jahreszeit im Ziergarten nicht fehlen. Sie blüht zwischen August und Oktober. Anemonen benötigen einen sonnigen Standort und bevorzugen einen humusreichen und gut mit Nährstoffen versorgten Boden.
Der Herbst-Eisenhut bevorzugt eher einen halbschattigen Standort und einen humosen, nährstoffreichen Gartenboden. Aber Vorsicht: Alle Pflanzenteile des Eisenhuts sind giftig.
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