Rose - "die Königin der Blumen"

Edelrosen, Beetrosen, Kletterosen, Strauchrosen... - Mittlerweile gibt es unzählige Rosentypen in den verschiedensten Farben, da ist sicher für jeden Gartentyp die passende Pflanze erhältlich. Damit Sie bei dem großen Sortiment nicht den Überblick verlieren, stellt Ihnen haus-und-garten.info die verschiedenen Rosenarten und -sorten vor. Des Weiteren erfahren Sie hier, warum sich gerade der Kauf der "gesunden" ADR-Rosen lohnt und wie Sie einen Rosengarten anlegen.

Rosen im Garten

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Mit Rosen gestalten

Sehr wichtig bei der Gestaltung des Gartens mit Rosen ist die Wahl des Standortes. Rosen mögen es sonnig, luftig und nicht zu feucht. Außerdem sollten Sie an dem neuen Standort vorher noch keine Rosen angebaut haben, denn alten Rosen hinterlassen einen wachstumshemmenden Stoff in der Erde.
Haben Sie aber keine andere Pflanzmöglichkeit, so sollten Sie den neuen Rosenpflanzen helfen. Tauschen Sie einfach den alten Boden großzügig gegen neue nährstoffreiche Erden aus. Streuen Sie außerdem bei der Pflanzung Kompost, Hornspäne und eventuell Urgesteinsmehle mit in das Pflanzloch. Diese versorgen die Rose mit Nährstoffen und erleichtern das Anwachsen.
Die beste Pflanzzeit bei wurzelnackten Rosen ist das Frühjahr (bis Ende März) und der Herbst (ab Mitte Oktober). Die Veredlungsstelle der Rose sollte 5 cm mit Erde bedeckt sein. Anschließend empfiehlt es sich, die Wurzeln von wurzelnackten Rosen um max. 1/3 einzukürzen. So wird das Anwachsen gefördert.
Containerpflanzen können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Hier fallen keine weiteren Schnittmaßnahmen an, solange der Boden frostfrei ist. Das Pflanzen von Containerrosen ist also etwas einfacher und besonders dem Anfänger zu empfehlen.
Vergessen Sie nicht, die Rosen nach dem Pflanzen ausreichend zu wässern. Im darauffolgenden Jahr wird dann jährlich 2 bis 3 mal gedüngt, am Besten mit speziellem Rosendünger.

Rosenarten

Rose Merkmale
Edelrosen

haben überwiegend einzelne Stiele, tragen große Blüten, sind sehr ästhetisch und duften. Die Edelrose eignet sich auch sehr gut als Schnittblume für die Vase.
Zu beachten ist jedoch, dass die meisten Sorten leider sehr empfindlich und pflegeaufwendig sind. Welchen Standort die Rose braucht, finden Sie heraus, indem Sie beim Kauf auf das Etikett schauen. Meist wird ein sonniger Standort benötigt, damit die Rose bis in den Herbst hinein blüht und gesund bleibt. Der Rückschnitt dieser Pflanze sollte im Frühjahr passieren, wenn die ersten Rosenaugen drücken.
Edelrosen lassen sich in kleinen Gruppen kombinieren oder auch solitär stellen. Diese Pflanze erhalten Sie im Handel ab etwa 6 Euro.
Beetrosen

Beetrosen: sind niedrig wachsende und buschige Rose, die sich als sehr blühfreudig erweisen. Diese Pflanzen haben weitaus kleinere Blüten als die Edelrosen und passen daher eher in kleinere Gärten.
Beetrose können Sie gut mit anderen Rosen und Stauden kombinieren. Beeindruckend an dieser Rosenart, ist: die Vielfalt an Blütenformen und -farben, die Hitzeverträglichkeit, die Halbschatten-Toleranz, die Regenfestigkeit, die lange dauernde Blütezeit sowie die Witterungs- und Schädlingsresistenz.
Beetrosen können im Frühjahr bei starkem Wuchs (wenn die Rosenaugen drücken), um 5 Auge runter geschnitten werden. Außerdem empfiehlt sich bei dieser Rosensorte ein Sommerschnitt, bei dem alles verblühte entfernt wird, um die Blütenbildung für das kommende Jahr zu fördern.
Beetrosen erhalten Sie im Fachhhandel als wurzelnackte Pflanzen ab 3,90 Euro oder als Containerpflanzen ab 8 Euro.
Kletterosen

Kletterosen bilden Triebe, die über 1,50m hoch werden. Sie benötigen somit eine stabile Rankhilfe, wie z.B. eine Mauer, ein Holzgerüst oder eine Pergola, damit sie Halt bekommen. Bei einer Kletterrose sollten nur verholzte oder vertrocknete Triebe abgeschnitten werden.
Diese Rosensorte wird in 2 große Unterarten unterteilt, und zwar in Climber und in Rambler. Die Climber blühen sehr oft im Jahr und verholzen sehr schnell. Die meisten Rambler blühen hingegen nur einmal im Jahr und bilden sehr lange Triebe.
Wurzelnackte Kletterrosen erhalten Sie ab 7 Euro. Als Containerpflanze bezahlen Sie mindestens 13 Euro.
Kleinstrauchrose
Kleinstrauchrosen/Bodendeckerrosen: Diese Rose trägt kleine Blüten, wächst in Dolden (kann zur Flächenbegrünung eingesetzt werden) und ist außerdem sehr regenfest sowie frosthart.
Zusätzlich ist die Kleinstrauchrose auch sehr pflegeleicht, denn sie ist resistent gegen Mehltau und Sternrußtau. Des Weiteren benötigt diese Rose keine Schnitte. Bodendeckerrosen erhalten Sie im Handel für rund 7 Euro.
Kletterrosen
Rambler sind sehr beliebte Kletterrosen, da sie nicht nur sehr gut aussehen (trägt viele üppige Blüten), sondern auch wenig Pflegen benötigen. Sie sind auch nicht sehr anspruchsvoll, was Ihren Standort angeht, denn stehen sie im Schatten, ranken sie einfach gen Sonne.
Auch Wind schadet der Pflanze nicht. Zudem ist sie resistent gegen Krankheiten.
Rambler blühen einmal im Jahr 4 -6 Wochen und brauchen in der Regel keinen Schnitt. Sie brauchen viel Platz und beranken, neben Wänden, Dächer, Pergolen, Gartenlauben und Rangittern auch Baumkronen.
So bringen Sie traurig ausschauende Bäume wieder zum blühen. Wer die Rose allerdings kurz halten möchte, sollte also ab und zu mal einen kräftigen Rückschnitt vornehmen.
Strauchrosen
Strauchrosen werden zwischen 1m und 2m groß und sind recht unkompliziert, was die Pflege betrifft. Beim Schnitt im Frühjahr wird von innen nach außen geschnitten. Dabei werden tote Triebe entfernt und dünne sowie kranke Triebe bis zum gesunden Auge runter geschnitten.
Verholzte Haupttriebe sollten nicht alle auf einmal entfernt werden, sondern Jahr für Jahr immer nur ein Trieb. Beim Pflanzen müssen Sie darauf achten, dass die Rose einen sonnigen Standort erhält und leichten Windzug bekommt.
Die Strauchrose ist sehr blühfreudig und blüht an einem guten Standtort bis in den Herbst hinein. Die Blüten sind meist 10 cm groß. Sie eignen sich für die Einzelstellung, Gruppen- und Heckenpflanzungen.
Wurzelnachte Strauchrosen erhalten Sie im Handel ab 6,30 Euro und ab 18 Euro bezahlen Sie für eine Containerpflanze.
Buschrosen
Buschrosen: Die Buschrose ist relativ pflegeleicht; bevorzugen sonniges, ruhig und leicht windigen Standort; braucht relativ lockeren Boden und sollte im März/April geschnitten werden.

Stammrosen: Diese Rose wird in Halbstamm-, Hochstamm- und Kaskadenstammrosen unterteilt. Sie passt in jeden größeren Garten. Dort kann Sie als Wegbegleiter oder auch solitär angebaut werden. Die Krone der Stammrose muss in der kalten Jahreszeit vor Frost und Wintersonne geschützt werden.

Wildrosen: werden bis zu 3m hoch. Sie blühen nur einmal im Jahr und zwar zwischen dem Spätfrühling und dem Hochsommer. Die Wildrosen sind anspruchslos gegenüber dem Boden und benötigen halbsonni

Zwergrosen: sind kleinblütige, sehr niedrig und buschig wachsende Rosen. Sie gehören zu den Strauchrosen. Die Zwergrosen blühen wiederholt, sind sehr pflegeleicht, robust und wohl duftend. Sie eignen sich für Beeteinfassungen und Pflanzgefäße aller Art sowie für Steingärten.




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ADR-Rosen

ADR - Die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung - prüft und bewertet neue Rosensorten und vergibt ein eigenes ADR-Siegel. Ausgezeichnete ADR-Rosen weisen folgende Merkmale auf:

  • sie sind widerstandsfähig und robust
  • sie wurden nicht mit Pflanzenschutzmittel behandelt
  • sie sind gesunde
  • sie sind mit einem Zierwert klassifiziert, der sich an der Blütendauer sowie -farbe und ähnliche Eigenschaften orientiert

Praxis-Tipp: Man sollte schon von vorn herein bei der Auswahl der Rosen zu besonders frost- und krankheitsresistenten Sorten greifen. Bei deutschen Rosensorten gibt es dazu das ADR Prädikat. (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitsprüfung).

Ausführliche Informationen zur Rosenpflege sowie Schnitte


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