Gartengemüse - Der große Überblick

Kohlrabi

Kohlrabi ist eine Unterform des Gemüsekohls und eines der beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen. In unseren Gärten wird vorwiegend der weiße und der blaue (Farbe eigentlich violett) Kohlrabi angebaut. Beide Sorten sind reich an Kalium und Vitaminen, sowie an Eisen und Magnesium.
Kulinarisch: Der geschmack ist nussig und knackig bei einem leichten Zwiebelgeruch, er besitzt eine schöne weiße Fleischfarbe. Ideal ist Kohlrabi für Suppen und Eintöpfe oder als Pfannengemüse. Optimal wäre es, wenn Sie ihn vor Zubereitung in schmale Streifen oder kleine Würfel schneiden. Im Direktverzehr ist er ebenfalls sehr gesund.
Anbau: Relativ einfach. Boden muss fruchtbar sein, nicht zu trocken. Je nach Sorte von Frühsommer bis Winter. Ausreichendes und regelmäßiges Gießen nötig. Boden sollte nicht zu sauer sein. Letzte Aussaat sollte spätestens im September erfolgen.
Ernte: Kann bei bestimmten Sorten bereits 2 Monate nach Aussaat geerntet werden, bei einer Knollendurchmessergröße von ca. 10 cm (in der Regel der beste Geschmack). Sorgfältiges Schälen notwendig.



Zwiebel

zwiebel

Ohne Zwiebeln geht in der Küche gar nichts. Ein echter Alleskönner: Anwendungen bei Erkältung, Stoffwechsel- und Magenbeschwerden usw. Sie enthält viele Vitamine, sowie Mineralstoffe und Calcium. Die üblichen Speisezwiebeln haben eine bräunliche Schale, es gibt sie in diversen Größen und Formen. Äußerst gesund ist auch die bekannte rote Zwiebel.
Kulinarisch: Angenehm süsslicher bis scharfer Geschmack (kommt auf Gehalt der ätherischen Öle an). Passt zu nahezu allem. Ideal für Angebratenes, Suppen, Eintöpfe, Salate, Eingelegtes, Aufläufe, Pfannengemüse usw. In kleine Würfel schneiden oder in Ringen verarbeiten. In jedem Fall ein gutbürgerlicher Geschmacksverstärker. Bei Erkältung hilft Zwiebelsaft.
Anbau: Unterschied zwischen Steckzwiebeln (Garten) und den handelsüblichen Saatzwiebeln. Letztere unterteilen sich in Sommerzwiebeln (wenn Boden frostfrei ist) und Winterzwiebeln (August). Keine großen Ansprüche, ab und zu gießen, keine zu schweren Böden. Termin für Steckzwiebeln ist März.
Ernte: Bei Winterzwiebeln im Juni des Folgejahres, bei Sommerzwiebeln im August/September. Für die im Garten verbreiteten Steckzwiebeln gilt ebenfalls August/September. Lagerung unter den richtigen Umständen lange möglich.





Gurke

gurke

Die Gurke stammt aus der Familie der Kürbisgewächse. Gemeint ist hier die Salatgurke. Sie gehört zu den am meist verkauften Gemüsearten in Deutschland und wird aus wirtschaftlichen Gründen im Supermarkt in gerader Form angeboten, im Garten wächst sie zumeist krumm. Sie enthält unter anderem zahlreiche Vitamine, sowie Phosphor, Calcium und Magnesium. Gurkenschalen sind gut für die Haut.
Kulinarisch: Knackig, erfrischend und saftig. Häufigste Verwendung im Salat oder als gesund-dekorative Beilage. Kann mit und ohne Schale genossen werden, leichtes Würzen ist empfehlenswert. Besonders für exotische Pfannengerichte geeignet. Unverzichtbarer Bestandteil von Tzatziki.
Anbau: Die Aussaat im Freiland vorwiegend in erster Maihälfte. Erde möglichst etwas feucht halten, der Boden sollte nicht zu schwer sein. Die Luftzirkulation sollte beim Standort ausreichend vorhanden sein. Es bietet sich bei manchen Sorten an, vorgekeimte Samen zu verwenden. Zwischenzeitliches Düngen hilft gut.
Ernte: Nicht zu lange hängen lassen, damit genügend Platz und Versorgung für nachfolgende Früchte ist. Beginn der Ernte ist Mitte/Ende Juli. Die Gurken dürfen nicht von den Ranken gerissen werden, sondern müssen mit einem Messer abgeschnitten werden. Ansonsten werden Triebe beschädigt, die ein Ranken-Absterben zur Folge haben können.





Bohne

Bohnen stammen aus der Familie der Hülsenfrüchte. Sie kommen ursprünglich aus Südamerika und enthalten viel Vitamin A, B und C. Sie helfen beim abnehmen und regen den Stoffwechsel an, sie sind harntreibend. Weltweit gibt es tausende unterschiedliche Bohnensorten. Bohnen galten früher als „Arme-Leute-Essen“ und waren für viele Menschen eine Art Fleischersatz (viel Eiweiß und Proteine).
Kulinarisch: Knackig und frisch, leicht nussig mild. Ein Gourmet-Erlebnis: Frische Bohnen aus dem Garten kochen, dazu Butter, Pellkartoffeln, Salz und Petersilie. Ideal für Gemüseeintöpfe, Salate und als Beilage für deftige Fleischgerichte (unschlagbar in Kombination mit Lammsteaks). In rohem Zustand nicht essen, der giftige Stoff Phasin zersetzt sich nur beim Kochen (mindestens 10 Minuten). Einfrieren möglich.
Anbau: Aussaat der Buschbohne auf leichten und humusreichen Böden. Eine Keimung ist nur in warmen Böden möglich. Frühester Aussaattermin ist Anfang/Mitte Mai. An sonnigen Plätzen kommt es zu einer rascheren Ernte. Stangenbohnen mögen es eher windgeschützt, aber ebenfalls bevorzugen sie humusreiche und warme Böden. Zuvor sollten hohe Latten oder Stangen aufgestellt werden. Die Aussaat sollte Ende Mai erfolgen. Als Zwischenfrucht (zwischen den Stangen) eignet sich nur der Kohlrabi.
Ernte: Buschbohnen werden von Anfang Juli bis Anfang Oktober (je nach Sorte und Dauer) geerntet. In der Regel 10 bis 14 Wochen nach dem Anbau. Ab dann wird ein bis zweimal die Woche gepflückt. Auch frühe Ernten lohnen sich, vielleicht nicht unbedingt quantitativ, aber in jedem Fall qualitativ.



Möhre

karotte

Bei Möhren oder Karotten sind nur die gelben und roten Sorten essbar. Aus dem in großen Mengen enthaltenen Betacarotin stellt unser Körper Vitamin A her, daher sind Möhren gesund und wichtig für die Sehkraft und das Knochenwachstum. Außerdem schützt es vor Krebserkrankungen. Dieses Gemüse hat seinen Ursprung hier in Mitteleuropa und steht schon seit Jahrtausenden auf unserem Speiseplan. Sie besitzt eine antibakterielle und blutstillende Wirkungsweise.
Kulinarisch: Knackig, frisch und saftig. Häufige Verwendung findet die Möhre in der Weiterverarbeitung zu Saft. In Kombination mit Erbsen ist sie das Standardgemüse in deutschen Haushalten. Vielfältig einsetzbar in Suppen, Eintöpfen, Salaten oder Kuchen. Besonders typisch und beliebt ist die Zubereitungsart des Glasierens. Speziell in Babynahrung sind sehr oft Möhren enthalten.
Anbau: Möhren brauchen warmen und leichten Boden mit hohem Humusgehalt. Die Aussaat beginnt im März (je nach Sorte früher oder später). Bei schnellwachsenden Möhren genügt ein Reihenabstand von 15 cm, Sorten die länger brauchen sollten 20 cm Reihenabstand besitzen. Möhrensamen sind äußerst klein, daher erfolgt die Aussaat oft zu dicht.
Ernte: Die Ernte erfolgt 3 bis 4 Monate nach der Aussaat, also zumeist im Juli. Möhren für den Winterbedarf können ruhig bis zum Oktober in der Erde bleiben. Um schnelle Fäule zu vermeiden, sollte das buschige Möhrenkraut nicht abgeschnitten, sondern herausgedreht werden, die Haltbarkeit wird dadurch um ein Vielfaches gesteigert.



Pflanzotheke


Radieschen

radieschen

Radieschen gehören zu den Knollenpflanzen, sie wurden in der Frühen Neuzeit aus Asien nach Europa gebracht. Sie enthalten Vitamin C und Eisen. Die Haltbarkeit ist meist ein Problem. Wenn Sie angeschrumpelte Radieschen in kaltes Wasser legen, werden diese in den meisten Fällen wieder frisch und knackig. Oder holen Sie sie erst dann aus ihrem Garten, wenn sie wirklich benötigt werden.
Kulinarisch: Knackig scharf und saftig, leicht lauchig. Gekaufte Radieschen sollten von den Blättern befreit werden, damit das Wasser nicht an diese abgegeben werden kann und die Knolle länger saftig bleibt. Hervorragend in Salaten oder einfach so mit etwas Salz. Passt auch ins Pfannengemüse, verliert gebraten jedoch an Geschmack. Radieschen in Kombination mit frischem würzigem Kräuterquark und Krustenbrot sind ein kulinarisches Gedicht.
Anbau: Ideal ist ein leichter, humusreicher Boden und ein sonniger Standort. Ansonsten stellen Radieschen keine hohen Ansprüche an den Boden. Die Aussaat kann bereits im März erfolgen. Der Reihenabstand sollte 8 cm betragen, dabei sollten die Rillen nicht tiefer als 2 cm sein. Pro Quadratmeter sollten ca. 5 g Saatgut verarbeitet werden. Radieschen können mehrmals im Jahr gesät werden.
Ernte: Radieschen wachsen relativ schnell, bereits nach einem Monat könnten die ersten Radieschen groß genug sein, das hängt von der jeweiligen Sorte ab. In der Regel dauert es 2 Monate. Folgeaussaaten können bereits im April ausgesät werden.





Tomate

tomate

Jeder von uns vertilgt im Jahr ungefähr 20 Kilo Tomaten. Es gibt sie in verschiedenen Größen, Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Tomaten sind ebenfalls sehr gesund, enthalten viele Vitamine, Betacarotin und den Krankheiten vorbeugenden Stoff Lycopin. Sie bestehen, je nach Sorte, zu 90 bis 95 Prozent aus Wasser. Während des Reifevorgangs wird der Stoff Tyramin von den Tomaten hergestellt, diser führt bei uns zu besserem Befinden und bester Laune.
Kulinarisch: Saftig oder fleischig, erfrischend. Bei Tomaten sollte der grüne Ansatz des Stieles entfernt werden, da dessen Verzehr Unwohlsein und Brechreize hervorrufen kann. Häufigste Verwendung in Salaten oder gegart in Aufläufen bzw. als Pfannengemüse. Verarbeitung zu Tomatenketchup (besser selbst herstellen), Saucen, Saft und Dressings. Die günstigen Dosentomaten sind nicht zu verachten, denn sie enthalten immer noch die wichtigsten Inhaltsstoffe und schmecken nicht übel. Ansonsten werden Tomaten auch eingelegt oder getrocknet. Die klassischen Traumkombinationen in bezug auf Tomaten sind die Verbindungen mit Öl, Basilikum, schlicht Salz/Pfeffer und Mozzarella. Wenn Sie Tomaten kaufen: Deutsche Tomaten sind geschmacksintensiver als Importierte.
Anbau: Vorweg: Freilandtomaten schmecken besser und intensiver als Gewächshaustomaten. Besonders ist, dass Tomaten jahrelang an demselben Standort angebaut werden können. Sie mögen in der Regel humusreichen, warmen Boden und wachsen am schnellsten in vollsonniger Lage (Südwand). Verwenden Sie für den Anbau gute Topfballenpflanzen (ruhig etwas mehr Geld ausgeben). Tomaten sind Ende Mai zu pflanzen (lieber zu spät als zu früh). Stellen Sie vor dem Anbau Rankhilfen, bei einem Abstand von ca. 60 cm. Buschtomaten pflanzen Sie auf Hügeln an. Entfernen Sie die Seitentriebe (Ausgeizen) bereits kurz nach Anpflanzung.
Ernte: Im Juli und August kann geerntet werden. Seien Sie vorsichtig beim Pflücken, es kommt oft vor, dass dabei Haupttriebe beschädigt werden. Im Laufe des August sollten dann alle Spitzen der Haupttriebe abgeschnitten werden, es sollte lediglich ein Blatt stehen gelassen werden, Jeder Nebentrieb sollte zügig entfernt werden. Bei Buschtomaten können alle Spitzen ab. Mittlerweile gibt es Tomatensorten, die bereits im Juni oder erst im September erntereif sind, informieren Sie sich also vorher.





Paprika

paprika

Egal welche Farbe Sie bevorzugen, alle sind äußerst gesund. Paprika enthält viel Vitamin C (bombastische Menge pro Paprika) und Betacarotin und ist deshalb sehr gut für unser Immunsystem. Paprika hat ihren Ursprung in Mittel- und Südamerika und gelangte, in anderer Form, in der Frühen Neuzeit nach Europa. Hervorgetreten aus der Chili-Pflanze, ist die Schärfe weggezüchtet worden. Mittlerweile gibt es neben den verschiedenen Farben auch diverse Größen, Formen und Geschmacksrichtungen. Übrigens bezeugen die verschiedenen Farben, die verschiedenen Reifegrade in folgender Reihenfolge: grün, gelb, orange, rot. Wenn wir eine Paprika kaufen, dann stammt sie zumeist aus Spanien, Italien, Ungarn oder der Türkei.
Kulinarisch: Sehr knackig, milde Süße, erfrischend. Paprika ist in unserer Lebensmittellandschaft allgegenwärtig (Quark, Chips, Saucen, Wurst, Marinaden etc. ). Die häufigste Verwendungsform liegt im Salat. Im Sommer werden mehr Paprikas gegessen, besonders wegen der Grillsaison (bspw. Spieße) ist dieses Gemüse nicht mehr wegzudenken. Sehr beliebt ist auch die Zubereitung in der Pfanne, leicht angebraten in Verbindung mit Pilzen, Salz und Pfeffer. Das wohl bekannteste auf ihr fußende Gericht ist die Paprikaschote (mittlerweile in diversen Varianten und Abstufungen in jeder Rezeptzeitschrift zu finden).
Anbau: Paprikas wachsen in vollsonniger Lage bei einem warmen humusreichen Boden (neutral bis schwachsauer). Der Boden muss gut durchlüftet sein, dafür sollte er vorher bearbeitet werden. Windschutz ist unerlässlich, am besten Anpflanzung an Südwand. Wer seinen Ertrag steigern möchte, sollte abgehärtete und kräftige Pflanzen in Topfballen besorgen. Paprika sollten für ihr Wachstum einen Platz-Radius von einem halben Meter zur Verfügung haben. Genügend Abstand garantiert schnelleres Wachstum. Die Einpflanzung erfolgt Ende Mai, dann mit Torf oder Mist bedecken. Gießen ist sehr wichtig, allerdings nicht (!) mit kaltem Wasser. Düngen hilft und ist ratsam (einmal pro Woche).
Ernte: Geerntet wird im August, Sie können die grünen Früchte bedenkenlos ernten, sobald sie groß genug sind, Sie können aber auch noch warten. Oft können längere Kälteperioden während des Sommers die ganze Ernte zerstören, Der Anbau im Gewächshaus wäre in diesem Fall die sicherere Variante. Der Toleranzbereich liegt bei 18 bis 36 Grad, ideal sind 22 bis 25 Grad. Wenn Sie nicht sofort die grünen Exemplare ernten, wundern Sie sich nicht, wenn es zu dunklen Pigmentverfärbungen kommt, dies ist normal. Passen Sie beim Ernten auf die Triebe auf, benutzen Sie ein Messer für das Ernten.



Spinat

spinat

Für die einen ungeliebte Kindheitserinnerung, für Popeye und viele andere ein Gaumenschmaus. Seinen Ursprung hat dieses Gemüse in Asien, mittlerweile gehören auch Deutschland und Frankreich zu den Haupterzeugern. Spinat hilft bei hohem Blutdruck, er enthält eine Vielzahl an Vitaminen, sowie Eiweiß, Folsäure, Magnesium und Eisen (jedoch weniger als immer angenommen). Regelmäßiger Verzehr ist gut für das Herz und „spült“ die Arterien frei, außerdem hilft Spinat bei einer schlanken Linie und stärkt die Sehkraft, sowie die Knochen.
Kulinarisch: Intensiver, kräftig würziger Geschmack. Im Supermarkt wird er in Blattform und tiefgefroren angeboten. Der Klassiker ist immer noch die Kombination mit Kartoffeln und Rühr- bzw. Spiegelei. Mittlerweile haben sich die Rezepte jedoch weiterentwickelt, in Verbindung mit Fisch (vorrangig Lachs) und Blätterteig tauchen regelmäßig neue Kreationen auf. Auch die Kompositionen mit Nudeln sind im Kommen. Immer seltener wird die ursprüngliche und ebenfalls sehr delikate Verwendung zum Salat. Selbstverständlich ist es nicht giftig, wenn Sie Spinat wieder aufwärmen, allerdings sollten Sie darauf achten, dass dieser dann wieder schnell in die Kühlung kommt.
Anbau: Kann bereits Mitte März (als Vorfrucht) ausgesät werden, der Boden sollte Nährstoffe enthalten und humusreich sein. Spinatsamen müssen 2 cm mit Erde bedeckt sein, bei Reihenabständen von ca. 15 bis 20 cm. Spinat sollte regelmäßig gegossen werden, sonst geht er zu schnell in die „Blüte“ und ist nutzlos. Ebenfalls Aussäen können Sie im Mai oder im August und September (Herbstspinat). Herbstspinat sollte einen kleinen Schutz gegen nahende Niedrigtemperaturen bekommen, in Form von Fichten- oder Tannenzweigen. Tipp: Säen Sie in Etappen aus, dann haben Sie mehr vom Spinat. Zusätzliche Düngung ist nicht unbedingt notwendig, kann aber durchaus zur Hilfe genommen werden. Die Belüftung von Spinat sollte ausreichend gegeben sein.
Ernte: Bereits im April kann das erste Mal geerntet werden, bevor (!) sich die ersten Blüten zeigen, denn dann wird er bitter im Geschmack. Die Ernte kann sich, je nach Aussaat, bis Anfang Juli hinziehen. Erneuter Erntetermin bei Herbstspinat ist dann im Oktober. Die Spinatwurzeln haben die seltene, für einen Gärtner wundervolle, Eigenschaft, den Boden zu kultivieren. Von daher werden Spinatpflanzen oft in großer Menge im März gesät, da sie als Vorkultur für andere Gemüsearten dienen sollen.



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Rosenkohl

Sein Name ist, wie beim Spinat, nicht allen Menschen wohlklingend im Gedächtnis. Rosenkohl wird in einigen Regionen auch unter dem Namen Kohlsprossen bzw. Sprossenkohl geführt, es ist ein europäisches Gemüse. Die Hauptanbaugebiete heute sind Belgien und England. Heutzutage werden in deutschen Supermärkten bis zu neun unterschiedliche Sorten angeboten. Die Röschen enthalten eine Menge an Vitamin C, Magnesium, Calcium und Kalium. Wie bei vielen anderen Gemüsearten auch, ist bei regelmäßigem Verzehr mit einem verbesserten Krebsschutz zu rechnen. Lobend zu erwähnen ist außerdem die Entgiftungsfunktion. Die Hauptsaison liegt in den kalten Jahreszeiten, Rosenkohl ist ein Wintergemüse.
Kulinarisch: Knackig, leicht bitter, kohlig, nach Frost leicht süßliche Note. Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Ursprünglich als dampfende Gemüsebeilage (gekocht oder gedünstet) zu Fleischgerichten, hat sich der Rosenkohl in der deutschen Küche weiterentwickelt. Heute gibt es ihn als Püree, überbacken, blanchiert, gratiniert, als Auflauf, als Suppe, mit Risotto, etc.. Im Supermarkt wird er ursprünglich frisch oder im Gefrierfach angeboten. Wenn Sie frischen Rosenkohl kaufen, achten Sie auf eine weiße Schnittstelle und das kräftige Grün der Röschen. Außerdem muss er noch schön fest sein.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im April. Nach dem Aussäen sollten Sie diese Beete vor Vögeln schützen, am besten mit Netzen. Die Verpflanzung kann im Mai und später dann im Juni erfolgen. Der Boden sollte lehmhaltig, sandig und humusreich sein. Der Abstand sollte groß genug sein, ob der Standort sonnig oder halbschattig ist, ist eigentlich egal. Wichtig ist in jedem Falle regelmäßiges Gießen, allerdings sollte es nicht permanent zu feucht sein. Außerdem sollten Sie, wenn Sie starke Pflanzen haben möchten, nicht zu viele Samen verwenden, am besten nur 3 g pro Quadratmeter.
Ernte: Lassen Sie den Blätterschopf oben an der Pflanze dran, er bietet den Röschen ein gewisses Maß an Schutz. Beim Abschneiden könnte die Pflanze anfangen zu faulen und eingehen. Ende September sollte für die optimale Entwicklung der Haupttrieb gekappt werden. Die Ernte ist im November, Frost schadet nicht, im Gegenteil: Dadurch veredelt sich der Geschmack erst. Beim Abpflücken der Röschen ist Vorsicht geboten, am besten ganz sachte unten beginnen. Nicht alles auf einmal ernten, nur so viel, wie Sie eben benötigen. Sollte sich das Wetter verschlechtern, empfiehlt es sich jedoch, alles zu ernten und gegebenenfalls einzufrieren.





Rote Beete

Rote Beete wird in einigen Regionen auch Rote Rübe genannt, wir kennen sie vorrangig als Wintergemüse, sie ist Bestandteil des norddeutschen Labskaus. Rote Beete enthält viel Vitamin B und Folsäure, regelmäßiger Verzehr soll Nierensteinen vorbeugen. Beim Umgang mit Roter Beete sollte man vorsichtig sein, die roten Flecken lassen sich nur sehr schwer aus der Kleidung entfernen. Kleine Exemplare sind zu empfehlen, da die großen Früchte zumeist etwas holzig schmecken. Besonders in Russland ist die Rote Rübe sehr beliebt, in Eintöpfen findet sie dort oft Verwendung.
Kulinarisch: Süß-säuerlicher Geschmack, leicht knackig. Die Zubereitungsformen sind vielfältig, aber in jedem Fall setzt sie einen knalligroten Akzent auf dem Teller. Die Lagerung ist, wie bei vielen anderen Rübensorten auch, lange möglich, der Raum sollte üblicherweise kühl, dunkel und trocken sein. Zum Einfrieren ist Rote beete ebenfalls geeignet, allerdings sollten die Früchte vorher abgekocht werden. Sie passt wunderbar in fast jedes Menü. Egal, ob Eintopf, Suppe, Salat oder als Beilage, egal, ob frisch, eingelegt oder gekocht. Ein echter Geheimtipp: Rote beete in Kombination mit Pfeffer, Paprika oder Chilischoten bzw. -Pulver, denn durch schärfere Kombinationen kommt ihr Geschmack am besten zur Geltung.
Anbau: Keine großen Ansprüche an den Boden, nur im Herbst muss der Boden tief bearbeitet sein. Aussaat ist Anfang bis Mitte April bei einem Reihenabstand von mindestens 25 cm. Gießen ist nicht regelmäßig notwendig, allerdings sollten Sie in Trockenperioden gießen.
Ernte: Bei der Ernte sollten Sie nicht allzu grob zu Werke gehen, achten Sie darauf, dass die Schutzhülle der Roten Beete nicht beschädigt wird. Die Blätter lässt man dran, die Wurzel sollte ganz bleiben. Es ist wichtig, dass der Saft nicht verloren geht, dies ist entscheidend bei der Ernte. Die Ernte ist zumeist im Oktober, allerdings können Sie auch etwas länger warten. Sobald aber die erste längere Frostperioden kommt, muss die Rübe raus.





Wirsing

Ähnlich wie bei Spinat, Rosenkohl und Brokkoli, gilt auch beim Wirsing: es ist nicht für jeden ein Genuss. Beim Wirsing gibt es verschieden Sorten, er ist reich an Nährstoffen und sehr gesund. In besonderem Maße sind in ihm die Vitamine C und B, Verdauungsenzyme, Folsäure und Kalium enthalten. Er besitzt sehr wenig Fett, dafür aber einige Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Ein Eiweißlieferant ist er ebenso wie eine nützliche Hilfe beim Stoffwechsel. In Deutschland gibt es ihn noch gar nicht so lange, er wird erst seit knapp über 200 Jahren hier angebaut.
Kulinarisch: Ob als Beilage zu Fleischgerichten, in Suppen, Eintöpfen oder Salate: Wirsing eignet sich für nahezu alles. Er schmeckt sehr kohlig (ist ja auch Kohl), der Geruch schreckt daher viele ab. Er sollte nicht in üblicher Weise gekocht werden, sondern mit wenig Wasser bei geschlossenem Topf eher dampfgaren. Roh verarbeitet, ist Wirsing besonders förderlich für Stoffwechsel und Verdauung. Wenn Sie dann doch in üblicher Manier den Wirsing kochen wollen, dann lautet beim Erhitzen die Devise: schnell, aber bei sehr hohen Temperaturen (so schmeckt es am besten).
Anbau: Es handelt sich um eine zweijährige Pflanze, im ersten Jahre stehen sie in der Blüte, im zweiten Jahr tragen sie dann Früchte. Wirsing sollte auf mittelschweren oder schweren Böden zu Hause sein, dabei ist vorheriges Düngen nicht unwichtig, nehmen Sie Mineraldünger oder Kompost bzw. Mist. Der Boden sollte nicht zu fest sein, Wirsing benötigt viel Wasser. Bei Frühkohl (Aussaat März, April anfangs im Frühbeet oder im Gewächshaus, nach 6 Wochen ins Beet) und Spätkohl (Aussaat Juni) einen halben Meter Platz lassen bei der Aussaat.
Ernte: Wirsing ist ein Wintergemüse, die ersten kleinen Frostperioden sollte er mühelos überstehen. Frühkohl kann bereits im Juli geerntet werden, hält sich aber nicht lange. Spätkohl wird im Oktober geerntet und hält sich bei Einlagerung ca. 3 Monate. Die Einlagerung ist sehr einfach beim Wirsing, ein kühler, dunkler Keller reicht aus, aber trocken sollte es sein. Wirsing eignet sich hervorragend für die Tiefkühltruhe, er verliert nicht an Geschmack.



Kartoffel

kartoffeln

Beheimatet ist die Kartoffel in Südamerika, wo auch heute noch sehr seltene und ursprüngliche Sorten angebaut werden. Die Kartoffel, wie wir sie kennen, ist das Produkt langer Hinzüchtung. Die Kartoffel, anfangs noch belächelt, ist der Lebensretter der europäischen Neuzeit, denn durch sie wurde der Nahrungs- und Kohlenhydratebedarf der einzelnen Länder gedeckt, die Hungerkrisen schwächten ab. Es ist ein sehr robustes Knollengemüse, und sehr beliebt, wie folgende Zahl beweist: pro Jahr werden 350.000.000.000 Kilogramm Kartoffeln geerntet. Sie gehört somit zu einem wichtigen Basis-Nahrungsmittel der Menschheit. Unterschieden wird in mehlig kochend, fest kochend und überwiegend festkochend.
Kulinarisch: Der Geschmack ist je nach Sorte unterschiedlich, meist süßlich bis erdig. Kartoffeln werden bei uns bevorzugt als Gerichtbeilage (geschält und gekocht) serviert. Kartoffelsalat kennt jeder. In der Industrie werden Sie zu Chips, Pulver oder Tiefkühlprodukte. In der Küche kommen Sie in den Eintopf, in Suppen, sie werden zu Püree verarbeitet, sie werden als Gratin überbacken oder als Ofenkartoffel serviert. Die Bratkartoffeln sind ein Volksgericht, zusammen mit Butter, Salz, Pfeffer, Zwiebeln und Knoblauch sind sie sehr lecker, wenn sie goldbraun angebraten werden.
Anbau: Der Anbau erfolgt am besten auf gut gedüngten, leichten bis mittelschweren Böden, Sandböden sind nicht schlecht. Anpflanzung in 10 bis 15 cm Tiefe, bei einem Reihenabstand von 60 cm wird ca. alle 30 bis 40 cm gesteckt. Frühkartoffeln sind sehr schmackhaft. Eine rechte Anbauzeit kann nicht festgelegt werden, Sie sollten warten bis sich der Boden konstant auf mindestens 6 Grad erwärmt hat, dann können Sie beginnen.
Ernte: Sie müssen nicht alles auf einmal ernten, ernten Sie nach Bedarf und lassen den Rest im Boden. Geerntet wird ab Juni, sie wachsen im warmen Boden weiter. Zu kalt sollten Sie es dann aber nicht werden lassen, dann sollten Sie lieber mit einer Grabgabel ernten. Die Kartoffel ist extrem lange lagerfähig in dunklen, kühlen und trockenen Räumen.





Rotkohl

Rotkohl wird auch Rotkraut oder Blaukraut genannt. Er enthält viele wertvolle Ballaststoffe und Vitamine (sehr viel Vitamin C und K). In der Regel ist der Rotkohl kleiner als seine Verwandten. Ähnlich der Roten Beete, hat Mutti grausige Angst vor Flecken auf der Tischdecke, die gehen meist gar nicht oder nur mit sehr viel Mühe wieder heraus. Rotkohl ist gut für die Abwehrkräfte und für die Verdauung, zudem füllt er den Magen länger, sie bleiben längere Zeit satt. Besonders kurz vor den Festtagen hat der Rotkohlverkauf Hochkonjunktur. Typisches Gemüse für Mittel-, Nord- und Osteuropa.
Kulinarisch: süßlich edler Geschmack bis mild säuerlich. Zum Braten, sei es Ente, Gans, Rind oder Schwein, prädestiniert. Wenn noch die Verbindung mit Kartoffelklößen oder Kochkartoffeln hinzukommt, dann ist das Festessen perfekt. Die Verarbeitung im frischen Salat ist seltener, aber durchaus zu empfehlen. Im Kühlschrank hält sich Rotkohl bis zu einem Monat. Leckere Rotkohlverbindungen sind Apfel, Ananas, Maronen, Kastanie und Zwiebel. Rotkohl schmeckt auch roh. Üblicherweise wird er aber gekocht, dabei erhält er auch seine kräftig-rote Farbe.
Anbau: Aussaat ab Mitte April, lassen sie den Pflanzen ausreichend Platz untereinander, damit sie gut wachsen können. Schwere, gut gedüngte Böden sind ideal für den Anbau. Bei Frühkohl (Aussaat April, anfangs im Frühbeet oder im Gewächshaus, nach 6 Wochen ins Beet) und Spätkohl (Aussaat Juni) einen halben Meter Platz lassen bei der Aussaat. Viel Wasser darf nicht fehlen.
Ernte: Rotkohl ist ebenfalls ein typisches Wintergemüse. Lagerung des Spätkohls, der Ende September bzw. Anfang Oktober geerntet wird, bis zu 3 Monaten. Frühkohl kann schon im Sommer raus. Verpassen Sie die Ernteperiode nicht, sonst fängt der Kohl an zu blühen. Der Spätkohl schmeckt meist intensiver als der Frühkohl.



Baumschule Horstmann


Blumenkohl

Blumenkohl wird in einigen Regionen auch Karfiol genannt. Den hohen Gehalt an Vitamin C sieht man ihm von außen gar nicht an, außerdem besitzt er viel Folsäure, Kalium und Vitamin B. Zudem enthält unser weißer Freund zwei Stoffe, die möglichen Krebserkrankungen aktiv entgegenwirken. Das wertvolle Gemüse findet erst Anfang der Frühen Neuzeit den Weg nach Europa, vorher war er im Nahen Osten und der Türkei beheimatet. Größter Blumenkohlproduzent der Welt ist China mit mehr als 1,1 Mio Tonnen pro Jahr.
Kulinarisch: Je nach Kochgrad schmeckt er entweder leicht knackig oder zart schmelzend. Der Klassiker ist die Kombination mit Pellkartoffeln, Butter und Salz. Mittlerweile ist er eine feste Gemüsebeilage auf deutschen Tischen, sehr beliebt sind auch die Gemüsemischungen mit Möhren, Bohnen und/oder Erbsen. Passt zu allen Fleischgerichten, eine Sahne- oder Kräutersauce rundet den Geschmack perfekt ab. Auch in Aufläufen oder Gratins ist Blumenkohl immer häufiger anzutreffen. Die Kochzeit beträgt, je nach gewünschter Konsistenz, 4 bis 12 Minuten. Bei kurzen Kochzeiten bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe besser erhalten.
Anbau: Der Anbau von Blumenkohl ist nicht so einfach, er benötigt humusreichen und lehmigen Sandboden, wenn die Saat was werden soll. Düngen ist in vielen Fällen unvermeidbar. Der Blumenkohl braucht viel Sonne, dies ist besonders für das Wachstum des Kopfes wichtig. Regelmäßig gießen. Im April säen Sie die Samen aus, im Juni wird der Standort gewechselt.Schön tief einpflanzen, da sonst Wind die Angriffsfläche der zarten Blätter ausnutzt. Wenn der weiße Kopf zu sehen ist, dann regelmäßig vor zu viel Licht schützen. Früh- und Spätblumenkohl sind möglich.
Ernte: Der richtige Zeitpunkt kann schnell verpasst werden. Wenn die Blume weicher und lockerer wird, dann ist es höchste Zeit. Wenn die schützenden Blätter sich öffnen, dann wurde der optimale Moment verpasst. Zeichen hierfür sind gelbe Verfärbungen des Kopfes, nur durch konsequenten Schutz gegen das Licht, kann der Blumenkohl seine schneeweiße Farbe behalten.



Kürbis

Kaum zu glauben, aber der Kürbis kann sich als größte Beere der Welt feiern lassen. Bekannt sind über 750 verschiedene Kürbissorten weltweit, es gibt sie in unterschiedlichen Formen, Größen und Farben (gelb, orange, rot). Er ist ein über 10.000 Jahre altes Gemüse und kommt ursprünglich aus Südamerika. Mittlerweile ist er besonders zu den Herbstzeiten sehr begehrt, denn dann stehen Erntedankfest und Halloween auf dem Plan. Das Schnitzen lustiger und furchteinflößender Fruchtgrimassen hat mittlerweile auch bei uns Tradition. Er ist sehr kalorienarm und besitzt außerdem eine Menge an Vitamin A und Vitamin B6.
Kulinarisch: Der Geschmack ist je nach Sorte unterschiedlich. Von wässrig bis süß über trocken bis fleischig, mehlig ist alles dabei. Einige Exemplare haben einen feinen Nussgeschmack. Die Haut ist bei vielen Sorten sehr hart, deshalb lässt er sich nur schwer schälen. Wenn man das Wort Kürbis hört, fällt einem zuerst lecker cremige Kürbissuppe ein. Auch Kürbispüree ist in unseren Breiten weit verbreitet. Ansonsten wird das Fruchtfleisch nicht selten für Füllungen verwendet, die dem Fleisch dann ein ganz spezielles Aroma geben.
Anbau: Kürbisse mögen halbschattige bis sonnige Plätze, der Boden sollte humusreich und nährstoffreich sein. Das Wetter sollte bereits einigermaßen mild sein, also ab Mitte April könnten Kürbisse ausgesät werden. Da Kürbisse im Umfang sehr groß werden können, sollte zwischen den jeweiligen Pflanzen mindestens 120 cm Platz gelassen werden. Einige Kürbisssorten ranken, das müssen Sie bei der Wahl des Saatgutes bedenken.
Ernte: Geerntet wird normalerweise im September. Wenn die ersten Frostperioden kommen, sollte sie aber auf jeden Fall raus, denn sie vertragen keinen Frost. Also ist es von Jahr zu Jahr unterschiedlich, manchmal müssen sie bereits Anfang/Mitte September geerntet weren, in anderen Jahren können sie bei günstigen Bedingungen auch bis Mitte Oktober liegen gelassen werden. Passend zu Halloween sind sie dann für die Verarbeitung bereit.



Nährwerttabelle (pro 100 g)

Gemüse Kcal Eiweiß Fett Kohlenhydrate
Blumenkohl 27 2,4 g 0,2 g 4,0 g
Bohnen 23 1,2 g 0,1 g 4,2 g
Gurke 13 0,8 g 0,2 g 2,0 g
Kartoffel 72 2,0 g 0,1 g 16,0 g
Rosenkohl 55 4,7 g 0,4 g 7,0 g
Rote Beete 44 1,6 g 0,1 g 9,1 g
Kopfsalat 17 1,4 g 0,2 g 2,2 g
Spargel 26 2,1 g 0,2 g 3,8 g
Tomate 21 1,1 g 0,2 g 3,7 g
Spinat 20 2,5 g 0,4 g 1,5 g
Paprika 28 1,2 g 0,3 g 4,7 g
Radieschen 14 1,1 g 0,1 g 2,0 g
Zwiebel 28 1,3 g 0,0 g 5,6 g
Kohlrabi 24 1,9 g 0,1 g 3,9 g
Möhre 26 1,0 g 0,2 g 4,8 g
Kürbis 38 0,8 g 0,8 g 6,8 g
Blattsalat 6 0,6 g 0,1 g 0,6 g
Wirsing 31 3,6 g 0,5 g 2,9 g
Rotkohl 26 2,1 g 0,3 g 4,0 g
Mais 211 5,5 g 2,4 g 44,2 g




Weitere Gartengemüse-Sorten folgen und werden mit der Zeit hier vorgestellt.




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Kohlrabi

Kohlrabi ist eine Unterform des Gemüsekohls und eines der beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen. In unseren Gärten wird vorwiegend der weiße und der blaue (Farbe eigentlich violett) Kohlrabi angebaut. Beide Sorten sind reich an Kalium und Vitaminen, sowie an Eisen und Magnesium.
Kulinarisch: Der geschmack ist nussig und knackig bei einem leichten Zwiebelgeruch, er besitzt eine schöne weiße Fleischfarbe. Ideal ist Kohlrabi für Suppen und Eintöpfe oder als Pfannengemüse. Optimal wäre es, wenn Sie ihn vor Zubereitung in schmale Streifen oder kleine Würfel schneiden. Im Direktverzehr ist er ebenfalls sehr gesund.
Anbau: Relativ einfach. Boden muss fruchtbar sein, nicht zu trocken. Je nach Sorte von Frühsommer bis Winter. Ausreichendes und regelmäßiges Gießen nötig. Boden sollte nicht zu sauer sein. Letzte Aussaat sollte spätestens im September erfolgen.
Ernte: Kann bei bestimmten Sorten bereits 2 Monate nach Aussaat geerntet werden, bei einer Knollendurchmessergröße von ca. 10 cm (in der Regel der beste Geschmack). Sorgfältiges Schälen notwendig.



Zwiebel

zwiebel

Ohne Zwiebeln geht in der Küche gar nichts. Ein echter Alleskönner: Anwendungen bei Erkältung, Stoffwechsel- und Magenbeschwerden usw. Sie enthält viele Vitamine, sowie Mineralstoffe und Calcium. Die üblichen Speisezwiebeln haben eine bräunliche Schale, es gibt sie in diversen Größen und Formen. Äußerst gesund ist auch die bekannte rote Zwiebel.
Kulinarisch: Angenehm süsslicher bis scharfer Geschmack (kommt auf Gehalt der ätherischen Öle an). Passt zu nahezu allem. Ideal für Angebratenes, Suppen, Eintöpfe, Salate, Eingelegtes, Aufläufe, Pfannengemüse usw. In kleine Würfel schneiden oder in Ringen verarbeiten. In jedem Fall ein gutbürgerlicher Geschmacksverstärker. Bei Erkältung hilft Zwiebelsaft.
Anbau: Unterschied zwischen Steckzwiebeln (Garten) und den handelsüblichen Saatzwiebeln. Letztere unterteilen sich in Sommerzwiebeln (wenn Boden frostfrei ist) und Winterzwiebeln (August). Keine großen Ansprüche, ab und zu gießen, keine zu schweren Böden. Termin für Steckzwiebeln ist März.
Ernte: Bei Winterzwiebeln im Juni des Folgejahres, bei Sommerzwiebeln im August/September. Für die im Garten verbreiteten Steckzwiebeln gilt ebenfalls August/September. Lagerung unter den richtigen Umständen lange möglich.





Gurke

gurke

Die Gurke stammt aus der Familie der Kürbisgewächse. Gemeint ist hier die Salatgurke. Sie gehört zu den am meist verkauften Gemüsearten in Deutschland und wird aus wirtschaftlichen Gründen im Supermarkt in gerader Form angeboten, im Garten wächst sie zumeist krumm. Sie enthält unter anderem zahlreiche Vitamine, sowie Phosphor, Calcium und Magnesium. Gurkenschalen sind gut für die Haut.
Kulinarisch: Knackig, erfrischend und saftig. Häufigste Verwendung im Salat oder als gesund-dekorative Beilage. Kann mit und ohne Schale genossen werden, leichtes Würzen ist empfehlenswert. Besonders für exotische Pfannengerichte geeignet. Unverzichtbarer Bestandteil von Tzatziki.
Anbau: Die Aussaat im Freiland vorwiegend in erster Maihälfte. Erde möglichst etwas feucht halten, der Boden sollte nicht zu schwer sein. Die Luftzirkulation sollte beim Standort ausreichend vorhanden sein. Es bietet sich bei manchen Sorten an, vorgekeimte Samen zu verwenden. Zwischenzeitliches Düngen hilft gut.
Ernte: Nicht zu lange hängen lassen, damit genügend Platz und Versorgung für nachfolgende Früchte ist. Beginn der Ernte ist Mitte/Ende Juli. Die Gurken dürfen nicht von den Ranken gerissen werden, sondern müssen mit einem Messer abgeschnitten werden. Ansonsten werden Triebe beschädigt, die ein Ranken-Absterben zur Folge haben können.





Bohne

Bohnen stammen aus der Familie der Hülsenfrüchte. Sie kommen ursprünglich aus Südamerika und enthalten viel Vitamin A, B und C. Sie helfen beim abnehmen und regen den Stoffwechsel an, sie sind harntreibend. Weltweit gibt es tausende unterschiedliche Bohnensorten. Bohnen galten früher als „Arme-Leute-Essen“ und waren für viele Menschen eine Art Fleischersatz (viel Eiweiß und Proteine).
Kulinarisch: Knackig und frisch, leicht nussig mild. Ein Gourmet-Erlebnis: Frische Bohnen aus dem Garten kochen, dazu Butter, Pellkartoffeln, Salz und Petersilie. Ideal für Gemüseeintöpfe, Salate und als Beilage für deftige Fleischgerichte (unschlagbar in Kombination mit Lammsteaks). In rohem Zustand nicht essen, der giftige Stoff Phasin zersetzt sich nur beim Kochen (mindestens 10 Minuten). Einfrieren möglich.
Anbau: Aussaat der Buschbohne auf leichten und humusreichen Böden. Eine Keimung ist nur in warmen Böden möglich. Frühester Aussaattermin ist Anfang/Mitte Mai. An sonnigen Plätzen kommt es zu einer rascheren Ernte. Stangenbohnen mögen es eher windgeschützt, aber ebenfalls bevorzugen sie humusreiche und warme Böden. Zuvor sollten hohe Latten oder Stangen aufgestellt werden. Die Aussaat sollte Ende Mai erfolgen. Als Zwischenfrucht (zwischen den Stangen) eignet sich nur der Kohlrabi.
Ernte: Buschbohnen werden von Anfang Juli bis Anfang Oktober (je nach Sorte und Dauer) geerntet. In der Regel 10 bis 14 Wochen nach dem Anbau. Ab dann wird ein bis zweimal die Woche gepflückt. Auch frühe Ernten lohnen sich, vielleicht nicht unbedingt quantitativ, aber in jedem Fall qualitativ.



Möhre

karotte

Bei Möhren oder Karotten sind nur die gelben und roten Sorten essbar. Aus dem in großen Mengen enthaltenen Betacarotin stellt unser Körper Vitamin A her, daher sind Möhren gesund und wichtig für die Sehkraft und das Knochenwachstum. Außerdem schützt es vor Krebserkrankungen. Dieses Gemüse hat seinen Ursprung hier in Mitteleuropa und steht schon seit Jahrtausenden auf unserem Speiseplan. Sie besitzt eine antibakterielle und blutstillende Wirkungsweise.
Kulinarisch: Knackig, frisch und saftig. Häufige Verwendung findet die Möhre in der Weiterverarbeitung zu Saft. In Kombination mit Erbsen ist sie das Standardgemüse in deutschen Haushalten. Vielfältig einsetzbar in Suppen, Eintöpfen, Salaten oder Kuchen. Besonders typisch und beliebt ist die Zubereitungsart des Glasierens. Speziell in Babynahrung sind sehr oft Möhren enthalten.
Anbau: Möhren brauchen warmen und leichten Boden mit hohem Humusgehalt. Die Aussaat beginnt im März (je nach Sorte früher oder später). Bei schnellwachsenden Möhren genügt ein Reihenabstand von 15 cm, Sorten die länger brauchen sollten 20 cm Reihenabstand besitzen. Möhrensamen sind äußerst klein, daher erfolgt die Aussaat oft zu dicht.
Ernte: Die Ernte erfolgt 3 bis 4 Monate nach der Aussaat, also zumeist im Juli. Möhren für den Winterbedarf können ruhig bis zum Oktober in der Erde bleiben. Um schnelle Fäule zu vermeiden, sollte das buschige Möhrenkraut nicht abgeschnitten, sondern herausgedreht werden, die Haltbarkeit wird dadurch um ein Vielfaches gesteigert.



Pflanzotheke


Radieschen

radieschen

Radieschen gehören zu den Knollenpflanzen, sie wurden in der Frühen Neuzeit aus Asien nach Europa gebracht. Sie enthalten Vitamin C und Eisen. Die Haltbarkeit ist meist ein Problem. Wenn Sie angeschrumpelte Radieschen in kaltes Wasser legen, werden diese in den meisten Fällen wieder frisch und knackig. Oder holen Sie sie erst dann aus ihrem Garten, wenn sie wirklich benötigt werden.
Kulinarisch: Knackig scharf und saftig, leicht lauchig. Gekaufte Radieschen sollten von den Blättern befreit werden, damit das Wasser nicht an diese abgegeben werden kann und die Knolle länger saftig bleibt. Hervorragend in Salaten oder einfach so mit etwas Salz. Passt auch ins Pfannengemüse, verliert gebraten jedoch an Geschmack. Radieschen in Kombination mit frischem würzigem Kräuterquark und Krustenbrot sind ein kulinarisches Gedicht.
Anbau: Ideal ist ein leichter, humusreicher Boden und ein sonniger Standort. Ansonsten stellen Radieschen keine hohen Ansprüche an den Boden. Die Aussaat kann bereits im März erfolgen. Der Reihenabstand sollte 8 cm betragen, dabei sollten die Rillen nicht tiefer als 2 cm sein. Pro Quadratmeter sollten ca. 5 g Saatgut verarbeitet werden. Radieschen können mehrmals im Jahr gesät werden.
Ernte: Radieschen wachsen relativ schnell, bereits nach einem Monat könnten die ersten Radieschen groß genug sein, das hängt von der jeweiligen Sorte ab. In der Regel dauert es 2 Monate. Folgeaussaaten können bereits im April ausgesät werden.





Tomate

tomate

Jeder von uns vertilgt im Jahr ungefähr 20 Kilo Tomaten. Es gibt sie in verschiedenen Größen, Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Tomaten sind ebenfalls sehr gesund, enthalten viele Vitamine, Betacarotin und den Krankheiten vorbeugenden Stoff Lycopin. Sie bestehen, je nach Sorte, zu 90 bis 95 Prozent aus Wasser. Während des Reifevorgangs wird der Stoff Tyramin von den Tomaten hergestellt, diser führt bei uns zu besserem Befinden und bester Laune.
Kulinarisch: Saftig oder fleischig, erfrischend. Bei Tomaten sollte der grüne Ansatz des Stieles entfernt werden, da dessen Verzehr Unwohlsein und Brechreize hervorrufen kann. Häufigste Verwendung in Salaten oder gegart in Aufläufen bzw. als Pfannengemüse. Verarbeitung zu Tomatenketchup (besser selbst herstellen), Saucen, Saft und Dressings. Die günstigen Dosentomaten sind nicht zu verachten, denn sie enthalten immer noch die wichtigsten Inhaltsstoffe und schmecken nicht übel. Ansonsten werden Tomaten auch eingelegt oder getrocknet. Die klassischen Traumkombinationen in bezug auf Tomaten sind die Verbindungen mit Öl, Basilikum, schlicht Salz/Pfeffer und Mozzarella. Wenn Sie Tomaten kaufen: Deutsche Tomaten sind geschmacksintensiver als Importierte.
Anbau: Vorweg: Freilandtomaten schmecken besser und intensiver als Gewächshaustomaten. Besonders ist, dass Tomaten jahrelang an demselben Standort angebaut werden können. Sie mögen in der Regel humusreichen, warmen Boden und wachsen am schnellsten in vollsonniger Lage (Südwand). Verwenden Sie für den Anbau gute Topfballenpflanzen (ruhig etwas mehr Geld ausgeben). Tomaten sind Ende Mai zu pflanzen (lieber zu spät als zu früh). Stellen Sie vor dem Anbau Rankhilfen, bei einem Abstand von ca. 60 cm. Buschtomaten pflanzen Sie auf Hügeln an. Entfernen Sie die Seitentriebe (Ausgeizen) bereits kurz nach Anpflanzung.
Ernte: Im Juli und August kann geerntet werden. Seien Sie vorsichtig beim Pflücken, es kommt oft vor, dass dabei Haupttriebe beschädigt werden. Im Laufe des August sollten dann alle Spitzen der Haupttriebe abgeschnitten werden, es sollte lediglich ein Blatt stehen gelassen werden, Jeder Nebentrieb sollte zügig entfernt werden. Bei Buschtomaten können alle Spitzen ab. Mittlerweile gibt es Tomatensorten, die bereits im Juni oder erst im September erntereif sind, informieren Sie sich also vorher.





Paprika

paprika

Egal welche Farbe Sie bevorzugen, alle sind äußerst gesund. Paprika enthält viel Vitamin C (bombastische Menge pro Paprika) und Betacarotin und ist deshalb sehr gut für unser Immunsystem. Paprika hat ihren Ursprung in Mittel- und Südamerika und gelangte, in anderer Form, in der Frühen Neuzeit nach Europa. Hervorgetreten aus der Chili-Pflanze, ist die Schärfe weggezüchtet worden. Mittlerweile gibt es neben den verschiedenen Farben auch diverse Größen, Formen und Geschmacksrichtungen. Übrigens bezeugen die verschiedenen Farben, die verschiedenen Reifegrade in folgender Reihenfolge: grün, gelb, orange, rot. Wenn wir eine Paprika kaufen, dann stammt sie zumeist aus Spanien, Italien, Ungarn oder der Türkei.
Kulinarisch: Sehr knackig, milde Süße, erfrischend. Paprika ist in unserer Lebensmittellandschaft allgegenwärtig (Quark, Chips, Saucen, Wurst, Marinaden etc. ). Die häufigste Verwendungsform liegt im Salat. Im Sommer werden mehr Paprikas gegessen, besonders wegen der Grillsaison (bspw. Spieße) ist dieses Gemüse nicht mehr wegzudenken. Sehr beliebt ist auch die Zubereitung in der Pfanne, leicht angebraten in Verbindung mit Pilzen, Salz und Pfeffer. Das wohl bekannteste auf ihr fußende Gericht ist die Paprikaschote (mittlerweile in diversen Varianten und Abstufungen in jeder Rezeptzeitschrift zu finden).
Anbau: Paprikas wachsen in vollsonniger Lage bei einem warmen humusreichen Boden (neutral bis schwachsauer). Der Boden muss gut durchlüftet sein, dafür sollte er vorher bearbeitet werden. Windschutz ist unerlässlich, am besten Anpflanzung an Südwand. Wer seinen Ertrag steigern möchte, sollte abgehärtete und kräftige Pflanzen in Topfballen besorgen. Paprika sollten für ihr Wachstum einen Platz-Radius von einem halben Meter zur Verfügung haben. Genügend Abstand garantiert schnelleres Wachstum. Die Einpflanzung erfolgt Ende Mai, dann mit Torf oder Mist bedecken. Gießen ist sehr wichtig, allerdings nicht (!) mit kaltem Wasser. Düngen hilft und ist ratsam (einmal pro Woche).
Ernte: Geerntet wird im August, Sie können die grünen Früchte bedenkenlos ernten, sobald sie groß genug sind, Sie können aber auch noch warten. Oft können längere Kälteperioden während des Sommers die ganze Ernte zerstören, Der Anbau im Gewächshaus wäre in diesem Fall die sicherere Variante. Der Toleranzbereich liegt bei 18 bis 36 Grad, ideal sind 22 bis 25 Grad. Wenn Sie nicht sofort die grünen Exemplare ernten, wundern Sie sich nicht, wenn es zu dunklen Pigmentverfärbungen kommt, dies ist normal. Passen Sie beim Ernten auf die Triebe auf, benutzen Sie ein Messer für das Ernten.



Spinat

spinat

Für die einen ungeliebte Kindheitserinnerung, für Popeye und viele andere ein Gaumenschmaus. Seinen Ursprung hat dieses Gemüse in Asien, mittlerweile gehören auch Deutschland und Frankreich zu den Haupterzeugern. Spinat hilft bei hohem Blutdruck, er enthält eine Vielzahl an Vitaminen, sowie Eiweiß, Folsäure, Magnesium und Eisen (jedoch weniger als immer angenommen). Regelmäßiger Verzehr ist gut für das Herz und „spült“ die Arterien frei, außerdem hilft Spinat bei einer schlanken Linie und stärkt die Sehkraft, sowie die Knochen.
Kulinarisch: Intensiver, kräftig würziger Geschmack. Im Supermarkt wird er in Blattform und tiefgefroren angeboten. Der Klassiker ist immer noch die Kombination mit Kartoffeln und Rühr- bzw. Spiegelei. Mittlerweile haben sich die Rezepte jedoch weiterentwickelt, in Verbindung mit Fisch (vorrangig Lachs) und Blätterteig tauchen regelmäßig neue Kreationen auf. Auch die Kompositionen mit Nudeln sind im Kommen. Immer seltener wird die ursprüngliche und ebenfalls sehr delikate Verwendung zum Salat. Selbstverständlich ist es nicht giftig, wenn Sie Spinat wieder aufwärmen, allerdings sollten Sie darauf achten, dass dieser dann wieder schnell in die Kühlung kommt.
Anbau: Kann bereits Mitte März (als Vorfrucht) ausgesät werden, der Boden sollte Nährstoffe enthalten und humusreich sein. Spinatsamen müssen 2 cm mit Erde bedeckt sein, bei Reihenabständen von ca. 15 bis 20 cm. Spinat sollte regelmäßig gegossen werden, sonst geht er zu schnell in die „Blüte“ und ist nutzlos. Ebenfalls Aussäen können Sie im Mai oder im August und September (Herbstspinat). Herbstspinat sollte einen kleinen Schutz gegen nahende Niedrigtemperaturen bekommen, in Form von Fichten- oder Tannenzweigen. Tipp: Säen Sie in Etappen aus, dann haben Sie mehr vom Spinat. Zusätzliche Düngung ist nicht unbedingt notwendig, kann aber durchaus zur Hilfe genommen werden. Die Belüftung von Spinat sollte ausreichend gegeben sein.
Ernte: Bereits im April kann das erste Mal geerntet werden, bevor (!) sich die ersten Blüten zeigen, denn dann wird er bitter im Geschmack. Die Ernte kann sich, je nach Aussaat, bis Anfang Juli hinziehen. Erneuter Erntetermin bei Herbstspinat ist dann im Oktober. Die Spinatwurzeln haben die seltene, für einen Gärtner wundervolle, Eigenschaft, den Boden zu kultivieren. Von daher werden Spinatpflanzen oft in großer Menge im März gesät, da sie als Vorkultur für andere Gemüsearten dienen sollen.



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Rosenkohl

Sein Name ist, wie beim Spinat, nicht allen Menschen wohlklingend im Gedächtnis. Rosenkohl wird in einigen Regionen auch unter dem Namen Kohlsprossen bzw. Sprossenkohl geführt, es ist ein europäisches Gemüse. Die Hauptanbaugebiete heute sind Belgien und England. Heutzutage werden in deutschen Supermärkten bis zu neun unterschiedliche Sorten angeboten. Die Röschen enthalten eine Menge an Vitamin C, Magnesium, Calcium und Kalium. Wie bei vielen anderen Gemüsearten auch, ist bei regelmäßigem Verzehr mit einem verbesserten Krebsschutz zu rechnen. Lobend zu erwähnen ist außerdem die Entgiftungsfunktion. Die Hauptsaison liegt in den kalten Jahreszeiten, Rosenkohl ist ein Wintergemüse.
Kulinarisch: Knackig, leicht bitter, kohlig, nach Frost leicht süßliche Note. Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Ursprünglich als dampfende Gemüsebeilage (gekocht oder gedünstet) zu Fleischgerichten, hat sich der Rosenkohl in der deutschen Küche weiterentwickelt. Heute gibt es ihn als Püree, überbacken, blanchiert, gratiniert, als Auflauf, als Suppe, mit Risotto, etc.. Im Supermarkt wird er ursprünglich frisch oder im Gefrierfach angeboten. Wenn Sie frischen Rosenkohl kaufen, achten Sie auf eine weiße Schnittstelle und das kräftige Grün der Röschen. Außerdem muss er noch schön fest sein.
Anbau: Die Aussaat erfolgt im April. Nach dem Aussäen sollten Sie diese Beete vor Vögeln schützen, am besten mit Netzen. Die Verpflanzung kann im Mai und später dann im Juni erfolgen. Der Boden sollte lehmhaltig, sandig und humusreich sein. Der Abstand sollte groß genug sein, ob der Standort sonnig oder halbschattig ist, ist eigentlich egal. Wichtig ist in jedem Falle regelmäßiges Gießen, allerdings sollte es nicht permanent zu feucht sein. Außerdem sollten Sie, wenn Sie starke Pflanzen haben möchten, nicht zu viele Samen verwenden, am besten nur 3 g pro Quadratmeter.
Ernte: Lassen Sie den Blätterschopf oben an der Pflanze dran, er bietet den Röschen ein gewisses Maß an Schutz. Beim Abschneiden könnte die Pflanze anfangen zu faulen und eingehen. Ende September sollte für die optimale Entwicklung der Haupttrieb gekappt werden. Die Ernte ist im November, Frost schadet nicht, im Gegenteil: Dadurch veredelt sich der Geschmack erst. Beim Abpflücken der Röschen ist Vorsicht geboten, am besten ganz sachte unten beginnen. Nicht alles auf einmal ernten, nur so viel, wie Sie eben benötigen. Sollte sich das Wetter verschlechtern, empfiehlt es sich jedoch, alles zu ernten und gegebenenfalls einzufrieren.





Rote Beete

Rote Beete wird in einigen Regionen auch Rote Rübe genannt, wir kennen sie vorrangig als Wintergemüse, sie ist Bestandteil des norddeutschen Labskaus. Rote Beete enthält viel Vitamin B und Folsäure, regelmäßiger Verzehr soll Nierensteinen vorbeugen. Beim Umgang mit Roter Beete sollte man vorsichtig sein, die roten Flecken lassen sich nur sehr schwer aus der Kleidung entfernen. Kleine Exemplare sind zu empfehlen, da die großen Früchte zumeist etwas holzig schmecken. Besonders in Russland ist die Rote Rübe sehr beliebt, in Eintöpfen findet sie dort oft Verwendung.
Kulinarisch: Süß-säuerlicher Geschmack, leicht knackig. Die Zubereitungsformen sind vielfältig, aber in jedem Fall setzt sie einen knalligroten Akzent auf dem Teller. Die Lagerung ist, wie bei vielen anderen Rübensorten auch, lange möglich, der Raum sollte üblicherweise kühl, dunkel und trocken sein. Zum Einfrieren ist Rote beete ebenfalls geeignet, allerdings sollten die Früchte vorher abgekocht werden. Sie passt wunderbar in fast jedes Menü. Egal, ob Eintopf, Suppe, Salat oder als Beilage, egal, ob frisch, eingelegt oder gekocht. Ein echter Geheimtipp: Rote beete in Kombination mit Pfeffer, Paprika oder Chilischoten bzw. -Pulver, denn durch schärfere Kombinationen kommt ihr Geschmack am besten zur Geltung.
Anbau: Keine großen Ansprüche an den Boden, nur im Herbst muss der Boden tief bearbeitet sein. Aussaat ist Anfang bis Mitte April bei einem Reihenabstand von mindestens 25 cm. Gießen ist nicht regelmäßig notwendig, allerdings sollten Sie in Trockenperioden gießen.
Ernte: Bei der Ernte sollten Sie nicht allzu grob zu Werke gehen, achten Sie darauf, dass die Schutzhülle der Roten Beete nicht beschädigt wird. Die Blätter lässt man dran, die Wurzel sollte ganz bleiben. Es ist wichtig, dass der Saft nicht verloren geht, dies ist entscheidend bei der Ernte. Die Ernte ist zumeist im Oktober, allerdings können Sie auch etwas länger warten. Sobald aber die erste längere Frostperioden kommt, muss die Rübe raus.





Wirsing

Ähnlich wie bei Spinat, Rosenkohl und Brokkoli, gilt auch beim Wirsing: es ist nicht für jeden ein Genuss. Beim Wirsing gibt es verschieden Sorten, er ist reich an Nährstoffen und sehr gesund. In besonderem Maße sind in ihm die Vitamine C und B, Verdauungsenzyme, Folsäure und Kalium enthalten. Er besitzt sehr wenig Fett, dafür aber einige Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Ein Eiweißlieferant ist er ebenso wie eine nützliche Hilfe beim Stoffwechsel. In Deutschland gibt es ihn noch gar nicht so lange, er wird erst seit knapp über 200 Jahren hier angebaut.
Kulinarisch: Ob als Beilage zu Fleischgerichten, in Suppen, Eintöpfen oder Salate: Wirsing eignet sich für nahezu alles. Er schmeckt sehr kohlig (ist ja auch Kohl), der Geruch schreckt daher viele ab. Er sollte nicht in üblicher Weise gekocht werden, sondern mit wenig Wasser bei geschlossenem Topf eher dampfgaren. Roh verarbeitet, ist Wirsing besonders förderlich für Stoffwechsel und Verdauung. Wenn Sie dann doch in üblicher Manier den Wirsing kochen wollen, dann lautet beim Erhitzen die Devise: schnell, aber bei sehr hohen Temperaturen (so schmeckt es am besten).
Anbau: Es handelt sich um eine zweijährige Pflanze, im ersten Jahre stehen sie in der Blüte, im zweiten Jahr tragen sie dann Früchte. Wirsing sollte auf mittelschweren oder schweren Böden zu Hause sein, dabei ist vorheriges Düngen nicht unwichtig, nehmen Sie Mineraldünger oder Kompost bzw. Mist. Der Boden sollte nicht zu fest sein, Wirsing benötigt viel Wasser. Bei Frühkohl (Aussaat März, April anfangs im Frühbeet oder im Gewächshaus, nach 6 Wochen ins Beet) und Spätkohl (Aussaat Juni) einen halben Meter Platz lassen bei der Aussaat.
Ernte: Wirsing ist ein Wintergemüse, die ersten kleinen Frostperioden sollte er mühelos überstehen. Frühkohl kann bereits im Juli geerntet werden, hält sich aber nicht lange. Spätkohl wird im Oktober geerntet und hält sich bei Einlagerung ca. 3 Monate. Die Einlagerung ist sehr einfach beim Wirsing, ein kühler, dunkler Keller reicht aus, aber trocken sollte es sein. Wirsing eignet sich hervorragend für die Tiefkühltruhe, er verliert nicht an Geschmack.



Kartoffel

kartoffeln

Beheimatet ist die Kartoffel in Südamerika, wo auch heute noch sehr seltene und ursprüngliche Sorten angebaut werden. Die Kartoffel, wie wir sie kennen, ist das Produkt langer Hinzüchtung. Die Kartoffel, anfangs noch belächelt, ist der Lebensretter der europäischen Neuzeit, denn durch sie wurde der Nahrungs- und Kohlenhydratebedarf der einzelnen Länder gedeckt, die Hungerkrisen schwächten ab. Es ist ein sehr robustes Knollengemüse, und sehr beliebt, wie folgende Zahl beweist: pro Jahr werden 350.000.000.000 Kilogramm Kartoffeln geerntet. Sie gehört somit zu einem wichtigen Basis-Nahrungsmittel der Menschheit. Unterschieden wird in mehlig kochend, fest kochend und überwiegend festkochend.
Kulinarisch: Der Geschmack ist je nach Sorte unterschiedlich, meist süßlich bis erdig. Kartoffeln werden bei uns bevorzugt als Gerichtbeilage (geschält und gekocht) serviert. Kartoffelsalat kennt jeder. In der Industrie werden Sie zu Chips, Pulver oder Tiefkühlprodukte. In der Küche kommen Sie in den Eintopf, in Suppen, sie werden zu Püree verarbeitet, sie werden als Gratin überbacken oder als Ofenkartoffel serviert. Die Bratkartoffeln sind ein Volksgericht, zusammen mit Butter, Salz, Pfeffer, Zwiebeln und Knoblauch sind sie sehr lecker, wenn sie goldbraun angebraten werden.
Anbau: Der Anbau erfolgt am besten auf gut gedüngten, leichten bis mittelschweren Böden, Sandböden sind nicht schlecht. Anpflanzung in 10 bis 15 cm Tiefe, bei einem Reihenabstand von 60 cm wird ca. alle 30 bis 40 cm gesteckt. Frühkartoffeln sind sehr schmackhaft. Eine rechte Anbauzeit kann nicht festgelegt werden, Sie sollten warten bis sich der Boden konstant auf mindestens 6 Grad erwärmt hat, dann können Sie beginnen.
Ernte: Sie müssen nicht alles auf einmal ernten, ernten Sie nach Bedarf und lassen den Rest im Boden. Geerntet wird ab Juni, sie wachsen im warmen Boden weiter. Zu kalt sollten Sie es dann aber nicht werden lassen, dann sollten Sie lieber mit einer Grabgabel ernten. Die Kartoffel ist extrem lange lagerfähig in dunklen, kühlen und trockenen Räumen.





Rotkohl

Rotkohl wird auch Rotkraut oder Blaukraut genannt. Er enthält viele wertvolle Ballaststoffe und Vitamine (sehr viel Vitamin C und K). In der Regel ist der Rotkohl kleiner als seine Verwandten. Ähnlich der Roten Beete, hat Mutti grausige Angst vor Flecken auf der Tischdecke, die gehen meist gar nicht oder nur mit sehr viel Mühe wieder heraus. Rotkohl ist gut für die Abwehrkräfte und für die Verdauung, zudem füllt er den Magen länger, sie bleiben längere Zeit satt. Besonders kurz vor den Festtagen hat der Rotkohlverkauf Hochkonjunktur. Typisches Gemüse für Mittel-, Nord- und Osteuropa.
Kulinarisch: süßlich edler Geschmack bis mild säuerlich. Zum Braten, sei es Ente, Gans, Rind oder Schwein, prädestiniert. Wenn noch die Verbindung mit Kartoffelklößen oder Kochkartoffeln hinzukommt, dann ist das Festessen perfekt. Die Verarbeitung im frischen Salat ist seltener, aber durchaus zu empfehlen. Im Kühlschrank hält sich Rotkohl bis zu einem Monat. Leckere Rotkohlverbindungen sind Apfel, Ananas, Maronen, Kastanie und Zwiebel. Rotkohl schmeckt auch roh. Üblicherweise wird er aber gekocht, dabei erhält er auch seine kräftig-rote Farbe.
Anbau: Aussaat ab Mitte April, lassen sie den Pflanzen ausreichend Platz untereinander, damit sie gut wachsen können. Schwere, gut gedüngte Böden sind ideal für den Anbau. Bei Frühkohl (Aussaat April, anfangs im Frühbeet oder im Gewächshaus, nach 6 Wochen ins Beet) und Spätkohl (Aussaat Juni) einen halben Meter Platz lassen bei der Aussaat. Viel Wasser darf nicht fehlen.
Ernte: Rotkohl ist ebenfalls ein typisches Wintergemüse. Lagerung des Spätkohls, der Ende September bzw. Anfang Oktober geerntet wird, bis zu 3 Monaten. Frühkohl kann schon im Sommer raus. Verpassen Sie die Ernteperiode nicht, sonst fängt der Kohl an zu blühen. Der Spätkohl schmeckt meist intensiver als der Frühkohl.



Baumschule Horstmann


Blumenkohl

Blumenkohl wird in einigen Regionen auch Karfiol genannt. Den hohen Gehalt an Vitamin C sieht man ihm von außen gar nicht an, außerdem besitzt er viel Folsäure, Kalium und Vitamin B. Zudem enthält unser weißer Freund zwei Stoffe, die möglichen Krebserkrankungen aktiv entgegenwirken. Das wertvolle Gemüse findet erst Anfang der Frühen Neuzeit den Weg nach Europa, vorher war er im Nahen Osten und der Türkei beheimatet. Größter Blumenkohlproduzent der Welt ist China mit mehr als 1,1 Mio Tonnen pro Jahr.
Kulinarisch: Je nach Kochgrad schmeckt er entweder leicht knackig oder zart schmelzend. Der Klassiker ist die Kombination mit Pellkartoffeln, Butter und Salz. Mittlerweile ist er eine feste Gemüsebeilage auf deutschen Tischen, sehr beliebt sind auch die Gemüsemischungen mit Möhren, Bohnen und/oder Erbsen. Passt zu allen Fleischgerichten, eine Sahne- oder Kräutersauce rundet den Geschmack perfekt ab. Auch in Aufläufen oder Gratins ist Blumenkohl immer häufiger anzutreffen. Die Kochzeit beträgt, je nach gewünschter Konsistenz, 4 bis 12 Minuten. Bei kurzen Kochzeiten bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe besser erhalten.
Anbau: Der Anbau von Blumenkohl ist nicht so einfach, er benötigt humusreichen und lehmigen Sandboden, wenn die Saat was werden soll. Düngen ist in vielen Fällen unvermeidbar. Der Blumenkohl braucht viel Sonne, dies ist besonders für das Wachstum des Kopfes wichtig. Regelmäßig gießen. Im April säen Sie die Samen aus, im Juni wird der Standort gewechselt.Schön tief einpflanzen, da sonst Wind die Angriffsfläche der zarten Blätter ausnutzt. Wenn der weiße Kopf zu sehen ist, dann regelmäßig vor zu viel Licht schützen. Früh- und Spätblumenkohl sind möglich.
Ernte: Der richtige Zeitpunkt kann schnell verpasst werden. Wenn die Blume weicher und lockerer wird, dann ist es höchste Zeit. Wenn die schützenden Blätter sich öffnen, dann wurde der optimale Moment verpasst. Zeichen hierfür sind gelbe Verfärbungen des Kopfes, nur durch konsequenten Schutz gegen das Licht, kann der Blumenkohl seine schneeweiße Farbe behalten.



Kürbis

Kaum zu glauben, aber der Kürbis kann sich als größte Beere der Welt feiern lassen. Bekannt sind über 750 verschiedene Kürbissorten weltweit, es gibt sie in unterschiedlichen Formen, Größen und Farben (gelb, orange, rot). Er ist ein über 10.000 Jahre altes Gemüse und kommt ursprünglich aus Südamerika. Mittlerweile ist er besonders zu den Herbstzeiten sehr begehrt, denn dann stehen Erntedankfest und Halloween auf dem Plan. Das Schnitzen lustiger und furchteinflößender Fruchtgrimassen hat mittlerweile auch bei uns Tradition. Er ist sehr kalorienarm und besitzt außerdem eine Menge an Vitamin A und Vitamin B6.
Kulinarisch: Der Geschmack ist je nach Sorte unterschiedlich. Von wässrig bis süß über trocken bis fleischig, mehlig ist alles dabei. Einige Exemplare haben einen feinen Nussgeschmack. Die Haut ist bei vielen Sorten sehr hart, deshalb lässt er sich nur schwer schälen. Wenn man das Wort Kürbis hört, fällt einem zuerst lecker cremige Kürbissuppe ein. Auch Kürbispüree ist in unseren Breiten weit verbreitet. Ansonsten wird das Fruchtfleisch nicht selten für Füllungen verwendet, die dem Fleisch dann ein ganz spezielles Aroma geben.
Anbau: Kürbisse mögen halbschattige bis sonnige Plätze, der Boden sollte humusreich und nährstoffreich sein. Das Wetter sollte bereits einigermaßen mild sein, also ab Mitte April könnten Kürbisse ausgesät werden. Da Kürbisse im Umfang sehr groß werden können, sollte zwischen den jeweiligen Pflanzen mindestens 120 cm Platz gelassen werden. Einige Kürbisssorten ranken, das müssen Sie bei der Wahl des Saatgutes bedenken.
Ernte: Geerntet wird normalerweise im September. Wenn die ersten Frostperioden kommen, sollte sie aber auf jeden Fall raus, denn sie vertragen keinen Frost. Also ist es von Jahr zu Jahr unterschiedlich, manchmal müssen sie bereits Anfang/Mitte September geerntet weren, in anderen Jahren können sie bei günstigen Bedingungen auch bis Mitte Oktober liegen gelassen werden. Passend zu Halloween sind sie dann für die Verarbeitung bereit.



Nährwerttabelle (pro 100 g)

Gemüse Kcal Eiweiß Fett Kohlenhydrate
Blumenkohl 27 2,4 g 0,2 g 4,0 g
Bohnen 23 1,2 g 0,1 g 4,2 g
Gurke 13 0,8 g 0,2 g 2,0 g
Kartoffel 72 2,0 g 0,1 g 16,0 g
Rosenkohl 55 4,7 g 0,4 g 7,0 g
Rote Beete 44 1,6 g 0,1 g 9,1 g
Kopfsalat 17 1,4 g 0,2 g 2,2 g
Spargel 26 2,1 g 0,2 g 3,8 g
Tomate 21 1,1 g 0,2 g 3,7 g
Spinat 20 2,5 g 0,4 g 1,5 g
Paprika 28 1,2 g 0,3 g 4,7 g
Radieschen 14 1,1 g 0,1 g 2,0 g
Zwiebel 28 1,3 g 0,0 g 5,6 g
Kohlrabi 24 1,9 g 0,1 g 3,9 g
Möhre 26 1,0 g 0,2 g 4,8 g
Kürbis 38 0,8 g 0,8 g 6,8 g
Blattsalat 6 0,6 g 0,1 g 0,6 g
Wirsing 31 3,6 g 0,5 g 2,9 g
Rotkohl 26 2,1 g 0,3 g 4,0 g
Mais 211 5,5 g 2,4 g 44,2 g




Weitere Gartengemüse-Sorten folgen und werden mit der Zeit hier vorgestellt.




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