Gartenlexikon: Wissen von A-G

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Diese Kategorie möchte ständig erweitert werden, damit alle Fragen beantwortet werden können. Helfen Sie mit und nennen Sie im Forum Begriffe, die wir in unserem Gartenlexikon unbedingt aufnehmen sollten. Wenn Sie Lust haben, sind wir (richtigen) Erklärungen auch nicht abgeneigt. Sie helfen damit nicht nur uns, sondern auch verwirrten Neugärtnern!


A

Abbinden Unter Abbinden versteht man das Herunterbinden von Obstbaumtrieben. So soll das Triebwachstum hemmen, einen optimalen Abgangswinkel erreichen und eine üppige Anzahl an Blüten erzielen.
Abgangswinkel Unter dem Begriff Abgangswinkel, versteht man den Winkel zwischen dem Haupttrieb eines Baumes und den davon abzweigenden Leitästen. Doch auch der Winkel zwischen den Leitästen und den davon abgehenden Seitenzweigen nennt sich Abgangswinkel. Optimaler Weise sollte dieser Winkel zwischen 40 und 80 Grad liegen (abhängig von der Sorte des Baumes). Damit man dieses Winkel erreicht, sollte man bei jungen Bäumen die Äste abbinden.
Abhäufeln Darunter versteht man das Entfernen der angehäufelten Erde. Dieses wird nicht bei Kartoffeln praktiziert, sondern nur bei Rosen und anderen frostempfindlichen Pflanzen. Das Abhäufeln beginnt etwa ab der dritten Märzwoche mit Beginn der Blüte der Forsythien.
Abiotische Umweltfaktoren
Abiotische Umweltfaktoren

Bild: © Rosel Eckstein /
pixelio.de

(griech.: a = nicht; bios = Leben) Abiotische Umweltfaktoren sind Einflüsse ohne Einwirkungen von Lebewesen. Hierzu zählen beispielsweise die Luftfeuchtigkeit, das Licht, der Salzgehalt im Boden, die chemische Zusammensetzung der Erde, das allgemeine Klima, die Temperatur, sowie Wassergehalt und pH-Wert.
Ableger
Ableger

Bild: © Dieter /
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Ableger sind Triebe von Pflanzen, die bei Bodenkontakt oder wenn sie flach auf bzw. in der Erde liegen, schnell anfangen Wurzeln zu bilden. Wenn die bewurzelte Stelle neue Sprosse ausgebildet hat, dann kann sie von der Mutterpflanze getrennt werden.
Abpflanzung
Abpflanzung

Bild: © FotoHiero /
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Hiermit ist das abgrenzende Anlegen von meist Sträuchern oder Hecken gemeint, um sich den Blicken anderer Leute entziehen zu können.
Absenker Mit einem "Absenker" können Pflanzen wie Magnolienbäume vermehrt werden. Hierfür wird ein langer Trieb Richtung Boden gebogen und festgeheftet. Dann lockere Erde anhäufeln und im übernächsten Frühjahr den bewurzelten Absenker abnehmen.
Abundanz
Abundanz

Bild: © Hannelore Louis /
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(lat.: abundantia = Überfluss) Beschreibt die Vorkommenshäufigkeit einer Art in einem bestimmten Flächengebiet.
Abwerfen Hiermit ist ein Vorgamg gemeint, bei dem Obstbäume stark zurückgeschnitten werden. Die Äste werden in einem bestimmten Winkel (je nach Obstsorte 80 bis 120 Grad) zurückgeschnitten, das nennt man auch "Abwerfen der Kronen". Diese Methode dient vorrangig zur Veredelung von Obstbäumen. Vor allem das Innere der Krone soll von Ästen befreit werden. Erfahrene Gärtner führen das Abwerfen der Kronen bereits im Januar durch.
Adventivpflanze
Adventivpflanze

Bild: © Wilhelmine Wulff /
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(lat.: ad = hin, zu; venire = gehen, schreiten) Mit Adventivpflanzen sind Arten gemeint, die aus ihrem ursprünglichen Lebensraum absichtlich oder unabsichtlich herausgeführt worden sind und sich in ihrer neuen Umgebung, zum Beispiel in einer anderen Klimazone behaupten können und nicht eingehen.
Adventivwurzel (lat.: ad = hin, zu; venire = gehen, schreiten) Adventivwurzeln bilden sich an den Seiten der anfänglichen Hauptwurzeln und zweigen von ihr ab. Sie Übernehmen die gleichen Aufgaben und verzweigen sich immer weiter, denn auch von ihnen gehen weitere kleinere, meist faserige Wurzeln ab. Irgendwann sind dann keine Hauptwurzeln mehr zu erkennen, sondern nur noch Geflechte.
Aerifizieren Unter Aerifizieren versteht man das Belüften des Bodens oder des Rasens. Die Vorteile des Aerifizierens liegen in der Beseitigung des Bodenverdichtung, die Erhöhung der Wasserspeicherkapazität und Wasserdurchlässigkeit und in der Anregung des Wurzelwachstums.
Anhäufeln Um Rosen und andere frostempfindliche Pflanzen vor den kalten Temperaturen des Winters zu schützen, sollte man diese anhäufeln. Wenn die Temperaturen der 0 Grad Marke entgegensteuern (ca. Mitte November), dann sollten Sie die unteren 20 cm der Pflanze mit Erde abdecken.
Doch auch im Sommer wird angehäufelt: Sobald die ersten Triebe der Kartoffelstaude einige cm aus dem Boden schauen, sollten diese nach und nach angehäufelt werden (bis sie letztendlich auf 20cm kommen). Andernfalls kann Licht an die Knolle kommen und dann werden die Kartoffeln grün und ungenießbar.
Apophyten (griech.: apo = von...her; phyto = Pflanze) Apophyten sind Pflanzen, die sich durch das Eingreifen des Menschen in die Natur und den damit verbundenen Veränderungen, an diesen neuen Standorten ausbreiten können. Man spricht von einer doppelten Landschaftsveränderung: Zunächst durch den Menschen, dann durch die neuen Pflanzenarten.
Arboretum Sammelbegriff für Pflanzen, die nicht in Kübeln oder Töpfen angepflanzt werden. Das sind hauptsächlich Bäume, Sträucher und exotische Pflanzen. Pinetum
Asche
Asche

Bild: © twinlili /
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Zur Bodenverbesserung bietet sich der Einsatz von Ruß oder Holzasche an. Asche sollte jedoch nicht direkt auf den gestreut werden, sondern stets auf den Komposthaufen. Dadurch kann die Verrottung und der Zersetzungsprozess beschleunigt werden. Der kompost ist dann noch effektiver wenn es beispielsweise um den Einsatz von Düngung geht.
Assimilation (lat. assimilatio = Eingliederung) Das Umwandeln von körperfremden in körpereigene Nahrungsbestandteile. Am bekanntesten ist die Kohensäureassimilation bei Pflanzen, hier wird der Kohlendioxid aus der Luft in Sauerstoff umgewandelt.
Astern
Aster

Bild: © Erich Westendarp /
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Astern sind Korbblütlerpflanzen, die, wie der Name schon sagt, im Blütenstand strahlenförmig oder sternartig angeordnet sind. Je nach Unterart variieren Wuchshöhe, sowie Farbe und Form der Blüten. Die Aster gehört zu den beliebtesten Gartenblumen und kommt daher sehr häufig vor.
Asternwelke Dies ist eine schwerwiegende Pilzkrankheit, die nur mit viel Mühe zu bekämpfen ist. Alle Pflanzen, die die kleinsten unüblichen Welkerscheinungen zeigen, müssen sofort entfernt und vernichtet werden, denn die Verbreitung geht sehr schnell. Auch die Wurzeln sollten restlos beseitigt werden. Es gibt chemische Antworten auf die Asternwelke, allerdings sind diese mit Vorsicht zu genießen. Der Erreger befindet sich in der Erde, deshalb sollte dort, wo Befall war, mindestens vier Jahre keine Aster mehr angepflanzt werden.
Aufbauschnitt Dieser Schnitt wird vorrangig bei Obstbäumen verwendet. Schwache junge Bäume werden mit dem Aufbauschnitt stark zurückgeschnitten, damit sehr kräftige Holztriebe entstehen können. Besonders Bäume mit schwachem Wuchs sind hier betroffen. Dieser Schnitt darf allerdings nicht angewendet werden, wenn die Bäume bereits so alt sind, dass sie kurz vor ihrem ersten Fruchtertrag stehen.
Auge Als Augen bezeichnet man die Austriebspunkte an den Zweigen der Rosen. Sie sind über den einzelnen Blattansätzen zu erkennen. Das so genannte schlafende Auge befindet sich an alten Zweigen und wird so genannt, weil sie eine von außen nicht oder kaum wahrnehmbare Knospe ist und erst nach starken Schnittmaßnahmen wieder austreibt.
Ausgeizen Unter Ausgeizen versteht man das Ausbrechen der überflüssigen Seitentrieben an Tomatenpflanzen. Diese Triebe sollten ausgegeizt werden, wenn sie circa 3-5 cm lang sind.
Auslichten Damit auch verdeckte Pflanzenteile ausreichend Licht bekommen, sollten beim Auslichten möglichst viele unbrauchbare oder bereits verwelkte Pflanzenteile möglichst dicht an der Erde abgeschnitten werden. Hierdurch wird ausgeglichenes Wachstum gefördert.
Auswintern
Auswintern

Bild: © Gwen2000 /
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Auswintern ist das langsame Umstellung der Kübelpflanzen von drinnen nach draußen. Besonders eignen sich die Monate März und April, da es dann erstens nicht mehr allzu häufig Frost gibt und zweitens die Sonnenbestrahlung meist nicht zu intensiv ist.

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B

Bast Bast ist eine lebendige Gewebeschicht unter der Borke von Bäumen. Diese Schicht ist wichtig für den Nährstofftransport.
Baumband Ein Baumband dient zur Stabilisierung von Bäumen. Hierzu wird ein strapazierfähiges, elastisches Band um mindestens zwei Pfähle und um den Stamm des Baumes gebunden. So hat der Baum eine relativ fest vorgezeichnete Wachsrichtung, wird gleichzeitig aber nicht durch die Bänder eingeengt.
Baumgruben Es handelt sich hierbei um eine Aushebung des Bodens, damit dort Bäume angepflanzt werden können. Die Maße sollten sich dabei nach der Größe des Baumes richten, aber mindestens 1 qm Fläche und mindestens 60 cm Tiefe betragen (ob rund oder quadratisch ist egal). In die Baumgrube kommt genügend Komposterde, somit hat das Ausheben von Baumgruben auch immer etwas mit Bodenverbesserung zu tun. Das Ausheben sollte gut vorbereitet werden, damit der Kompost Zeit hat, zu wirken. Im Januar ist die beste Zeit (obwohl es auch Schwierigkeiten mit sich bringen kann bei gefrorenem Boden).
Baumhippe Es handelt sich hierbei um ein Gartenwerkzeug - ein kleines scharfes Messer, bei dem die Klinge etwas gebogen ist. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Hippe aus Spezialstahl besteht. Hippen werden vor allem beim Obstbau verwendet, kommen aber auch bei Blattarbeiten zum Einsatz. Ihr Vorteil: sie sind sehr scharf und ermöglichen präzise und damit schonende Schnitte.
Baumscheibe Bepflanzung bzw. Mulch um einen Baumstamm (Obstbaum und Ziergehälz) herum, damit die Wurzel die Nährstoffe und Feuchtigkeit besser aufnehmen können.
Baumschnitt Baumschnitt Ein Baumschnitt dient als aktives Eingreifen zur gewünschten Wachstumsentwicklung. Hierbei können gewünschte Wachstumsrichtung und Wachstumshöhe erzielt werden. Baumschnitte können auch ästhetische Gründe haben (Symmetrie). Oft werden Baumschnitte auch bei teilweisem Krankheitsbefall oder Absterben durchgeführt.
Beetmaß
Beetmaß

Bild: © Maja Dumat /
pixelio.de

Ein Beetmaß ist dann zu empfehlen, wenn ein einheitliches Gartenbild geschaffen werden soll, bei dem die Beete größentechnisch gleich angelegt sind. Besonders bei den Gemüsebeeten sollte Einheit herrschen. Normalbreite eines Beetes ist ca. 150 cm (inklusive Weg dazwischen). Zu breite Beete erschweren Pflanzung, Pflege und Ernte ungemein. Für das Beetmaß benötigt man eine dünne Latte, die auf 150 cm zugeschnitten wird (Latte sollte gerade und glatt sein). Nun können Kerben als Saatmarkierungen eingeritzt werden, damit später die Reihenabstände kongruent sind und genau eingehalten werden.
Beizung Beizen ist eine Vorsichtsmaßnahme gegen Krankheits- oder Schädlingsbefall von Saatgut oder Pflanzen. Die Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln soll in erster Linie desininfizierend wirken. Behandelte Saatkörner haben meist grelle Farben, um Verwechselungen bei Weiterverarbeitungen zu vermeiden.
Biotische Umweltfaktoren (griech. bios = Leben) Das Adjektiv Biotisch meint und beschreibt Vorgänge unter der Mitwirkung von Lebewesen. Es treten zwei Pflanzen in Wechselwirkung zueinander, diese kann für eine Pflanze zum Vorteil oder auch zum Nachteil werden.
Blattfall
Blattfall

Bild: © Bernd Kasper /
pixelio.de

Betrifft vor allem Stachel- und Johannisbeeren. Es handelt sich um einen Pilzbefall, der in der Regel erst ab Juni auftritt. Diese Pflanzenkrankheit ist äußerst hartnäckig und nur schwer in den Griff zu bekommen. Wie so oft sind zu lange Regenperioden Schuld. Auch hier gilt: Entfernen und Vernichtung der betroffenen Pflanzen.
Blattlauslöwen Hierbei handelt es sich um die Larven des Marienkäfers. Diese Larven sind fast immer ein Indiz für das Vorhandensein von Blattläusen, denn die Larven wie die Marienkäfer selbst lieben Blattläuse äußerst gern. Die Marienkäfer legen demnach ihre Larven dort ab, wo viele Blattläuse sind.
Blattläuse
Blattlaus

Bild: © Kurt F. Domnik /
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Blattläuse sind sehr kleine Schädlingsinsekten, die sich vom Pflanzensaft ernähren. Neben Krankheitsübertragungen können sie auch zur merklichen Qualitätsverschlechterung von Pflanzen oder gar zum Ernteausfall führen. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kann dem Befall von Blattläusen entgegenwirken.
Bodengare
Bodengare

Bild: © Wolfgang Dirscherl /
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Als Bodengare wird der Idealzustand bezeichnet, den ein fruchtbarer Bodens erreichen kann. Eine gute Bodengare erkennen Sie am lockeren und krümeligen Boden und wird beeinflusst durch die Aktivität der Bodenbearbeitung, der Bewässerung und der Düngung.
Boden – "kalter" erwärmt sich im Frühjahr schlecht und kann daher erst spät bearbeitet werden
Boden – "leichter"" besteht Mehrheitlich aus Sand; trocknet schnell aus
Boden – "schwerer" stark lehmhaltig
Boden – "warmer" sind vor allem Sandböden; erwärmen sich schnell im Frühjahr
Bodenmüdigkeit Wenn Gemüse über viele Jahre am gleichen Platz angebaut wurde, dann droht die Gefahr von Bodenmüdigkeit. Ein Indiz dafür ist: Die Erträge nehmen von Jahr zu Jahr stetig ab. Die Pflanze entzieht dem Boden bestimmte Nährstoffe, wohingegen andere Nährstoffe nicht so drastiisch von der Pflanze frequentiert werden. So entsteht ein Ungleichgewicht im Stoffwechselsystem. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie beispielsweise die Tomate.
Bohnenkäfer Dieser kleine Käfer richtet erheblichen Schaden bei den Bohnen oder den Erbsen an, denn sie befallen alle Pflanzenteile, auch die Frucht. Präventionstipp bei Trockenbohnen, wenn Unsicherheit herrscht: Im Winter die Trockenbohnen auf über 25 Grad erwärmen, dann fliehen die Käfer aus den Samenkörnern und man kann sie vernichten. Zwar sind diese Bohnen oder Erbsen dann nicht mehr für den Anbau geeignet, aber sie sind noch genießbar (wenn gekocht).

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C

Clematiswelke
Clematiswelke

Bild: © Martin Rehseil /
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Clematiswelke ist ein Pilzbefall bei Pflanzen. Die Pilzsporen verstopfen die lebensnotwendigen inneren Saftbahnen, dadurch können keine Nährstoffe mehr transportiert werden und die Pflanze beginnt von oben her zu verwelken.
Containerpflanzen
Containerpflanzen

Bild: © Wilhelmine Wulff /
pixelio.de

Pflanzcontainer sind stabile Aluminiumgefäße, die einen Mindestinhalt von 2 Litern Substrat aufweisen. Diese Gefäße dienen dazu, Pflanzen zu kultivieren, damit sie ganzjährig angeboten werden können. Containerpflanzen kann man in voller Blüte oder mit Fruchtschmuck kaufen. Dies macht es möglich, eine Pflanze auch außerhalb der regulären Pflanzzeit auszusetzen und trotzdem eine Blüte zur rechten Zeit zu erwarten. Des Weiteren entfallen anstrengende Arbeiten wie Roden, Einschlagen und Ballieren.
Cumarin Hier handelt es sich um ein chemisches Rattengift, welches einer Lockspeise untergemischt wird. Als Lockspeise eignen sich Brotkrumen, Maisschrot, Zucker und auch Haferflocken besonders gut. Der Cumarinanteil der Lockspeise sollte nicht mehr als 10% betragen (bei 500 g Haferflocken wären es dann höchstens 50 g Cumarin, welches untergemischt wird).

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Traumhaft blühende Clematis und immergrüne Kletterpflanzen


D

Dämpfen Wenn das Jungpflanzenwachstums verbessert werden soll, dan kann man es mit dem Dämpfen der Aussaaterde probieren. Dies gilt für die Aussaat in Töpfen und Kisten. Kleine Waschkessel oder Wannengefäße (keine Plastik) sind fürs Dämpfen ideal. Dazu benötigt man außerdem ein grobmaschiges Sieb, das in das Gefäß passt. Das Sieb wird mit Erde (nicht zu trocken und nicht zu nass) gefüllt und in den Kessel auf Steine (Abstand Sieb und Kesselboden: ca. 15 cm) gesetzt. In den Kessel wird nun Wasser gefüllt (ca. 10 cm hoch). Das Wasser wird nun zum Verdampfen gebracht, oben wird der Kessel mit dickmaschigen Säcken abgedichtet. Mindestens eine Stunde ziehen lassen, dann werden mit der Zeit Krankheitserreger, Schädlinge und Unkraut abgetötet. Die Erde muss sich etwas erholen, mindestens eine Woche ausgebreitet an der Luft liegen lassen und dann kann sie verwendet werden.
Dauerhumus Dauerhumus ist ein sehr fruchtbarer Boden, da er Wasser und Nährstoffe länger halten, schneller binden und besser verteilen kann. Er besitzt eine dunkle Farbe und besteht zum großen Teil aus organischen Substanzen. Dauerhumus kann nur äußerst langsam abgebaut werden.
DDT Abkürzung für Dichlordiphenyltrichlorethan, ein Insektengift, welches mittlerweile verboten ist. Neben der wirksamen Vernichtung der Schädlinge kam es bei Anwendung von DDT zur nachweisbaren Schädigung von Tier und Mensch.
Deckmaterial
Deckmaterial

Bild: © Astrid Götze-Happe /
pixelio.de

Dient vorrangig als Kälteschutz, vor allem bei Frühbeeten. Zu empfehlen wären Deckgerüste, denn diese können jahrelang verwendet werden. Es wird ein Rahmen gebaut, der in der Mitte Stroh enthält (Reformdecken gehen auch) und von beiden Seiten mit Dachpappe überzogen wird. Dies kann nun auf das Frühbeet gelegt werden. Die Strohschicht sollte in etwa 5 cm betragen.
Dibbelbrett Ein Dibbelbrett ist besonders hilfreich bei der Aussaat von Radieschen. Das Dibbelbrett ermöglicht eine effektive Nutzung der Bodenfläche. Auf einem Brett (40 x 40 cm) werden auf der einen Seite 3 cm lange und 1 cm dicke Holzpflöcke angebracht (Befestigung mit Nagel von der anderen Seite). Die kleinen Holzpflöcke werden in 5 cm Abstand (links, rechts, oben, unten) angebracht. Auf der anderen Seite wird ein Griff befestigt, das erleichtert die Arbeit ungemein. Nun wird das Brett auf die Saatfläche gedrückt, es entstehen kleine Kuhlen, in die die Radieschensamen eingepflanzt werden können. Diese Methode spart viel Zeit.
Distelstecher
Distelstecher

Bild: © M. Großmann /
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Ein Distelstecher ist ein Gartengerät, mit dem man problemlos und effektiv Disteln aus dem Boden entfernen kann. Der Griff oben ist gebogen und an der unteren Seite sind meist zwei spitze Widerharken angebracht, die ein schnelleres Herausziehen ermöglichen. Mittlerweile gibt es den Distelstecher in verscghiedenen Formen, Farben und Größen. Er ist natürlich auch für das Entfernen von anderem groben Unkraut geeignet.
Dolden Dolde Bei einer Dolde entspringen gestielte Blüten von der Hauptachse des Blütenstandes. Daher setzen alle blütentragende Nebenachsen gemeinsam an der Spitze der Sprossachse an. Die Nebenachsen haben in etwa alle die gleiche Länge, so dass damit die Blüten und später die Früchte auf derselben Höhe (in einer Ebene) zu liegen kommen. Dies ist z.B. beim Kern- und Steinobst, beim Efeu, bei der Becher-Primel der Fall. Eine Sonderform der Dolden ist die Zusammengesetzte- bzw. Doppeldolde (auf dem rechten Bild zu sehen). Bei dieser Form findet man statt Einzelblüten an jedem Stiel noch weitere ganze Dolden (z.B. Dill, Möhre, Petersilie).
Drahtwürmer Wurmähnliche, Kurze und trocken-harte Käferlarven, die sich von Pflanzen ernähren und als Schädlinge gelten. Sie verursachen die Schäden, indem sie die Pflanze von der Wurzel her anfressen. Besonders Sämlinge sind von diesen Larven gefährdet.
Drehherzmücke (auch Kohlherzdrehgallmücke oder Kohlgallmücke genannt). Die Drehherzmücke ist ein gefährlicher Schädling und befällt vor allem Blumenkohl. Die Larven dieser Fliege greifen die Triebe des Blumenkohls an. Auch Broccoli und Rosenkohl können betroffen sein. Bei Befall sollte man nicht ernten. Früher hat man auf den Drehherzmückenbefall häufig mit dem Insektengift DDT geantwortet, dies ist allerdings zu schädlich und heute verboten. Den besten Schutz erhält man, wenn man den Kohl an einer gut durchlüfteten und etwas windigen Stelle anbaut und durch enge Insektennetze. Die Drehherzmücke ist nur für wenige Tage im Jahr präsent.
Dünger
Duenger

Bild: © M. Großmann /
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Zusätzliche Anreicherung von Nährstoffen zum natürlichen Nährstoffangebot. Ziel ist es, das Wachstum zu optimieren. Die verwendeten Düngestoffe sind vielfältig, es wird unterschieden zwischen mineralischen und organischen Düngern. Der Mensch bedient sich der Methode des Düngens seit ca. 7000 Jahren. So unterschiedlich die verschiedenen Pflanzenarten sind, so unterschiedlich sind auch die Düngstoffe. Einige Düngervarianten sind: Nährstoffanreicherung mit Fischmehl, Algenkonzentrat, Gülle oder Kompost.
Dunkelkeimer Dunkelkeimer sind Pflanzen, die zum Keimen eine dunkle Umgebung benötigen. Ihre Rezeptoren sind so beschaffen, dass sie kurzwelliges Licht sehr schlecht bis gar nicht absorbieren können. Bei der Aussaat werden sie deswegen mit viel Erde bedeckt. Bei einigen Pflanzen reicht das jedoch nicht aus, sie benötigen eine zusätzlich abgedunkelte Umgebung. Beispiele für Dunkelkeimer: Petunie, Stockrose, Alpenveilchen und Rittersporn.
Durchwurf Ein Durchwurf ist ein großes und äußerst grobmaschiges Sieb, welches vor allem für den Wegbau benutzt wird. Unterbaumaterial wird mittels des Durchwurfs von sehr grobem Gestein befreit, mittelgrobe Steine fallen wie gewünscht durch. Unterwürfe gibt es zu kaufen (aber nicht in jedem Baumarkt), zu empfehlen ist der Selbstbau.

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deinBiogarten


E

Echter Mehltau
Echter Mehltau

Bild: © segovax /
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Echter Mehltau ist eine Pilzkrankheit bei Pflanzen. Man erkennt sie daran, dass sich eine milchige Schicht auf der Blattoberfläche ausbreitet. Diese Schicht ist ein Pilzgeflecht, welches die Blattepidermis angreift. Im weiteren Verlauf kann der Befall auf die Früchte einer Pflanze übergreifen, die Pflanze kann sogar komplett austrocknen.
Einjährige Pflanzen Sind krautige Pflanzen, die einmal blühen oder fruchten und dann anschließend absterben. In einer Vegetationsperiode (in einem Jahr) entwickeln sie sich von einem Keim, bis hin zur Samenreife, nach der sie dann vergehen.
Eisheilige Darunter versteht man den Kälteeinbruch zwischen dem 11. und dem 13. Mai (Mamertus, Pankratius und Servatius), der im Süden Deutschlands noch bis zum 14. oder 15. Mai (Bonifatius und Kalte Sophie) ausgedehnt sein kann. Die Namen der Tage stammen von Bischöfe und Märtyrer aus dem 4. und 5. Jahrhundert.
E-Mittel E-Mittel sind gesundheitsschädlich. Teilweise kommen sie sogar heute noch in Form von Spritzungen bei der Behandlung von Obstbäumen vor. Der Kontakt mit Gemüse könnte eine Gefahr darstellen, denn E-Mittel sind giftig. Vorsicht ist geboten, vor allem weil Rückstände im Boden bleiben. Die meisten E-Mittel, wie DDT sind heutzutage verboten.
Entspitzen Entspitzen nennt man das abschneiden der Spitze einer Tomatenpflanze, um deren Fruchtbildung zu fördern. Das darf aber nur bei älteren Pflanzen (ab dem 5. Fruchtstand) vorgenommen werden. Lassen Sie nur 7 Etagen Blüten stehen.
Erdelose Kultur Hier ist eine Kultur gemeint, die ohne Erde auskommt. Viele Grünpflanzen eignen sich zur erdelosen Kultur. Anstatt in Erde, werden diese Pflanzen in sogenannte Granulat- bzw. Hydrotöpfe gepflanzt, in denen sie ebenfalls wunderbar gedeihen. Ein Substrat ist dabei immer wichtig, die Hydrotöpfe gibt es in verschiedenen Funktionssystemen. Nährsalze kommen oft zum Einsatz, sie enthalten alle Spurenelemente, die eine Pflanze braucht. Besonders für die Erdelosen Kulturen geeignet sind: Calla, Ananas, Gummibaum, Efeutute, Bogenhanf etc.
Erdflöhe Erdflöhe sind Schädlinge des Gartens, die vor allem bei langen warmen Trockenperioden auftreten. Sie gehen oft auf Kleingemüse, wie Radieschen und auch auf Kohl. Besonders in der ersten Phase des Pflanzenwachstums befallen Erdflöhe die jungen Keimblätter und stoppen so die Weiterentwicklung der Pflanze. Regelmäßiges Gießen hilft, zudem gibt es auch spezielle Anti-Erdflohmittel.
Erdmieten Erdmieten sind eine natürliche Einlagerungstechnik, besonders für Rüben und einige Kohlsorten. Die Ernte wird quasi im Erdboden eingelagert in einer Tiefe von ca. 20 cm (Schutz vor Mäusen). Auf die Ernte wird Stroh gepackt (Luftzirkulation) und mit Drahtgeflecht vor Nagern geschützt.
Erdraupen Erdraupen sind in der Erde lebende, mittelgroße gräuliche Raupen, die sich von Pflanzenresten und Pflanzenwurzeln ernähren. Manchmal fressen sie auch die über der Erde gelegenen Teile von Pflanzen. Gleichzeitig lockern sie jedoch den Boden. Regelmäßiges Unkrautjähten kann helfen.
Erntetagebuch Das Erntetagebuch ist eine hervorragende Übersichtsmöglichkeit zu speziellen und zur allgemeinen Ernte im Jahresvergleich. Das Erntebuch ist sowohl für Gemüse als auch für Obst sinnvoll. Das Anlegen von Tabellen ist zu empfehlen. Einzutragene Sparten wären beispielsweise: Sorte, Pflanzjahr, Baumform, Standort, Erntejahr, wie oft geerntet, Ernteertrag (Gewicht), Krankheiten, prozentualer Wegfall, Qualität der Ernte, Geschmack, Haltbarkeit etc.
Etiketten Hier sind sogenannte Baumetiketten gemeint. Diese Etiketten sollten stets geprüft werden. Kurz nach der Pflanzung sollten diese angebracht werden und ständig kontrolliert werden, da sie sonst das Astwachstum des Baumes behindern könnten. Das Dickenwachstum des Baumes könnte unter zu festen Etiketten leiden. Rostfreier Wickeldraht ist die ideale Lösung, denn er wächst mit dem Ast bzw. Zweig mit.
Etiolieren So wird der selbstständige Erhaltungsmechanismus einer Pflanze genannt, der es ihr ermöglicht, schneller in die Höhe zu wachsen, um mehr Licht abzubekommen. Dadurch ist enorm schnelles Wachstum möglich, jedoch sind deshalb die Triebe sehr klein und unterentwickelt. Das Etiolieren machen wir uns beim Spargel zu Nutze, indem wir Erde aufschütten damit der Spargel auf der Suche nach Licht schneller und gerader wächst. Zudem behält er seine Konsistenz, denn bei Lichteinfall wird er hart.

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F

Fanggürtel Um dem Treiben des Apfelblütenstechers entgegezuwirken werden anfang März Fanggürtel aus Wellpappe um die Bäume gelegt. Diese Gürtel sollten ständig nach Schädlingen untersucht werden, die dann zu vernichten sind. Die Wellpappe solle von außen mit einer wasserdichten Schicht umgeben sein (Anbringen: nicht mehr als 100 cm vom Erdboden entfernt).
Fäkalien Tierfäkalien bzw. Jauche gehören auf den Komposthaufen. Fäkalien haben einen hohen Nährstoffgehalt und wird in der heutigen Landwirtschaft flächendeckend bei der Felderbewirtung eingesetzt. Im Garten bietet sich vor allem der Winter für das direkte Auftragen von Fäkalien auf den Boden an. Im Frühjahr noch einmal umgraben.
Fallobst
Fallobst

Bild: © Rainer Sturm /
pixelio.de

Fallobst sollte in der Regel sofort vernichtet werden, da die Früchte Schädlinge enthalten könnten, die die ganze Ernte bedrohen können. Selbst kleinste Fruchtteile sollten schnell (!) beseitigt werden. Als Vernichtungsmethode empfiehlt sich unter anderem das Verbrennen, der Wurf auf den Komposthaufen ist hingegen nicht zu empfehlen. Septemberfallobst kann allerdings auch, nach gründlicher Begutachtung, zu Mus oder Gelee weiterverarbeitet werden. Zu langes Liegenlassen beeinträchtigt den Geschmack allerdings erheblich.
Foliengewächshaus
Foliengewaechshaus

Bild: © uschi dreiucker /
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Ähnlich dem üblichen Gewächshaus aus Glas übernimmt dieses Gewächshaus die gleichen Funktionen beim Anbau von Pflanzen. Das Glas wird durch milchige Folienstreifen oder Folienbahnen ersetzt. In der Größe und Länge kann es variieren, es gibt flache und längliche, sowie hohe und großräumige Foliengewächshäuser.
Förna Unzersetzter Bestandsabfall des Bodens, welcher meist aus abgestorbenen Pflanzenteilen, krautigen Pflanzen und toten Tieren betseht.
Frostloch Sind meist großräumige Senken in der Landschaft, in denen sich die kalte Luft besonders stark ansammeln kann. Hier kommt es öfter zu Frost, deswegen haben es die Pflanzen in einem Frostloch schwer zu überleben.
Frostplatten Frostplatten verhindern Frostschäden an Bäumen. Um Frostrisse zu vermeiden, werden diese Platten vorrangig auf der Stammsüdseite angebracht. Das Wechselspiel zwischen frostig schneidenden Winden und Sonneneinstrahlung zehrt am Baumstamm. Besonders die zuweilen starken Nachtfröste sind auf Dauer schädlich. Das Frostbrett kann auch durch Stroh oder Matten ersetzt werden. Der Kalkanstrich schützt vor der Sonne, allerdings besteht hier die Gefahr, dass die Poren verstopfen und die Atmung des Baumes beeinträchtigt wird.
Frosttrocknis Schäden, die im Winter durch Austrocknung an höheren Pflanzen entstanden sind, z.B. an Heckenpflanzen.
Fruchtabwurf
Fruchtabwurf

Bild: © ina funke /
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Fruchtabwurf ist dann vorherrschend, wenn in relativ kurzer Zeit relativ viele Früchte vom Baum abgeworfen werden (und das nicht, weil sie reif sind). Dieses Phänomen ist besonders bei Pfirsichen und Aprikosen zu beobachten. Der Grund ist fast immer Kalkmangel.
Fruchtfolge Um beim Anbau von Kulturpflanzen die Fruchtbarkeit eines Bodens längerfristig gewährleisten zu können, bedient man sich der Fruchtfolge. Beim Anbau von nur einer Pflanze über einen längeren Zeitraum kann es passieren, dass der Boden bestimmte Nährstoffe verliert und die Pflanzen nicht mehr optimal wachsen. Zudem dient die Fruchtfolge zur Pflege des Bodens, denn durch wechselnden Anbau haben Schädlinge es schwer, sich zu behaupten. Es sollte regelmäßig gewechselt werden zwischen dem Anbau von Pflanzen, die den Boden stärker auszehren und denen, die den Boden schwächer auszehren.
Fruchtmumien Unter diesem Begriff versteht man vertrocknete Früchte, die nach der Erntezeit noch an Bäumen oder Sträuchern hängen bleiben. Sie sollten bei der herbst- oder winterlichen Baumpflege entfernt werden, da Schaderreger (z.B die Monilliafäule) in ihnen überwintern. Schauen Sie auch, ob unter dem Baum befallene Früchte liegen. Schmeißen Sie das Obst jedoch nicht auf den Kompost, sondern entsorgen Sie es in einer Tonne oder verbrennen Sie es.
Fruchtwechsel Hiermit ist die Zweifelderwirtschaft im Bereich des Gartens gemeint. Die Trachtfolge der unterschiedlichen Sorten spielt hierbei eine große Rolle.
Frühbeet Frühbeet Frühbeete werden für das Anzüchten von Pflanzen eingesetzt. Die speziellen Eigenschaften eines Frühbeets bieten den empfindlichen Jungpflanzen optimale Wachstumsbedingungen. Das Frühbeet besteht meist aus einer geschützten Fläche aus Holz, die gut durchlüftet ist. Ähnlich einem kleinen Gewächshaus, benötigen die Pflanzen länger um sich entwickeln.
Fungizid Fungizid ist ein Pilzbekämpfungswirkstoff und wird auch als Pflanzenschutzmittel verwendet. Fungizid arbeitet großem und weitflächigem Pilzbefall entgegen und kann so Ernteausfall verhindern. Die Fungizidverbindungen sind dabei entsprechend Pflanze und Pilz zusammengestellt.
Futterhäuschen
Futterhaeuschen

Bild: © Roman Ibeschitz /
pixelio.de

Die Futterplätze für unsere Vögel können wir auch selbst bauen. Anleitungen gibt es genug. Fertigfutterhäuschen gibt es natürlich auch zu kaufen. Das Anbringen eines Drahtverhau ist zu empfehlen (als Schutz vor Katzen, Madern etc.).

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Floraprima


G

Gallenblattlaus Die Gallenblattlaus ist ein Schädling, der vorrangig die Johannisbeere befällt. Die obere Blattseite wird dann rötlich.
Gartenfrosch
Gartenfrosch

Bild: © Huskyherz /
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Kröten oder Frösche im Garten sollten nicht gejagt werden, denn sie helfen ungemein bei der Beseitigung von Schnecken und größeren Schädlingen. Außerdem sind Frösche im Garten immer ein Indiz dafür, dass das Gartenökosystem tiptop in Ordnung ist. Kröten sollten nicht angefasst werden, sie können Hautekzeme verursachen.
Gartenschnur Ein Hilfsmittel für das Ziehen von Reihen und eine synchrone Beetgestaltung bei der Anpflanzung. Besonders häufig bei der Anordnung und Zusammenstellung von Gemüsebeeten verwendet.
Gebeizter Samen Behandelter Samen (meist auf einer Quecksilbergrundlage behandelt). Gebeizte Samen sollten nicht von menschen eingenommen werden und nicht an das Vieh verfüttert werden, denn das kann zu erheblichen Magenschmerzen (besonders Erbsen und Bohnen).
Geflügeldünger Düngemittel vom Geflügel sollten in der Regel genügend Zeit zum Gären haben. Immer doppelt so viel Wasser wie der Umfang des Gärmaterials hinzufügen und in einem wasserdichten Behältnis gären lassen. Am besten bereits im April ansetzen, damit den Geflügeldünger dann Ende Mai bis Anfang Juni benutzen kann. Die entstehende Jauche vorsichtig und in Maßen verwenden. Ein Großteil kann auch auf den Kompost.
Geißfußveredelung Diese Veredelungsmethode betrifft vor allem ältere Steinobstbäume. Meist geschieht die Geißfußveredelung im Februar. Mit einem scharfen Messer wird der Baum angeschnitten und anschließend mit Propfen versiegelt.
Gelbspritzmittel Gehören zu den E-Mitteln, hierunter fallen auch DDT-Präperate, die mittlerweile verboten sind. Abwandlungen von Gelbspritzmitteln sind nur noch selten in deutschen Gärten zu finden.
Geovlies Geovlies zersetzt sich nicht und ist vielseitig einsetzbar, zum Beispiel für das Anlegen eines Gartenteiches, als Unterlage für Kiesschichten oder für den Terrasssenbau. Es ist unkrautundurchlässig und wirkt stabilisierend.
Gespinstmotte
Gespinstmotte

Bild: © Annamartha /
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Es handelt sich um Schädlinge, die zu der Zeit der Obstbaumknospen hervortreten, denn zu dieser Zeit schlüpfen die Larven. Sie können starke Schäden an Bäumen verursachen.
Giersch
Giersch

Bild: © Luise /
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Giersch ist ein Unkraut, welches äußerst hartnäckig ist, was man daran erkennt, dass selbst die chemische Keule oft nichts bewirken kann. So muss man notgedrungen die kompletten Gierschpflanzen (inklusive der langen Wurzeln) beseitigen, sonst sind sie blitzschnell wieder da. Übrigens können Sie aus der Gierschbeseitung ein kulinarisches Erlebnis machen, indem Sie ihn anschließend zubereiten und essen, er ist äußerst schmackhaft.
Gitterrost Gitterrost ist eine Krankheit die immer wieder Birnen befallen kann. Die Blätter des Birnenbaums werden stark geschädigt. Das erste Anzeichen ist eine orange Blattverfärbung (die Blätter werden fleckig). Die Blätter werden dabei so extrem geschädigt, dass die Kohlenstoffaufnahme nicht mehr funktioniert und somit der ganze Baum in Gefahr ist.
Grauschimmel Grauschimmel befällt zumeist Pfingstrosen und beeinträchtigt die Weiterbildung der Knospen. Die Knospenhüllen werden zerstört, eine Weiterentwicklung ist so nicht mehr möglich. Befallene Pflanzen sollten sofort vernichtet, am besten verbrannt, werden. Grauschimmel bildet sich meist dann, wenn es längere Zeit besonders feucht, aber relativ warm gewesen ist. Deshalb sollte beim Gießen darauf geachtet werden, dass nur die Wurzeln, nicht die Knospenblätter Wasser abbekommen. Sonnige Standorte können dem Grauschimmel entgegenwirken.
Grubber Der Grubber ist ein kleines bekanntes Gartengerät mit dem die Erde aufgelockert wird. Er besitzt meist drei geschwungene Hackarme mit spitzen Enden. Das Lockern der Erde ist gut für den Wasserhaushalt und die Belüftung des Bodens.
Grunddüngung Als Grunddüngung bezeichnet man den gezielten Anbau bestimmter Pflanzen (spezielle Gründungungssaat) und deren Einarbeitung (untergraben) im nicht ausgewachsenen Zustand in den Boden. Beim Gemüsebau, bezeichnet man auch das Einarbeiten von Pflanzenresten und Wurzelrückständen als Gründüngung.

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