Gartenlexikon: Wissen von H-M

Diese Kategorie möchte ständig erweitert werden, damit alle Fragen beantwortet werden können. Helfen Sie mit und nennen Sie im Forum Begriffe, die wir in unserem Gartenlexikon unbedingt aufnehmen sollten. Wenn Sie Lust haben, sind wir (richtigen) Erklärungen auch nicht abgeneigt. Sie helfen damit nicht nur uns, sondern auch verwirrten Neugärtnern!

H I J K L M


H

Halbstamm
Ein Halbstamm ist ein Baum mit einem halbhohen Stamm. Die Stammhöhe beträgt ca. 140 - 160 cm (bis zum Kronenansatz). Eine Unterpflanzung und die Rasenpflege ist bei dieser Baumhöhe möglich.
Humus
Unter Humus versteht man abgestorbene und mehr oder weniger zersetzte organische Substanzen des Bodens. Sie sind wichtig für die Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen (wie Stickstoff oder Phosphor), aber auch für die Porenverteilung und damit für den Luft- und Wärmehaushalt des Bodens. Es wird dem Boden durch Ernte- und Wurzelrückstände, durch Gründungungspflanzen oder dem organischen Wirtschaftsdünger (Kompost, Stallmist) zugeführt und ist unentbehrlich. Jeder Boden sollte jedes Jahr ein Mindestmaß von diesem Material erhalten.

I

J



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K

Kompost
Grundsätzlich unterscheidet man Rohkompost (Mulchkompost) und Reifekompost (Komposterde). Nach etwa 2 bis 3 Monaten Rottedauer ist Rohkompost entstanden; Komposterde benötigt bis zu 12 Monate.
Kopfdüngung
Die Kopfdüngung ist die Düngung während der Wachstumsphase einer Pflanze.
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L

Leimgürtel
Darunter versteht man Klebegürtel aus Pergamentpapier, die von der einen Seite mit Leim versehen sind und deren andere Seite am Baumstamm angebracht ist. Sie dienen hauptsächlich zur Bekämpfung des Frostspanners. Des Weiteren nutzt man Sie zum Fangen von Raupen, die durch den Wind an den Stamm herangetragen werden und man stoppt Ameisen auf deren Weg zu eventuellen Blattläusen in der Krone. Um diese Aufgaben zu erfüllen, muss der Leimring dicht und fest am Stamm anliegen, nur so können die Schädlinge nicht unter ihm hindurchkrabbeln.
Leitast
Leitäste sind die Hauptäste eines Baumes. Obstbäume besitzen neben einer Stammverlängerung bestenfalls 3 bis 4 dieser Hauptäste.
Leitstaude
Große Staude, die ein Beet dominiert und nicht gesellig ist.

M

Mull
humose, krümelige Bodenmasse, die entsteht, wenn zahlreiche Bodentiere ihre Losung hinterlassen und dadurch das Bodengefüge verbessern.
Mulm
Mulm sind pflanzliche und tierische Abfallstoffe, die sich am Boden von Gewässern sammeln. Der Mulm sollte regelmäßig abgesaugt werden, da durch seine Verrottung Nährstoffe freigesetzt werden. Diese Nährstoffe würden sonst den Algen als Nahrungsgrundlage dienen.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge

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