Gartenlexikon: Wissen von N-Z

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Diese Kategorie möchte ständig erweitert werden, damit alle Fragen beantwortet werden können. Helfen Sie mit und nennen Sie im Forum Begriffe, die wir in unserem Gartenlexikon unbedingt aufnehmen sollten. Wenn Sie Lust haben, sind wir (richtigen) Erklärungen auch nicht abgeneigt. Sie helfen damit nicht nur uns, sondern auch verwirrten Neugärtnern!


N

Nachblütenspritzung Wenn die ersten Blütenblätter abgefallen sind, was meist im Monat Mai geschieht, spritzt man die Pflanzen in zwei Gängen. Die Nachblütenspritzung hilft gegen Krankheitserreger und Schädlinge.
Nacktsamer Hierbei handelt es sich meist um Nadelgehölze oder Koniferen. Bei ihnen liegt der Samen frei und sie sind, im Gegensatz zu den Decksamern, nicht von einem Fruchtknoten umschlossen.
Nährerde Durchgesiebter Feinkompost, der als Dünger für junge Pflanzen dient.
Nährstoffzeiger siehe Zeigerpflanze
Nassbeizmittel Gegenteil von Trockenbeizung. Nassbeizmittel sind effektiver, mit ihnen werden großkörnige Gemüsesamen behandelt. Vorrangig anwendbar bei Gurken, Spinat, Bohnen, Erbsen und Kürbissen, sowie Melonen. Oft ist das Mittel in Pulverform vorhanden, mit der Zugabe von Wasser entsteht eine Lösung, in der die Samen vorbehandelt werden.
Nematoden Kleine Fadenwürmer, die im Boden leben und wichtig für die Stickstoffbeständigkeit der Erde sind.
Nigella Das ist ein Schwarzkümmel, der nahezu überall wachsen kann. Er blüht von Juni bis September.
Nitrophil nähstoffliebend

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O

Oberboden Oberboden ist mit Mutterboden gleichzusetzen, d.h. es handelt sich um die obere Schicht des Bodens.
Obstbaumband Stütze für frisch angepflanzte Bäume, sowie Anbindung zur Stabilität.
Obsthorden Steigen für Obstlagerung, einschichtige Brettstelllagen, bei denen man schnell madiges oder verfaultes Obst erkennen und aussortieren kann.
Ohrwürmer Besonders oft auf Dahlienblättern zu finden, die er dann anfrisst und verunstaltet. Tipp: Stecken Sie Holzwolle in Ihre Blumentöpfe, denn darin werden sich nach kurzer Zeit Ohrwurm-Nester bilden. Nehmen Sie die die Holzwolle heraus und vernichten Sie diese mitsamt den Nestern.
Okulieren Veredeln der Rosen durch Schnitte. Das Veredeln ist dann erfolgreich, wenn sich die Rosenrinde ohne Rückstände vom Rosenholz löst.
Ornamentsteine Formsteine aus Beton, die zur Begrenzung und Einfiedung verwendet werden. Eine Mauer, die ausschließlich aus Ornamentsteinen besteht, sollte auf keinen Fall zu hoch gebaut werden, da sie sonst langweilig aussieht.

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Ö

ökologische Nische Die ökologische Nische ist eine Spezialisierung auf eine bestimmte Lebensweise (z.B. Anpassung an ungünstige Lebensbedingungen). Damit soll die Konkurrenz anderer Arten umgangen werden.

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P

Pflanzhölzer Pflanzhölzer haben eine ähnliche Funktion wie Handspaten. Sie werden zum Ausheben von Pflanzlöchern genutzt und haben eine am vorderen Ende eine stumpfe Spitze.
Pflückreife Diese Bezeichnung bezieht sich auf das Winterobst, welches vor der Ernte genug ausreifen muss, da es anschließend meist gelagert wird. Viele Sorten (besonders Äpfel und Birnen) werden nicht vor Mitte Oktober gepflückt. Diese Früchte entfalten erst mit längerer Reifezeit ihr fruchtiges Aroma.
Pikieren Unter Pikieren wird das Verpflanzen von zu dicht stehenden Sämlingen auf größere Abstände. Hierzu nehmen Sie nach dem Erscheinen des ersten Laubblattes die Sämlinge vorsichtig aus der Aussaatschale und kürzen die Wurzel auf 2 bis 3 cm ein. Danach setzen Sie die Pflanze wieder ein.
Pillensamen Sind Samen, die eine künstliche Ummantelung haben und dadurch größer sind. Das soll beim Aussäen erleichtern, den richtigen Abstand zu halten und erspart späteres Pikieren.
Pinetum Pinetum ist ein Arboretum, in dem nur Nadelpflanzen angepflanzt sind.
Podsol Hierbei handelt es sich um nährstoffarmen Boden, der fast ascheähnlich ist. Diese Art von Boden kommt besonders in feuchten und kalten Klimalagen. Auf ihm wachsen oft Nadelbäume.
Portulak Portulak ist ein Gemüse, es wird allerdings auch oft als Gewürzpflanze verwendet.
Pyrethrummittel Das sind biologisches Pflanzenschutzmittel. Da sie die Umwelt weniger belasten als andere Substanzen und relativ gut verträglich sind, werden sie häufig eingesetzt. Trotzdem sind sie giftig.

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Q

Quecke Diese Pflanze, auch Elymus oder Haargerste genannt, ist ein Unkraut mit langen Wurzeln. Diese Wurzeln verankern sich im Boden und bilden ganze Knoten, die für die weitere Vermehrung zuständig sind. Oft anzutreffen sind Quecken auf unbebauten und unbepflanzten Böden. Das Vorkommen dieser Pflanze ist sehr häufig und jeder hat sie schon einmal gesehen. Sie loszuwerden ist wegen der ausgefeilten Wurzeln oft nicht vollständig möglich, allerdings ist diese Unkraut eines der schönsten, denn es sieht aus wie grünes Getreide.
Quitte Diese Früchte eignen sich hervorragend, wenn nicht sogar am besten, zur Geleeverarbeitung. Quittensträucher oder -büsche tragen in der Regel viele Früchte. Man unterscheidet in Bezug auf die Fruchtform in Apfel- und Birnenquitten. Quitten benötigen nicht viel zum Wachsen: lockere und humusreiche Böden, Halbschatten. Die Pflanzzeit ist Frühjahr, die Erntezeit sollte so lang wie möglich herausgezögert werden (bis zum ersten Frost), denn dadurch entfaltet sich das volle Aroma der Früchte. Allerdings muss dazu im Sommer ordentlich ausgelichtet werden.

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R

Remontieren Unter Remontieren wird das Wiederaustreiben von Pflanzen innerhalb der selben Vegetationsperiode verstanden, z.B. nach einem starken Rückschnitt.
Repositionspflanze Eine Repositionspflanze wächst in einem flachen bis seichten Wasser und mineralisiert die abgestorbene Pflanzen- und Tierbestandteile in ihrem Umfeld. Diese Mineralien werden durch die Pflanzen aufgenommen und durch ihren Rückschnitt im Frühjahr aus dem Teich entfernt.
Rhizom (griech.: rhizoma = Wurzel) Rhizome sind Sprossachsen, diese befinden sich zumeist unter der Erde. Der wohl bekannteste Vertreter ist das Ingwerrhizom, welches in seiner ursprünglichen dicken Form angeboten und verkauft wird. Rhizome sind die Verbindungsstücke zwischen den sichtbaren Pflanzenteilen und dem eigentlichen Wurzelsystem.
Rindenmulch (RM) Darunter versteht man eine naturbelassene, zerkleinerte und unkosptierte Nadelholzrinde, die vor allem zur Bodenabdeckung (zum Mulchen) zwischen Pflanzungen (5-10cm) und als Belag für Wege und Plätze (10-15cm) eingesetzt wird. Des Weiteren ist Rindenmulch auch geeignet zur Abdeckung von Baumscheiben (Schutz der stammnahen Wurzeln).
Rissling Risslinge sind Stecklinge für die Pflanzenvermehrung; sie wurden von der Mutterpflanze nicht abgeschnitten, sondern abgerissen. Diese bilden ihre Wurzeln schneller.
Rittersporn Diese Pflanze umfasst insgesamt ungefähr 300 Arten. Die bekannteste ist wohl der hochwachsende Hohe Ritterporn, er besitzt meist eine kräftige blaue oder lila Blütenfarbe und kommt, ausser in Gärten, besonders auf Wiesen, Feldern oder an Waldrändern vor. Diese Pflanzen wurden früher zur Bekämpfung von krankheiten eingesetzt, allerdings besitzt sie auch einige unerfreuliche Nebenwirkungen, wie Durchfall, Magenschmerzen und Hautausschlag. Die verwundert nicht, sind die meisten Rittersporn-Arten doch giftig.
Rosengallen Rosengallen sind faserige Schwämme an den Rosentrieben, die der Brutort für so genannte Gallwespen sind. Die Rosengallen müssen entfernt werden, da sie die Rosen schwächen.
Rostpilze Rostpilze sind Parasiten, die vor allem Nutzpflanzen befallen. Allerdings erfolgt der Befall in der Regel nur teilweise, die Pflanze wird nicht komplett befallen. Der Schaden ist dennoch hoch, besonders Getreide ist für diesen Parasiten anfällig. Die Sporenbildung geschieht rasend schnell und breitet sich somit auch flächendeckend aus. Die Strecke der Übertragung kann dabei mehrere hundert Kilometer betragen. Die Pflanzen bekommen dadurch eine rostbraune Färbung, es sieht aus wie echter Rost an Stahl oder Metall.

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S

sanden Dieser Arbeitsvorgang wird im Frühjahr oder im Herbst, nach dem vertikutieren und aerifizieren des Rasens durchgeführt. Im Allgemeinen besteht er darin, Sand auf dem Rasen ausustreuen. Dies verbessert die Durchlässigkeit des Bodens und beschleunigt den Abbau von Rasenfilzschichten. In der Regel reicht eine einmalige Besandung, nur bei stärkerer Filzbildung sind bis zu drei Gaben sinnvoll. Pro Gabe sollten 2 bis 5 l/qm ausgestreut werden. Der Sand sollte eine Körnung von 0 bis 2 mm aufweisen und humus- sowie kalkfrei sein. Grobsand ist ungeeignet.
sauerer Boden Vom saueren Boden wird gesprochen, wenn der pH-Wert im Boden stark abgesunken ist (unter Faktor 5). Dies geschieht meist, wenn die Pflanzen mit ihren Prozessen zu viele Protonen in den Boden ableiten. Die Neutralisierung kann ab einem bestimmten Grad nicht mehr selbstständig hergestellt werden und der Boden wird sauer. Der mensch kann diese Prozesse beschleunigen, vor allem eine übermäßige Düngung führt zu einem saueren Boden. Als Folge sind mangelndes Wachstum und ausbleibender Ertrag zu beklagen.
Schafskälte Dieser Ausdruck bezeichnet einen Kälteeinbruch um den 11. Juni (meist zwischen dem 4. und 20. Juni). Oftmals sind mit diesem Kälteeinbruch gravierende Schäden der Pflanzen und damit auch der Blüte sowie der Ernte verbunden. Den Namen hat diese Kälte von den Schafen bekommen, die bis dahin geschoren worden sind und für die ein Kälteeinbruch unangenehme Folgen hatte.
schlafendes Auge siehe Auge
Schröpfschnitt Erster Rasenschnitt; erfolgt, wenn die Gräser 5 – 7cm hoch sind.
Sommerblumen Diese Pflanzen sind meist sehr schön anzuschauen, allerdings währen sie nicht lange, denn die meisten Exemplare sind äußerst kurzlebig (ca. 1 bis 2 Jahre). In unseren Breitengraden werden sie speziell so gezüchtet, dass sie nach dieser Dauer eingehen. Hier einige Beispiele: Glockenblume, Ringelblume, Rittersporn, Hibiskus, Kapuzinerkresse, Feuersalbei etc.. Es gibt noch unzählige weitere Sommerblumen.
Sommerschlaf siehe Vegetationsruhe
Spitzendürre Absterben der Triebe von der Spitze her. Besonders zu beobachten bei Kirschbäumen im April. Wenn Sie dies beobachten, die Pflanze sofort mit einem Anti-Pilz-Mittel behandeln.
Steckling Als Stecklinge werden Sprossteile von Pflanzen bezeichnet, die eingepflanzt werden und dann eigenständig wurzeln. Im Gegensatz zur normalen Vermehrung von Pflanzen ist diese Art relativ unkompliziert und schnellwachsend. Es wird unterschieden in Blattsteckling, Kopfsteckling Stammsteckling und Wurzelsteckling. Beispiele für gut anwachsende Stecklinge sind Salbei, Lavendel, Veilchen, Begonien, Weißdorn oder Goldregen.

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T

Teichsack Teichsäcke sind Sandsäcke, die beim Bau des Folienteiches zum Einsatz kommen können. Sie sichern die Randzone des Teiches, steile Ufer zu gestalten und damit eine stabile Böschung zu erhalten, aber auch den Schwimmbereich vom Fischbereich abtrennen.
Teppichbeetpflanzen Teppichbeetpflanzen, auch Alternanthera genannt, gehören zu den Rabatten- und Beetpflanzen. Diese sollten nicht vor Mitte Mai ausgepflanzt werden, da diese Pflanzen sehr kälteempfindlich sind.
Tonkinstäbe Tonkinstäbe sind Bambusstäbe, die man zum Stützen von Pflanzen verwendet.
Trockenbeizmittel Gegenteil von Nassbeizung. Nicht ganz so effektiv, allerdings besser geeignet für Gemüsesamen. Es gibt spezielles Trockenbeizpulver, welches man in die Samentüte gibt und gut durchschüttelt. Für größere Samen eignet sich das Nassbeizen eher.
Trockenschlaf siehe Vegetationsruhe

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U

Umkippen Nährstoffreiche Gewässer weisen oft vermehrten Algenwachstum auf. Sterben diese wieder ab, verliert der Teich Sauerstoff. Ist nur noch so wenig Sauerstoff vorhanden, dass z.B. die Fische sterben und giftige Faulgase entstehen, spricht man vom Umkippen des Gewässers.
Umveredeln Wird meist bei Stein- und Kernobstbäumen angewendet. Es ist eine Behandlung zur Wuchsrichtungsbestimmung, Ertragssteigerung (qualitativ und quantitiv) und Vermehrung. Die Bäume werden hierbei mit speziellen Techniken angeschnitten.
Unterlage Basis, auf die Pflanzen einer bestimmten Sorte veredelt werden.
Ursinia Wird auch Bärenkamille genannt und ist ein äußerst schöner Korbblütler. Sie eignet sich als Schnittblume hervorragend für Blumensträuße. Der Standort sollte warm und der Boden lehmhaltig sein. Die Aussaat ist im April.

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V

Vegetationsruhe Die Vegetationsruhe, Ruhezeit oder Ruheperiode ist der Winterschlaf (bei manchen Arten auch der Sommer- oder Trockenschlaf) für die Pflanzen. Wenn die Temperatur sinken und die Dauer des Lichteinfalls abnimmt, dann ziehen sich Stauden in den Boden zurück.
Veredeln Veredeln nennt man das sortenreine Vermehren von Pflanzen, besonders von Obstbäumen und Rosen.
Edelsorten bieten einige Vorteile: sie weisen ein besseres Wuchsverhalten auf und verankern besser im Boden, sind resistenter gegen Krankheiten und lassen sich leichter vermehren.
Verjüngung(sschnitt) Bei diesem Schnitt werden ältere Zweige knapp über dem Stammansatz bzw. kurz über der Erdoberfläche entfernt. Dadurch entwickeln sich neue und vitale Triebe, die einen gesteigerten Etrag bzw. eine kräftigere Blüte liefern. Somit dient dieser Schnitt dazu, ältere, aus der Form geratene, blühfaul oder von innen heraus verkahlende Gehölzer zu neuem Wuchs und zur Blütenbildung anzuregen.
Vertikutieren Anritzen der Grasnarbe einer Rasenfläche, um Mulch (altes Schnittgut) und Moos zu entfernen.
Vogelfutter Das richtige Vogelfutter hilft vielen gefiederten Freunden über einen strengen Winter. Besonders Schnee, Frost und Raureif machen es den Vögeln schwer, Futter zu finden. Das Aufhängen von Meisenringe oder das Platzieren von Streufutter helfen den geschwächten Vögeln enorm. Weiterhin zu empfehlen sind Rindertalg und Sonnenblumenkerne. Zu vermeiden ist das Auslegen von Kartoffeln und Brot.
Volldünger Hierbei handelt es sich um Mineraldünger, der zumeist schon im Februar oder März ausgebracht wird und viele verschiedene Nährstoffe enthält. Die Lagerung muss sehr trocken sein. In Verbindung mit humusreichen Erden entfaltet dieser Dünger seine größte Wirkung, er wird zumeist trocken ausgestreut und eignet sich hervorragend für Bäume, Sträucher und Beeren.

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W

Weißfleckenkrankheit Tritt vorrangig bei Erdbeeren auf. Hinterlässt zunachst Verfärbungen auf den Blättern, die anschließend zu Löchern werden. Diese sehen aus wie weiße Flecken.
Wermut Wermut gehört zu den leckeren Gewürzkräutern. Das Aroma dieser Pflanze befindet sich in den Blättern. Der Duft ist sehr angenehm, die Konzentration des Aromas allerdings sehr stark. Daher ist oft nur ein Blatt zum Würzen der Mahlzeit nötig. Ausgereift ist der Wermut im Juni, hier können die Blätter geerntet werden. Bei Ernte gut trocknen und halbdunkel stellen für den Winterbedarf.
Wildtriebe Austrieb von ungewollten Zweigen, die jedoch bei der Versorgung der Edelsorte den Trieben Konkurrenz machen.
Winde Sehr hartnäckiges Unkraut, welches zu einer echten Herausforderung im Garten werden kann. Die einzige Lösung ist sehr aufwendig und mühsam: Man schneidet alle Triebe unterhalb ca. 5 cm unterhalb der Erdoberfläche ab. Gleiches Vorgehen gilt beim Auftreten des Ackerschachtelhalms. Die Winde gibt es allerdings auch als sehr schöne Rabattenblume.
Winterspritzmittel Diese werden angewendet, um die tierischen Schädlinge zu bekämpfen. Gelbspritzmittel und Karbolineum sind die bekanntesten Mittel. Das Überwintern von Blattlauseiern, Frostspannereiern, Mottenlarven und Knospenwicklerlarven wird so weitesgehend verhindert. Insekten, die mit den eben genannten Eiern oder Larven in Berührung kommen, geht es ebenfalls an den Kragen. Winterspritzmittel finden zumeist bei Obstbäumen Anwendung, allerdings sollte unter dem Gesichtspunkt der verträglichkeit darauf geachtet werden, dass keine anderen Pflanzen mit diesen Mitteln in Berührung kommen.

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X

Xeranthemum anuum hybride Wir wollten wenigstens ein Stichwort unter dem Buchstaben X haben. Xeranthemum anuum hybride ist die Papierblume, die so ähnlich aussieht, wie ein Gänseblümchen.

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Y

Ysop Ysop ist ein Gartenkraut, welches sehr würzig und kräftig ist. Die beste Erntezeit ist vor der großen Blüte, meist ist diese Vorblütezeit im Juni oder Juli. Trocknen Sie das Kraut luftdicht und halbdunkel. Die Teilung dieser Pflanzen sollte im April geschehen, der Boden sollte viele Nährstoffe enthalten und die Pflanzung sollte nicht zu dicht erfolgen.
Yucca-(Palme) Das ist eine sehr schöne und exotische Topfplanze, die zumeist in dunklen Orten, wie Kellern, überwintern sollte. Den Rest des Jahres können und sollten einige dieser Pflanzen vornemlich im Freien platziert werden.

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Z

Zeigerpflanzen Pflanzen, die nur wachsen, wenn bestimmte Bodeneigenschaften (wie pH-Wert, Nährstoffgehalt oder Bodenstruktur) vorhanden sind. Wächst z.B. Brennnessel verstärkt in Ihrem Garten, haben Sie einen nährstoff- und humusreichen Boden; Hahnenfuß zeigt Ihnen, dass Ihr Boden feucht (evtl. Staunässe) ist sowie lehmig oder tonig. Weißklee wächst auf nährstoffarmen Böden.
Ziegendünger Ein sehr effizienter Dünger. Man kann auch Hinterlassenschaften von Geflügel oder Kaninchen verwenden. Allerdings muss eine Gärung erfolgen, und das passiert am besten in schlussdichten Behältnissen, die in die Sonne gestellt werden. Optimale Rahmenbedingungen finden sich im April oder Mai. Nach der Gärung wird mit Wasser verdünnt und anschließend ist der Dünger einsatzbereit.
Zwetschgenrost Zwetschgenrost ist eine Pilzkrankheit, die Pflanzen befallen kann. Häufig werden Zwetschgen, Pflaumen, Mirabellen, Aprikosen und Pfirsiche. Erkennbar ist der Zwetschgenrost an gelben Flecken an der Blattoberseite und an braunen bis schwarzen Pusteln an der Blattunterseite. Da der Zwetschgenrost überwintern kann, ist auf das richtige Pflanzen der gefährdeten Bäume zu achten. Im Handel erhältliche Pflanzenstärkungsmittel erhöhen die Abwehrkraft der Bäume.
Zwiesel Der Zwiesel ist die Vergabelungen bei Bäumen. Sie entstehen in der Regel durch eine Fehlentwicklung der Bäume in jungen Jahren.
Zwischenkulturen Besonders bei Erdbeerbeeten, empfiehlt es sich in der Erstpflanzphase, Zwischenkulturen anzulegen. Das sind andere Pflanzen, meist Gemüsepflanzen, die mit in die Reihen gesät werden. Oft handelt es sich um Radieschen, Salat oder Spinat. Aber auch Kräuter eignen sich hervorragend. Zum einen ist die eine optimale Platznutzung und zum anderen profitieren die jungen Erdbeerpflanzen von dem Wetterschutz der größeren Pflanzen und können so optimal heranwachsen.

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