Für den Innenausbau eignen sich Speicher, Dächer und Keller. Hier können Sie jede Menge Platz sparen. Richten Sie sich z.B. einen eigenen Wellness-Bereich ein oder einen Partykeller. Was Sie bei der Planungund Umsetzung beachten müssen und welche Innenausbauten möglich sind, lesen Sie auf dieser Seite.
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Grundlagen
Wer sein Haus ausbauen will, hat viele Möglichkeiten. Angefangen beim Dachausbau über den Ausbau von Kellern und Treppenhäusern bis hin zur Geschossaufstockung, Platz findet sich immer. Aber wie fängt man an und was muss man beachten?
Wichtig ist zunächst zu wissen, dass mit einem Ausbau auch einen gute Isolierung ansteht! Das spart Energiekosten. Achten Sie vor allem bei älteren Häusern, die vor 1980 erbaut wurden, dass keine Luft leicht aus dem Innenraum in die Wärmedämmschicht gelangen kann. Bei einem Dachausbau ist es möglich, dass Sie nicht nur Ihren Wohnkomfort steigern, sondern auch Ihren Energiebedarf senken. Auch neue
Fenster bringen Licht ins Dunkle und helfen Kosten zu sparen.
Bei all diesen Überlegungen, darf nicht vergessen werden, sich über das Baurecht zu informieren. Das ist nicht nämlich abhängig von der Region, in der Sie leben.
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Gas-, Wasser- Elektrointallationen dürfen grundsätzlich nur von Fachleuten durchgeführt werden!
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Wände
Empfehlenswert sind beim Um- und Ausbau, dass die Innenwände trocken und mit Gipskartonplatten errichtet werden. Diese sind nämlich platzsparend und besitzen gute Schall- und Wärmedämmeigenschaften. Die Wände aus Gipskartonplatten eignen sich aber nicht als tragende Wände! Als tragende Wand kommt nur eine Massivwand in Frage.
Wer eine Massivwand entfernen will braucht in jedem Fall eine Abfangkonstruktion. Hier ist der Rat eines Architekten gefragt.
Böden
Um aus dem Lagerraum einen nutzbaren Wohnraum herzustellen, sollte ein neuer Bodenaufbau hergestellt werden. Dafür muss der Bodenaufbau und der Untergrund ausgehoben werden. Achten Sie dabei, dass der Aushub tiefer ist als das Fundament! Wenn Sie an Raumhöhe gewinnen möchten, sollten Sie mehr Untergrund ausheben. Danach erfolgt ein neuer Bodenaufbau mit Sauberkeitsschicht, Betonboden, Abdichtung, Trittschalldämmung, Wärmedämmung und Estrich.
Schließlich kann der neue Fußbodenbelag verlegt werden.

Meist schließt ein Ausbau auch den Treppenbau mit ein. Hier sollten Sie aber auf jeden Fall einen Treppenbauer mit einbeziehen.
Bevor Sie mit Ihren Ausbaupläne starten, sollten Sie sich über die rechtlichen Möglichkeiten informieren.
Daher raten wir Ihnen, sich über die Vorgaben für den Ausbau von Häusern, in der Bauordnung und dem Bauplanungsrecht des jeweiligen Bundeslandes zu informieren. Welche Bedingungen zu beachten sind, wird aus der Bauordnung ersichtlich. Im Bauplanungsrecht wird bestimmt, wie die Grundstücke bebaut werden dürfen.