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Bauplanung Der Neubau eines Hauses gehört mit zu den größten Herausforderungen, denen man sich heutzutage stellen kann. Haus-und-garten.info bietet Ihnen hierzu auf dieser Seite einige wichtige Informationen, die Ihnen während der Planung als Entscheidungshilfen dienen sollen: Wir stellen Ihnen hier die verschiedenen Bauweisen eines Hauses vor und zeigen Ihnen, wie Sie ein geeignetes Grundstück finden. Darüber hinaus erhalten Sie nützliche Tipps für die Baufinanzierung.

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Grundstück finden

Suchen sie sich frühzeitig das richtige Grundstück für ihr Eigenheim, denn was nützen einem die schönsten Pläne, wenn es am Baugrund scheitert. Die Nachbarschaft will sorgfältig ausgewählt sein,denn man will sich wohl fühlen. Bevor Sie das Baugrundstück kaufen, sollten sie noch einige Fragen klären:

  • Ist die Bebauung überhaupt in der gewünschten Form zugelassen?
  • Wie ist der Stand der Erschließung?
  • Welche Lasten (z.B. Pfandprotokoll, Hypothek) stehen im Grundbuch?

Aus dem Bebauungsplan können Sie entnehmen, welche Bebauung für das gewünschte Grundstück zugelassen ist und ob somit ihr Bauprojekt realisierbar ist.

Spätestens jetzt sollte Sie entschieden haben, ob Sie ein Fertighaus, Massivhaus, Blockhaus oder einen Bausatz-Haus errichten möchten, denn neben dem Grundstück ist die Errichtungsart Ihres Hauses ein wichtiger Kostenfaktor. Außerdem kommt zu dem letztgenannten immer auch ein erheblicher Teil an Eigenleistung hinzu. Das sind zwei Dinge, die es zu beachten gilt. Generell wird geschätzt, dass zwei Drittel der Hausbaukosten auf den Rohbau entfallen. Von diesem Teil geben Sie dann wiederum etwa 50% für Arbeitslöhne aus. Handwerkliche Fertigkeiten des Bauherren stellen somit ein riesiges Sparpotential dar.

Kalkulierung

Die beliebteste, weil auch preiswerteste, Variante ist das Fertighaus. Im Schnitt liegen die Kosten hier bei 120.000 € bis 150.000 €. Der Vorteil des Fertighauses überhaupt ist seine Bauzeit! Binnen zwei Tagen, nach Vorbereitung, lässt sich der Rohbau, samt Keller, bewerkstelligen. Wer sich für die Variante Holzhaus entscheidet muss natürlich mit etwas mehr rechnen. Wichtig ist, dass Sie bis zum Baubeginn des Hauses alle notwendigen Versicherungen umgestellt, bzw. abgeschlossen haben. Unerlässlich sind hierbei eine Feuerversicherung, eine Haftpflichtversicherung für Bauherren, eine Bauleistungsversicherung sowie, gerade bei Eigenleistungen, Versicherungen für mögliche Helfer und die Ausfallversicherung. Informieren sie sich bei dem Anbieter ihrer Wahl umfassend. Der Preis eines Fertighauses lässt sich in seiner Form als Ausbauhaus, mit erheblicher Eigenleistung, beinahe um die Hälfte reduzieren.



Massivhaus

Die Vorteile eines Massivhauses liegen auf der Hand. In der Regel gilt, wer massiv baut, baut nachhaltig. Massivhäuser sind weniger anfällig für Umwelteinflüsse und auch eine bessere Schalldämmung und ein besserer Schutz vor Bränden kann gewährleistet werden.

Das Blockhaus gilt als Inbegriff des naturverbundenen Bauens. Lassen Sie sich jedoch nicht täuschen, Blockhäuser sind kostenintensiv. Die Angebote sollten sorgfältig geprüft werden und auch hier gilt, der Vergleich lohnt sich. Viele Anbieter berechnen für ihre Angebote lediglich den Rohbau. Doch die Folgekosten für den vergleichsweise komplizierteren Ausbau sollten wie auch bei den anderen Hausarten immer mit einbezogen werden.

Wer die handwerkliche Herausforderung nicht scheut und/oder viel Geld sparen will, kann, wie oben bereits erwähnt, auf Bausatzhäuser und Ausbauhäuser zurück greifen. Natürlich sind Sie dabei nicht notwendigerweise auf sich allein gestellt, viele Baufirmen bieten zusätzlich professionelle Unterstützung und Beratung an.

Aus ökologischer Sicht nehmen sich die verschiedenen Bautypen ziemlich wenig. Während das Blockhaus, auf Grund seines hohen Holzanteils als umweltfreundlichste Bauart gilt, hat das Massivhaus da eher schlechtere Noten. Dies kann aber durch den Einsatz verschiedenster Materialien und Technik im Haus durchaus ausgeglichen werden. Weiter führende Informationen dazu finden Sie unter Heizen&Strom.


Mehr über Alternativen zum Massivhausbau: Passivhaus


Finanzierung

Ein entscheidender Faktor der Baufinanzierung ist das Eigenkapital. Je höher das Eigenkapital, aber auch die Eigenleistung, desto weniger Fremdmittel müssen aufgenommen werden. Gestalten Sie Ihren individuellen Finanzierungsrahmen aber nicht zu eng, denn auf den Bauherren kommen neben dem Bau noch weitere Kosten, z.B. für den Notar, für die Grundbucheintragung und Handwerker, zu. Mit einem Blick auf die monatliche Belastung, die sie aufbringen könnten, wird dann die Kreditsumme ermittelt. Ist dies geklärt, muss entschieden werden, welche Finanzierung es sein soll.
Eine durchaus gängige Baufinanzierung ist das Annuitätendarlehen, da hier, sofern sich der Zinssatz nicht ändert, die Ratenbeiträge stets gleich bleiben. Jedoch nimmt der Tilgungsanteil bei gleichzeitig fallendem Zinsanteil stetig zu. Damit Sie die für Sie günstigste Baufinanzierung zu finden, haben Sie hier die Möglichkeit, kostenlos verschiedene Baufinanzierungsangebote einzuholen und zu vergleichen.