Energie wird immer teurer und der Energiepass immer wichtiger; also ist eine gute Wämmedämmung unerlässlich. Wer handwerklich geschickt ist, kann diese sogar selbst umsetzen. Was und wie Sie Ihr Haus nachträglich dämmen können, lesen Sie auf dieser Seite. Weiter ...
Eine nachträglich Installierte Wärmedämmung muss nicht teuer sein, denn es genügt meist schon die Dämmung bestimmter Bauteile wie Dach, Fenster, Außenwände und Keller.
der größten Wärmeverlust findet durch die Außenwand des Hauses statt, also sollte mit dieser begonnen werden
Fenster sollten auf keinen Fall bei der Dämmung des Hauses/Wohnung vergessen werden!
sicherlich sehr umfangreich, aber rentabel ist eine Boden- und Dachisolierung
erhebliche Einsparungen sind auch durch ein neues Heizungssystem möglich
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Keller- und Bodenisolierungen sollten Grundsätzlich vom Fachmann erledigt werden, daher stellen wir Ihnen im nachfolgenden Abschnitt ein paar Informationen zur Dämmung von Außenwänden, Fenstern und Dächern zusammen, die auch selbst durchgeführt werden können:
Es gibt drei Art der Dachdämmung:
Aufsparrendämmung
effektivste Form der Dämmung, weil wärmebrückenfrei und witterungsbeständig
nicht für nachträgliche Dachdämmung geeignet, außer es wird neu eingedeckt
Diese Art der Dachdeckung sollte von professionellen Handwerkern durchgeführt werden, da sie nicht ganz leicht umzusetzen ist.
Zwischensparrendämmung
leicht umzusetzen (auch von Laien)
Wie auf diesem Bild erkennbar, wird bei dieser Dämmart die Dämmung zwischen den Dachsparren angebracht (aber an der Innenwand)
Als Dämmstoff werden hier meistens Steinwolle Dämmkeile, Glasfasermatten als Rollenware oder Matten aus Zellulose verwendet. Diese werden zwischen die Sparren geklemmt.
Die Dicke ist dann durch die Höhe der Sparren vorgegeben.
Für eine ausreichende Belüftung sollte zwischen der Dämmung und der Dachdeckung mind. zwei Zentimeter Abstand gelassen werden.
Auch die Entlüftungskanäle müssen zuvor installiert worden sein.
Über die Dämmung wird eine Dampfbremsfolie getackert und überlappend mit doppelseitigem Klebeband verschlossen.
Untersparrendämmung
geeignet für Dachböden, die bereits ausgebaut wurden
Dämmstoffe besitzen nur eine geringe Stärke
Für die Untersparrendämmung muß als erstes eine Konterlattung quer zum Sparrenverlauf angebracht werden.
Als Dämmstoffe für diese Art der Dachdämmung kommen häufig Polystyrol Platten im Verbund mit Gipskartonplatten zum Einsatz.
Anschließend wird der Dämmstoff zwischen die Konterlatten geklemmt und genauso weiter gearbeitet wie bei dem Verlegen der Zwischensparrendämmung
Dämmung Aussenwände/Fassade
Zunächst muss der Untergrund der Fassade bearbeitet/vorbereitet werden. Verwenden Sie dazu am besten einen Dampfstrahler. Ziel ist es, dass der Untergrund trocken ist sowie tragfähig, eben, staub- und frostfrei
Unebeheiten müssen mit Mörtel ausgegliechen werden
An allen angrenzenden Bauteilen, z.B. Holzbalken, Fenster- und Türrahmen oder Fensterbänken ist zwischen Dämmplatte und Bauteil ein Dichtband zu verwenden.
Mit Eckwinkel werden nun Hausecken, Fenster- und Türöffnungen abgesichert und gespachtelt
Gesamte Fläche dübeln
Alle Bahnen spachteln
Gewebe jeweils von oben nach unten faltenfrei einarbeiten
Fläche grundieren
Putz aufziehen
Nach belieben den Sockel anstreichen oder mit einem dekorativen Buntsteinputz versehen
Türen- und Fensterdämmung
Undichte Fenster und Türen lassen sich mit etwas Silikon abdichten, aber was kann man noch tun?
Achten Sie bei einem Neukauf auf die Verglasung. Hier ist auf möglichst geringe U-Werte zu achten (Maß für den Widerstand, der dem Wärmetransport durch Flächen entgegenwirkt). Es gibt spezielle Gasfüllungen, die den Wärmeverlust effektiv minimieren. Außerdem sollten Fenster und Türen korrekt eingebaut werden, d.h. Wärmebrücken müssen vermieden werden. Hinzu kommt, dass der Fensterrahmen eine gute Wärmeabdichtung aufweisen muss.