Pelletöfen erfreuen sich dank der hohen, stark schwankenden Erdölpreise großer Beliebtheit. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Heizungssysteme für Pellets:
Einzelöfen,
Einzelöfen mit Wassertaschen,
halbautomatische und vollautomatische Zentralheizungskessel sowie den Scheitholz-Pellet-Kombikessel.
Wir stellen Ihnen diese hier vor und zeigen Ihnen Vor- und Nachteile dieser Heizsysteme auf.
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Allgemeines

kann eine vollwertige Heizung ersetzen

Wärmeabgabe in kurzer Zeit

Wärmeabgabe regulierbar

kein Nachlegen

Pellets haben immer die gleiche Qualität

geringe Aschereste (als Blumedünger verwendbar)

energiesparendende Heizform

Bundesförderung für Kesselgeräte

Brandflamme wirkt weniger gemütlich

kein Knistern und Knacken

dauerhaft laufendes Gebläse hörbar (vom Gerät abhängig)
Das Leistungsspektrum von Pelletöfen ist sehr hoch, sie nicht nur Räume, sondern auch ein komplettes Haus beheizen. Die Leistungsstärke hängt aber vom Pelletofen-Modell ab, sodass Sie vor den Kauf zunächst entscheiden müssen, wieviel Sie beheizen wollen.
Luftgerät: eignet sich nur für die Raumbeheizung (vergleichbar mit einem Kamin-/Kachelofen); für das Wohnzimmer ist ein Pelletofen mit einer Leistung von ca. 3-10 KW ausreichend (achten Sie auf Ihren tatsächlichen Wärmebedarf).
Kesselgerät für die Hausbeheizung empfehlenswert, da es an die Heizungsanlage angeschlossen wird und das Brauchwasser sowie das Wasser für einen Heizkreislauf erwärmt wird; bei diesen Pellet Kaminöfen teilt sich die Leistungsabgabe an Luft und Wasser, daher ist eine Installation einer Solaranlage empfehlenswert
Einzelofen

braucht nur wenig Platz

kostengünstige ergänzende Heizmöglichkeit
Der Einzelofen zählt zu den Luftgeräten und erwärmt nur die Raumluft. Er wird wir ein klassischer Kaminofen aufgestellt und verrichtet die gleiche Funktion und Leistung.
Durch den Einbau einer Wassertasche und den Anschluss an ein Heizsystem, kann mit einem Einzelofen auch das Wasser erwärmt werden.
Einzelofen mit Wassertaschen

größere Wärmeabgabe (mehrere Räume)

kann in als vollautomatisches Heizsystem dienen

lohnt sich nur für Wohnungen mit geringem Wärmebedarf und Passivhäusern
Die Pellet-Heizung

beheizt ein Ein- und Zweifamilienhaus (als Primärheizung reichen ca. 15KW für die meisten Einfamilienhäuser)

hoher Wirkungsgrad, niedrige Betriebskosten

modulierende Betriebsweise (Leistung regulierbar)

keine Wartungen und Prüfungen

weitgehend CO2-neutral

freie Lieferantenwahl

erhöhter Platzbedarf (Lagerplatz)

hohe Anschaffungskosten

die Befüllung der halbautomatischen Heizanlage ist aufwendig

regelmäßige Ascheentfernung nötig
Pellet-Zentralheizungen werden wie Öl- oder Gasheizungen installiert. Sie sind als Primärheizung fürs Haus sind ab etwa 10KW aufwärts im Handel erhältlich. Die vollautomatische Heizung unterscheidet sich von der halbautomatischen Pelletheizung nur im Aufwand der Befüllung und in der Größe des Vorratsbehälters. Die Installation des Pellets als Primärheizung ist empfehlenswert. Sie solle aber nicht zu groß ausfallen, da sich das nicht rechnet; außerdem sollte der Wirkungsgrad der Anlage bei über 90% liegen.
Der Wechsel auf Pelletheizung wird vom Staat gefördert. Durchschnittlich mit 1.00 Euro.