Auch auf der Terrasse wünscht man sich einen ausreichenden Sichtschutz. Unter anderem ist dafür die Pergola geeignet. Sie dient nämlich zusätzlich als Schattenspender, Dekoration, Rankhilfe und Windschutz. Welche Sichtschutzmöglichkeiten für die Terrasse noch in Frage kommen, welche Pergola-Modelle im Handel erhältlich sind und wie Sie sich eine Pergola selbst bauen können, lesen Sie auf dieser Seite. Außerdem gibt es nützliche Tipps für die Bepflanzung einer Pergola.
Pflanzen Sie Kletterpflanzen in Kübel mit Rankhilfen: Setzten Sie an den Stellen, an den der Sichtschutz helfen soll, Kübelpflanzen hin. Für einen besonders schnellen Sichtschutz empfehlen wir einjährige Kletterpflanzen.
Stellen Sie Bambus- oder Kunststoffmatten auf: Diese Form des Wind- und Sichtschutzes ist gut, wenn Sie noch den geeigneten Platz für den Blickschutz finden müssen, denn diese Matten sind nicht fest montiert und können jederzeit umgestellt werden.
Flechten Sie einen Weidezaun: eine Anleitung gibt auf dieser Seite
Egal, ob gekauft oder selbst gebaut, hier ein paar grundlegende Punkte, auf die Sie bei der Planung einer Pergola achten sollten:
In kleinen Gärten reicht ein Torbogen
Messen sie unbedingt die Bereich aus, auf dem die Pergola stehen soll.
Soll die Pergola aus Metall oder Holz bestehen?
Bedenken Sie: Holz sieht natürlicher aus, bedarf aber auch mehr Pflege
Wofür ist die Pergola gedacht: Rankhilfe, Sichtschutz etc.?
Vermeiden Sie Torbögen inmitten schmaler Gärten.
Überdachte Gänge sollten immer ein Ziel haben
Wichtige für die spätere Bepflanzung: Kletterrosen, Glyzinen und Obstgehölze werden mit zunehmender Größe sehr schwer; diese Pflanzen brauchen also ein starkes Gerüst
Berücksichtigen Sie auch den Standort der Pergola oder des Torbogens, damit die Pflanzen später auch wachsen
Für den Bau einer Pergola ist keine Baugenehmigung erforderlich; allerdings achten müssen Sie darauf achten, den erforderlichen Abstand zur Nachbarsgrenze einzuhalten.
Modelle
Pergolen existieren in den unterschiedlichsten Formen und Bau-Arten. Es gibt:
Modelle, die fest am Haus angebracht sind und die Terrasse überspannen
Laubergang, der als Verbindung zwischen zwei Gebäuden oder als Anschluss des Hauses an den Garten dient
überdachte Pergolen für den Sonnen- und Windschutz
Eine Pergola gibt es aus Holz, Natur- und Kunstgestein und aus Metall. Für den Bau der beschriebenen Pergola eignet sich besonders natürliches Eichenholz gut, denn es ist sehr hart und robust. Auch wenn Sie sich nicht für diesen Holztyp entscheiden, müssen Sie immer darauf achten, dass Ihr gewähltes Holz druckimprägniert ist. Diese Imprägnation dient als Schutz vor Pilzen, Fäulnis und Insektenbefall. Die Haltbarkeit Ihrer Pergola wird somit erheblich verlängert.
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Die Konstruktion und Montage einer Pergola ist meist nicht aufwendig und gelingt auch Heimwerkern, die eine gewisse Grundausstattung an Hand- und Elektrogeräten in Ihrem Werkzeugkasten besitzen. So gehen Sie vor:
die klassische Pergola besteht aus quadratischen Stützen (Holzpfeilern) und zwei Längsträgern
Holzbalken einheitlich stutzen werden.
auf dem Boden die Position der Pfosten markieren
die Stützen werden dann an in die Erde getriebenen Winkeleisen angeschraubt (die Stützen dürfen keinen Kontakt mit der Erde besitzen, da sonst das Holz Schaden nimmt)
Die Außenpfosten werden an zwei Seiten abgekantet, der Eckpfosten an vier Seiten
Auf die Längsträger werden kurze Querhölzer aufgesetzt, die bündig mit dem Pfosten abschließen.
An den Ecken, wo die vier Querlatten zusammenstoßen, erhalten die Querlatten Ausfräsungen und werden ineinander gesteckt.
Die Leisten werden mit eloxierten, rostbeständigen Schrauben zu einer quadratischen Stütze verbunden.
Zwischen Außenpfosten und Querlattung wird an den Außenseiten je eine Stützstrebe angebracht.
Für den Sicht- und Windschutz wird Markisenstoff verwendet. Diesen passend zuschneiden und gleichmäßig außer an der Unterseite mit Lochösen versehen.
Als Abdeckung des Daches kommen meist Holz-, Metall- oder Kunststoffplatten in Frage.
Achten Sie auf die verschiedenen Wuchsormen der Kletterpflanzen. Denn es gibt Pflanzen wie Efeu, die nur mit Hilfe von Luftwurzlern klettern und Pflanzen wie Kletterrosen, die nur wachsen, wenn eine andere Wirtspflanze vorhanden ist. Insgesamt aber können Sie alle Kletterpflanzen mit Drähten an den Pfosten befestigen, so helfen Sie der Pflanzen beim Wachsen. Für eine schnelle und kurzfristige Begrünung der Pergola empfehlen wir einjährige Kletterpflanzen wie Wicken.
Für einen dauerhaften Sichtschutz sind immergrüne Kletterpflanzen ideal. Auch hier gibt es Pflanzen, die besonders schnell wachsen und daher den gewünschten Erfolg bringen. Hierzu gehört der Windenknöterich, die Clematis (Waldrebe) und die Glyzine.
Bei der Auswahl der Pflanzen für die Pergola dürfen Sie nicht vergessen, auch auf den Standort der Pergola zu achten, so dass die Kletterpflanzen auch gut gedeihen können. Dies sollte bereits bei der Planung berücksichtigt worden sein. Wer einen überwiegend schattigen Garten besitzt, muss aber nicht auf die Bepflanzung verzichten, denn es gibt auch Kletterpflanzen, die mit weniger Sonne auskommen. Hierzu gehört der Haftscheibenkletterer, die Kletterhortensie und viele Efeuarten.
Noch ein Hinweis: Kletterpflanzen an Pergolen und Torbögen müssen regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Außerdem müssen einige Pflanzen (Rosen, Waldrebe, Wein und Glyzine) im Frühjahr zurückgeschnitten werden, damit sie im Sommer blühen. Unter den Kletterern gibt es auch frostempfindliche Pflanzen (Kiwis, Weinreben und Kletterrosen). Bei ihnen ist natürlich nach der Pflanzung ein Frostschutz empfehlenswert.
Zur besonders bunten und duftigen Bepflanzung eignen sich vor allem:
Zu den beliebtesten Duftpflanzen gehört der Jasmin. Jasmin eignet sich auch für Gerüst aus Metall, da sie nicht sehr schwer und schwache Kletterer sind.