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Wer keine Lust hat, jeden Tag den Frost von den Scheiben zu kratzen oder sein Auto vor Diebstahl zu schützen, sollte den Kauf und Bau einer Garage in Betracht ziehen. Welche Vor- und Nachteile eine Garage aufweist und welche Garagenmodelle erhältlich sind, lesen Sie auf dieser Seite. Außerdem erhalten Sie hier nützliche Tipps für das Planen, bauen und Aufstellen einer Garage.
Vor- und Nachteile
 zusätzliche Unterstellmöglichkeiten für weitere Gegenstände, wie Gartengeräte, Fahrräder und Winterreifen
 günstigere Versicherungsbeiträge
 eine Garage schütz besser vor Diebstahl
 bei Garagen ist es möglich, den Außenputz, die Fenster und die Dachbedeckung dem Eigenheim anzupassen
 eine Garage ist verschließbar und schützt vor Diebstahl
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 der Anschaffungspreis ist höher als bei einem Carport
 in viele Garage muss für eine zusätzliche Belüftung gesorgt werden
 relativ lange Bauzeit bei Massivgaragen
 benötigen aufwendigere Fundamente als ein Carport
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Modelle
Im Handel sind bereits eine Vielzahl von unterschiedlichen Garagentypen erhältlich. Bei den verschiedenen Garagen unterscheidet man zwischen folgenden Typen:
- Massivgarage: Sie besteht aus Ziegeln und Betonwänden, somit muss man für ihren Bau etwas tiefer in die Tasche greifen. Dafür sind aber ihrer Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Darüberhinaus hält die massive Bauweise einer Garage bis zu 50 Jahre.
- Fertigteilgarage: Dieser Bau ist nicht ganz so kosten- und zeitaufwendig. Innerhalb von 2 Tagen sind die Fertigteile zusammengebaut und die Garage ist einsatzfähig. Dieser Garagentyp und auch der folgende, bestehen meistens aus Metall.
- Fertiggaragen: Die Fertiggarage ist am Schnellsten nutzbar. Man muss nur ein Schotterbett vorbereiten, dann lässt sich dieser Garagentyp innerhalb von 2 Stunden aufstellen. Doch muss man bedenken, dass für den Aufbau eine ausreichende Menge an Platz erforderlich ist, denn die Garage wird als Komplettpaket geliefert und für das Aufstellen ist ein Kranwagen erforderlich.
- Modulgaragen: Diese eignen sich besonders für den nachträglichen Anbau (z.B. bei Garagenkomplexen), da sie ohne Pobleme miteinander verbunden werden können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sie durch Putz und Farbe dem umgebenen Haus schnell angepasst werden können
Wer es ausgefallen mag, greift zur Design-Garage. Egal für welchen Garagen-Typ Sie sich entscheiden, Garagen sind immer mit einem Tor versehen. Garagentore unterteilt man technisch in Schwing-, Zweiflügelige-, Rundlauf- und Sektional- bzw. Gliedertore. Neben den Materialen unterscheiden sich diese Tore besonders in ihrem Preis. Die kostengünstigste Variante ist das zweiflügelige Tor. Das meiste Geld muss man hingegen für ein Sektional- oder Gliedertor ausgeben. Sehr beliebt sind zudem die elektrischen Torantriebe, die per Fernbedienung geöffnet und geschlossen werden können.
Die Entscheidung zwischen den verschiedenen Bauweisen ist heute keine Qualitätsfrage mehr, sondern eine des Geschmacks, des Zeitaufwands und der Finanzen.
Planung
Bevor Sie eine Garage bauen oder bauen lassen, sind bei Grenzbebauungen die Unterschriften der Nachbarn und die Genehmigung bei der Baubehörde Pflicht. Erst dann kann das Projekt Garage losgehen.
Wichtig ist zunächst zu wissen, dass auch Fundament ist auch für ein Fertigmodell nötig. Wer sich eine (Fertig-)Garage liefern lässt, sollte der Herstellerfirma ausreichend Platz in der Auffahrt schaffen. Steht das Fundament, ist noch das Entwässerungsrohr zu verlegen. Darauf wird dann die Garage gesetzt. Wer seine Garage selbst bauen will, sollte auf jeden Fall auf eine Fertiggarage oder auf eine Fertigteilgarage zurückgreifen. Andernfalls ist die Montage einer Massivgarage Aufgabe einer Baufirma.